Presseinformationen



18.05.2020 Arbeitsagentur, Familienkasse und Jobcenter setzen weiter auf Telefon- und Onlinezugang
(Presseinformation Nr. 6)

 

 

Gemeinsame Presseinformation | 18. Mai 2020

Arbeitsagentur, Familienkasse und Jobcenter setzen weiter auf Telefon- und Onlinezugang

 

 

Gesundheitsschutz hat weiterhin oberste Priorität

Seit dem 18. März sind die Arbeitsagentur, die Familienkasse und das Jobcenter Dortmund aufgrund der aktuellen Corona-Situation dazu übergegangen, die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden telefonisch und online zu klären und dadurch die persönlichen Kontakte zu reduzieren. Dieser Weg wird auch für die kommenden Wochen beibehalten.

 

Kundinnen und Kunden können Anliegen weiter online und am Telefon klären

Für die Institutionen hat sich das Vorgehen unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Kundinnen und Kunden bewährt. Um gut erreichbar zu sein, wird zusätzliches Personal, zum Beispiel aus der Arbeitsvermittlung, in der telefonischen Beratung eingesetzt.

 

Persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

In den kommenden Wochen planen die Arbeitsagentur, die Familienkasse und das Jobcenter, im Einzelfall wieder terminierte Gespräche anzubieten. Dafür werden in den Dienststellen derzeit die Räumlichkeiten umgebaut und mit zusätzlichen Serviceschaltern, die die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen, ausgestattet.

Nach wie vor können die Kundinnen und Kunden nahezu alle Anliegen telefonisch oder online erledigen. Persönliche Gespräche vor Ort sollen in dringenden Fällen jedoch wieder ermöglicht, wenn es beispielsweise rechtlich zwingende Gründe dafür gibt. In diesen Fällen vereinbart das Jobcenter, die Familienkasse und die Arbeitsagentur mit den Kundinnen bzw. Kunden einen Termin.

Ansonsten gilt: Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf Weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter arbeitsagentur.de gestellt werden.

 

 

 

 

Auszahlung von Geldleistungen hat höchste Priorität

Agenturchefin Heike Bettermann: „Wir sind weiter für unsere Kundinnen und Kunden da – auch wenn die Türen geschlossen sind. Unsere wichtigste Aufgabe in diesen Zeiten bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören neben dem Kurzarbeitergeld, dem Arbeitslosengeld und der Grundsicherung auch alle Leistungen der Familienkasse. Dafür bündeln wir auch weiterhin unsere Kapazitäten.“

Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Dr. Regine Schmalhorst, ergänzt: „Die digitalen und telefonischen Wege zu uns werden gut angenommen. Der Informationsaustausch funktioniert zuverlässig, so ist die finanzielle Versorgung unserer Kundinnen und Kunden sichergestellt. In der aktuellen Lage gilt es, besonnen und verantwortungsvoll zu handeln. Daher werden wir zunächst ausschließlich absolut erforderliche Kontakte unter besonderen Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes stattfinden lassen.“

 

Rufen Sie gerne an!

 

Arbeitsagentur (Mo - Fr: 8.00 bis 18.00 Uhr):

Für Arbeitnehmer und Arbeitslose (auch für Arbeitslosmeldungen)
0231 / 842 2288                    
0800 / 4 5555 00 (gebührenfrei)
für Arbeitgeber (auch in Anfragen zum Kurzarbeitergeld)
0231  / 842 1666
0800 / 4 5555 20 (gebührenfrei)

 

Jugendberufshaus Dortmund (U25):

0231 / 842 - 9800 (Hotline)

0231 / 842 - 9869 (zur Terminvereinbarung bei der Berufsberatung)

 

Familienkasse (Mo - Fr: 8.00 bis 18.00 Uhr):

0800 / 4 5555 30 (bei Fragen zu Leistungen der FamKa, auch in Fragen zum Notfall KiZ)

 

Jobcenter (Mo – Do. 8.00 bis 15.00 Uhr / Fr 8.00 bis 13.00 Uhr)

0231 / 842 - 1177 (Leistung/Geld)

0231 / 842 - 1488 (Arbeitsvermittlung/Maßnahmen)

0231 / 842 - 1110 (Service-Center)

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PI_Wie_geht_es_weiter.pdf
30.04.2020 Corona-Zeit für Weiterbildung nutzen
(Presseinformation Nr. 5)

Corona-Zeit für Weiterbildung nutzen

Das Jobcenter Dortmund fördert – unter veränderten Bedingungen - weiterhin berufliche Qualifizierungen für Arbeitssuchende und ermutigt Weiterbildungsinteressierte, das Angebot zu nutzen.             

Dortmund - Wie viele andere Lebensbereiche traf der Ausbruch des Coronavirus und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen auch den Dortmunder Weiterbildungssektor unvorbereitet. Bis auf Weiteres sind Präsenzveranstaltungen nicht möglich. Auch die Beratung, die Ausgabe von Bildungsgutscheinen und die Kursangebote selbst sind davon betroffen.

Doch: die Dortmunder Weiterbildungsbranche ruht keinesfalls. Ganz im Gegenteil - berufliche Qualifizierung bleibt für das Jobcenter auch in der Corona-Zeit ein hochaktuelles Thema. Insbesondere Arbeitssuchenden oder Beschäftigten in Kurzarbeit empfiehlt der Arbeitsmarktdienstleister, sich gerade jetzt mit beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Gemeinsam mit den lokalen Bildungsträgern wurden Wege und Mittel gefunden, berufliche Qualifizierung trotz Corona-Einschränkungen zu ermöglichen.

 

Umstellung auf digitale Lernwege größtenteils gelungen

„Die allermeisten Bildungsträger in Dortmund haben sehr schnell auf die geänderten Bedingungen reagiert, viele von ihnen haben ihre Kursangebote innerhalb von nur wenigen Wochen komplett auf eLearning umgestellt“, berichtet Verena Krüger-Gollek, Teamleiterin im Jobcenter Dortmund. Sie leitet ein 14-köpfiges Team, das Arbeitslose zu Fragen der beruflichen Weiterbildung berät, Bildungsgutscheine ausgibt und in engem Austausch mit den Bildungsanbietern steht. Nur 16 der 107 Dortmunder Träger, mit denen das Jobcenter kooperiert, pausieren ihren Bildungsbetrieb derzeit, weil sie - wie es beispielsweise bei Schweiß-Übungen der Fall ist - nicht ohne praktischen Unterricht auskommen. „Um den Teilnehmenden die Umstellung auf Home-Learning zu erleichtern, haben die Träger viel Flexibilität und Kreativität bewiesen. Sie begleiten die Teilnehmenden sozialpädagogisch per Telefon oder Video und stellen teilweise sogar Hardware, wie Laptops oder Tablets, zum Lernen bereit,“ so Krüger-Gollek.

 

Nur wenig Abbrüche wegen Corona

„Zu Beginn der Pandemie galt unsere Sorge vor allem den Menschen, die sich derzeit in einer laufenden Weiterbildung befinden. Wir wollten um jeden Preis verhindern, dass es zu Abbrüchen kommt. Glücklicherweise ist uns das - in enger Abstimmung mit den Bildungsträgern - in fast allen Fällen auch gelungen,“ berichtet Verena Krüger-Gollek. In Zahlen ausgedrückt, führen von den 1.121 Teilnehmenden des Jobcenters Dortmund 985 ihre Fortbildung in digitaler Form fort. Weitere 61 Personen pausieren wegen fehlender Kinderbetreuung oder temporärer Schließung des Umschulungsbetriebs. „Diese Menschen haben die Möglichkeit, die Weiterbildung zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufzunehmen. Wir verlängern in diesem Fall die Förderdauer“, berichtet Verena Krüger-Gollek. Bei jedem Einzelfall bemühe man sich um eine individuelle und unbürokratische Lösung.

 

Bildungsgutscheine auf Distanz

Auch die Beratung und Ausgabe der Bildungsgutscheine läuft auf alternativen Wegen weiter. „Wer sich für eine Weiterbildung interessiert, kann sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden. Wir beraten die Ratsuchenden derzeit telefonisch. Bildungsgutscheine verschicken wir auf dem Postweg oder als verschlüsselte E-Mail. Falls sich jemand bereits für einen konkreten Anbieter entschieden hat, können wir den Bildungsgutschein auch direkt an diesen senden“, erklärt Krüger-Gollek. Auch eine Beratung über Video sei perspektivisch vorstellbar - eine Mitarbeiterin, die als Qualifizierungscoach im Team eingesetzt ist, praktiziert dies sogar bereits.

 

Jobcenter ermutigt Weiterbildungsinteressierte

Das alternative Angebot wird derzeit noch zögerlich angenommen. „Wir nehmen bei vielen Kunden Verunsicherung wahr, der persönliche Kontakt fehlt. Insbesondere Menschen, die an einer praxisorientierten Fortbildung, beispielsweise in einem handwerklichen oder industriellen Beruf, teilnehmen möchten, erscheint die alternativen Lernformen als nicht optimal. Auch eine Beratung auf Distanz empfinden viele als befremdlich oder unpersönlich“, berichtet Krüger-Gollek.

Dabei sei laut Verena Krüger-Gollek aktuell ein guter Zeitpunkt, um sich beruflich weiterzubilden: „Gerade abschlussorientierte Weiterbildungen bieten hervorragende Perspektiven. Wer sich beispielsweise für eine Qualifizierung im Gesundheitsbereich entscheidet, hat beste Chancen, auf Dauer in Arbeit zu kommen - während und nach der Krise. Wenn alles vorbei ist, verfügen die Absolventen über aktuelle Kenntnisse und haben die Zeit gut für sich genutzt.“

Besonders gefragt seien aktuell Pflegefachleute, ein neues Berufsbild – hier spricht Krüger-Gollek von einem „grandiosen Arbeitsmarkt – die Menschen werden händeringend gesucht!“

Jeder, der sich für eine Umschulung oder Qualifizierung interessiert, kann sich melden unter:

 

  • (0231) -842 1488 (Hotline für Jobcenter-Kundinnen und Kunden, Mo. bis Do. von 08:00 bis 15:00 Uhr und Fr. von 08:00 bis 13:00 Uhr)
  • oder eine E-Mail mit Kontaktdaten das FbW-Team senden – die Beratungsfachkräfte rufen Sie zurück

 

 

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FbW_in_Corona_final.pdf
24.03.2020 Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert
(Presseinformation Nr. 4)

Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert

 

Gesetzgeber plant befristete Neuregelungen zu Vermögensanrechnung und befristete Anerkennung der tatsächlichen Unterkunftskosten. Der Gesetzgeber plant für alle Neuanträge vorübergehend einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Derzeit läuft das gesetzgeberische Verfahren.

 

Dortmund- Die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit teilte soeben mit, dass kurzfristig vorrübergehende Änderungen bei der Beantragung von Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch SGB II ( ALG II ) eingeführt werden. Dies betrifft auch viele Dortmunderinnen und Dortmunder:

 

Sonderseite der Bundesagentur für Arbeit mit allen wichtigen Informationen

 

Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird die Öffentlichkeit aktuell über die neuen Regelungen informiert. Unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung finden Sie auch alle weiteren Informationen zur Grundsicherung und Sie können die erforderlichen Anträge abrufen.

In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer finden Sie dann ebenfalls auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

 

Gesetzgeber plant vorübergehend einfacheres Verfahren

 

Der Gesetzgeber plant, das Antragsverfahren befristet zu vereinfachen. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich in den nächsten Wochen in Kraft treten.

Nach aktuellem, vorläufigen Stand des Gesetzgebungsverfahrens, soll für einen Zeitraum von sechs Monaten unter anderem in der Regel darauf verzichtet werden, das vorhandene Vermögen zu prüfen. Auch die Prüfung, ob die Miete angemessen ist, soll ausgesetzt werden. Kundinnen und Kunden genießen für diesen Zeitraum den Schutz ihrer bisherigen Wohnung

 

Wer hat einen Anspruch auf Grundsicherung

 

Leistungsanspruch haben alle Personen, die ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln nicht oder nicht vollständig sichern können. Der Leistungsanspruch setzt sich aus der Regelleistung und zusätzlich den Kosten für die Unterkunft und Heizung zusammen. Alleinstehende erhalten derzeit 432 Euro Regelsatz im Monat. Der Betrag, den Sie erhalten können variiert, je nachdem, ob und wie viele Menschen zusätzlich im Haushalt leben und wie deren Einkommenssituation ist.

 

Die Jobcenter sichern den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten – etwa Mietkosten für Büros oder Gehälter von Beschäftigten – dürfen von den Jobcentern nicht übernommen werden. Dafür kann es aber Kredite oder Zuschüsse geben. Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums.

Insofern Selbstständige einen oder mehrere Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen, kann für diese Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen dazu gibt es unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit.

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Beantragung von Geldleistungen wird vorübergehend erleichtert
17.03.2020 Jobcenter ab sofort ohne Publikumsverkehr
(Presseinformation Nr. 3)

Jobcenter ab sofort ohne Publikumsverkehr

Zwei neue Rufnummern und weitere Kontaktwege stehen der Kundschaft weiterhin offen.

 

Dortmund- auch das Jobcenter Dortmund folgt der Empfehlung, angesichts der dynamischen Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19, persönliche soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Ab sofort bleiben die Türen der fünf Jobcenter in der Innenstadt, ebenso wie die Aktionsbüros in den Stadtteilen, für unterminierte Kundenbesuche verschlossen. Derweil arbeitet das Jobcenter regulär weiter. Über zwei zentrale Rufnummern nehmen Jobcenter-Mitarbeiter die Anliegen der Kunden entgegen und klären diese telefonisch. Für Anfragen rund um Geldleistungen lautet die Rufnummer (0231) 842 -1177, Anfragen zur Arbeitsvermittlung werden unter der (0231) 842 -1488 beantwortet. Beide Rufnummern sind montags bis donnerstags von 08:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr besetzt.

 

„Wir versuchen alle eingehenden Anfragen so weit wie möglich direkt am Telefon zu klären. Sollte es sich um einen Notfall handeln oder eine persönliche Vorsprache aus anderen Gründen unvermeidbar sein, erhalten die Kundinnen und Kunden einen schnellstmöglichen Termin. Hierdurch reduzieren wir den persönlichen Kontakt auf ein Minimum und können durch gezielte Steuerung der notwendigen Kontakte besser auf die Wahrung der hygienischen Vorschriften achten“, erklärt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst das Vorgehen.

 

Auch die üblichen Kontaktwege, wie das Service-Center (Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr) sowie der postalische Weg (Postfachadresse Jobcenter Dortmund, 44120 Dortmund), der Einwurf der Postsendungen über die Briefkästen sowie die Einsendung per E-Mail an die kundenpost.Dortmund@Jobcenter-ge.de stehen weiterhin offen. Auch die Beratungsgespräche finden ab sofort ausschließlich telefonisch statt.

 

„Es handelt sich um Vorsichtsmaßnahmen. Das Jobcenter Dortmund ist vollständig arbeitsfähig. Die Zahlung der Geldleistungen ist sichergestellt. Es geht uns um den gesundheitlichen Schutz Aller und der hat derzeit oberste Priorität. Die alternativen Wege geben auch unseren Mitarbeitenden weitaus bessere Möglichkeiten, von zu Hause arbeiten – durch mobile Arbeitsplätze und die eAkte. Hierdurch werden sie besser geschützt und entlasten den Pendlerverkehr“, betont Dr. Regine Schmalhorst.

 

Wie lange die Maßnahmen bestehen bleiben, steht aktuell noch nicht fest. Mit Aushängen und Hinweisen auf der Webseite informiert das Jobcenter seine Kundschaft über den aktuellen Stand.

 

                         

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PI_3_Corona_kein_Publikum.pdf
13.03.2020 Vermeidung persönlicher Vorsprachen
(Presseinformation Nr. 2)

Jobcenter bittet Kundinnen und Kunden um

Vermeidung persönlicher Vorsprachen

Zum Schutz vor dem Corona-Virus sollen Anliegen anderweitig geklärt werden. Versorgung ist weiterhin sichergestellt.

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund bittet seine Kundinnen und Kunden ab sofort nur in absoluten Notfällen in die Servicebereiche des Jobcenters zu kommen. Alle Anliegen, die nicht besonders eilbedürftig sind oder keine persönliche Vorsprache erforderlich machen, sollen bis auf Weiteres auf anderen Kanälen geklärt werden.

Unterlagen sollen auf elektronischem Wege per E-Mail an Kundenpost.Dortmund@Jobcenter-ge.de oder über die Hausbriefkästen der jeweiligen Standorte eingereicht werden. Allgemeine Fragen können unter der Service-Hotline (0231) 842 – 1110 geklärt werden. Onlinetermine können über die Homepage jobcenterdortmund.de vereinbart werden. Über terminierte Vorsprachen kann die Kontaktintensität etwa in Wartebereichen reduziert werden.

„In allen unseren fünf Liegenschaften zusammen verzeichnen wir am Tag mehrere tausend Besucherinnen und Besucher. Die Gesundheit dieser Menschen und unserer Mitarbeitenden hat höchste Priorität. Wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen und folgen daher den Empfehlungen der Experten und reduzieren die Kontakte soweit wie möglich“, erklärt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst.

Wer ein Beratungsgespräch absagt, muss kein Attest einreichen und keine Konsequenzen fürchten. Denkbar sei, Vermittlungsgespräche beispielsweise auch am Telefon zu führen. Gegenwärtig werden diese und weitere Maßnahmen zur temporären Vermeidung des persönlichen Kontakts bei gleichzeitiger Sicherstellung der gewohnten Dienstleistungen erarbeitet. Die Versorgung der durch das Jobcenter betreuten Menschen in Dortmund bleibt sichergestellt.

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Vermeidung persönlicher Vorsprachen
10.03.2020 Jobmesse am 11. März abgesagt
(Presseinformation Nr. 1)

Jobmesse am 11. März abgesagt

Zum Schutz vor dem Corona-Virus findet die vom Jobcenter geplante Veranstaltung im Westfälischen Industrieklub nicht statt

 

Dortmund- rund 700 Personen hatte das Jobcenter Dortmund zu einer Jobbörse im Westfälischen Industrieklub in der Dortmunder Innenstadt eingeladen. 15 lokale Betriebe sollten hier ihre aktuellen Vakanzen vorstellen. Nach den heute kommunizierten Empfehlungen für Großveranstaltungen der Stadt Dortmund hat sich das Jobcenter kurzfristig dazu entschieden, die Veranstaltung abzusagen.

 

„Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden und unserer Mitarbeitenden hat höchste Priorität. Auch wenn nahezu alle Teilnehmenden aus Dortmund kommen und uns namentlich bekannt sind, haben wir uns entschlossen, kein unnötiges Risiko einzugehen. Wir gehen aufgrund der aktuellen Lage ohnehin davon aus, dass viele der eingeladenen Gäste der Veranstaltung aus Eigenschutzgedanken ferngeblieben wären. Auch im Sinne der Aussteller möchten wir die Messe deshalb zu einem Zeitpunkt nachholen, wenn sich die Lage beruhigt hat und wir mit mehr Interesse an Veranstaltungen dieser Art rechnen können“, erklärt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst.

 

Ein Nachholtermin steht derzeit noch nicht fest. Die für morgen eingeladenen Personen versucht das Jobcenter im Laufe des Tages telefonisch über die Absage zu benachrichtigen. „Alle, die wir heute nicht erreicht können, werden wir mit Aushängen und Mitarbeitenden vor Ort informieren“, so Dr. Regine Schmalhorst.

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PI_01_Absage_Jobmesse_WIK.pdf
25.11.2019 Wohnungslose ziehen um
(Presseinformation Nr. 16)

Wohnungslose ziehen um

Jobcenter- Anlaufstelle für besondere Lebenslagen wechselt den Standort

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund hat ein eigenes Team für die Betreuung von wohnungslosen, in Übernachtungsstellen oder in ambulant betreuten Wohneinheiten lebenden Menschen. Dort werden durchschnittlich rund 400 Personen betreut. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen muss dieses Team den bisherigen Standtort im Sozialamt an der Luisenstraße aufgeben. Erfreulicherweise können in zentraler Innenstadtlage unmittelbar auf der Nordseite des Hauptbahnhofs in dem gemeinsamen Gebäude der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dortmund an der Steinstraße 39 freie Räumlichkeiten bezogen werden. Diese befinden sich in der sogenannten Gartenebene und können direkt vom Durchgang in den Keuning-Park betreten werden. So kann man den Zugang zu staatlichen Unterstützungsangeboten für diesen Kundenkreise erleichtern.

Der Umzug findet am 27.11.2019 statt. Ab dem 28.11.2019 können Kundinnen und Kunden dieser Anlaufstelle in der Zeit von 7.30 Uhr bis 11.00 Uhr täglich, außer mittwochs, ihre Anliegen an dem neuen Standtort klären.

Der Umzug des Teams, das in der Vergangenheit als ofW-Team (ohne festen Wohnsitz) bekannt war, bringt noch eine Änderung mit sich. Fortan wird das Team „Besondere Lebenslagen“ heißen, um auch denjenigen gerecht zu werden, die über einen temporären Wohnsitz, etwa in einer Übernachtungsstelle, verfügen, nicht aber über eine eigene Wohnung im engeren Sinne.

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Wohnungslose ziehen um
14.11.2019 Jobcenter bei der Tafel vor Ort
(Presseinformation Nr. 15)

Jobcenter bei der Tafel vor Ort

Der Arbeitsmarktdienstleister berät Leistungsempfänger jetzt auch in den Räumlichkeiten der Dortmunder Tafel.

 

Dortmund– Längst ist die Dortmunder Tafel mehr als nur eine Lebensmittelausgabestelle: der Verein bietet seinen Kunden vielfältige Angebote zu Beratung und Begleitung und möchte ihnen so helfen, Schritte aus der Bedürftigkeit zu gehen. Aus diesem Gedanken heraus ist vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Jobcenter entstanden. „Wir wissen, dass mindestens Dreiviertel der Menschen, die zu uns kommen, Leistungen des Jobcenters beziehen", erläutert Dr. Horst Röhr, Vorsitzender der Dortmunder Tafel. „Da war es nur naheliegend, dass wir die Institution als Netzwerkpartner für uns gewinnen. Gemeinsam können wir mehr für die Menschen leisten, sie ganzheitlich betreuen und ihnen so helfen, ihre Situation nachhaltig zu verbessern."

Viele der hauptamtlichen Tafel-Mitarbeiter sind über Förderprogramme des Jobcenters beschäftigt. Außerdem bietet die Tafel Ernährungskurse für Alleinerziehende an, die vom Jobcenter gefördert werden. Aktuell bauen Tafel und Jobcenter ihre Zusammenarbeit noch weiter aus: in einem Büro in der Osterlandwehr erhalten Tafel-Kunden jeden Montagnachmittag die Möglichkeit, Anliegen zu klären und Fragen beantworten zu lassen, - zum Beispiel zu ihrem Leistungsbescheid. Freitags werden Beratungen auch am Tafel-Standort in der Haydnstraße angeboten. „Gerade, wenn es um das Thema Geld geht, sind die Hürden zum Jobcenter zu gehen oft sehr hoch. Diese Hürden wollen wir abbauen, in dem wir den Menschen dort begegnen, wo sie sind. Unser Ziel ist es, Leistungen des Jobcenters transparent zu machen und den Zugang zu ihnen zu vereinfachen", erklärt Dr. Regine Schmalhorst, Geschäftsführerin des Dortmunder Jobcenter, den Gedanken der Vor-Ort-Beratung.

Einer, der die Menschen vor Ort bei der Tafel berät, ist Ingo Tegeder. Er ist Leistungsberater beim Jobcenter und hat bereits Erfahrungen im Außeneinsatz: seit Jahren berät er unter anderem Haftentlassene im Gefängnis und hilft ihnen bei der Antragsstellung. „Das Angebot wird dankbar angenommen. Die Menschen kommen häufig mit Fragen, wie warum ein Einkommen angerechnet wird oder wie sich ihr Leistungsbescheid zusammensetzt",

berichtet Ingo Tegeder. Die Vorsprachen bei der Tafel seien noch verhältnismäßig gering. „Das Angebot ist neu und muss sich erst noch rumsprechen. Wir hoffen aber, dass hier bald – wie bei den anderen Kooperationspartnern auch – viele Menschen das Angebot annehmen", so der Leistungsberater.

Die Leistungsberater sind immer montags von 13 bis 16 Uhr bei der Tafel in der Osterlandwehr und freitags von 12 bis 14 Uhr in der Haydnstraße vor Ort und helfen bei allen Fragen rund um Arbeitslosengeld II.

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Jobcenter-Tafel_19-11-04.pdf
29.10.2019 Das sind die Zukunft Macher Dortmunds
(Presseinformation Nr. 14)

Das sind die Zukunft Macher Dortmunds

Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit zeichnete acht Betriebe für ihre vorbildliche Personalpolitik aus        

 

Dortmund- Ein Kiosk, ein Elektromaschinen-Aufbereiter, ein Catering-Betrieb - so unterschiedlich diese Unternehmen auf den ersten Blick zu sein scheinen, sie haben eines gemeinsam: sie geben Menschen eine Chance, die über mehrere Jahre arbeitslos waren und tragen damit aktiv zum Abbau der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit in Dortmund bei. Für dieses Engagement wurden acht Dortmunder Betriebe von der Initiative Arbeit in Dortmund mit einem Preis gewürdigt. Die Initiative, zu deren 16 Mitgliedern neben Dortmunder Jobcenter und Arbeitsagentur auch die Kammern, Arbeitgeberverbände auch lokale Unternehmen wie REWE, Post und der BVB gehören, verlieh den Preis nun im dritten Jahr. Die diesjährige Ehrung fand im industriellen Ambiente der Alten Kaue auf dem Ausbildungsgelände der Handwerkskammer Dortmund – ebenfalls Mitglied in der Initiative – statt.

 

„Heute feiern wir mutige Unternehmer, die ihre Zukunft aktiv gestalten. In der Zeit des Fachkräftemangels beweisen sie Mut, weil sie Menschen eine Chance geben, die eine lange Zeit ohne eine Beschäftigung waren. Mit der Verleihung möchten wir weitere Arbeitgeber ermutigen, ihrem Vorbild zu folgen“, sagt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst, die die Preisverleihung im Namen der Initiative vor rund 150 Gästen eröffnete. Vor rund 150 geladenen Gästen nahmen die Preisträger Alpha Stores GmbH, Claus Reformwaren Service Team GmbH Niederlassung Dortmund, ATLAS Schuhfabrik GmbH & Co. KG, Lennhof Gastronomie GmbH & Co. KG, Hausmeisterservice Winski, Catering by Mohr GmbH, BOSS Elektromaschinen und Pumpentechnik GmbH und der Ilka Mildner Betreuungsservice NRW ihre Trophäen auf der Bühne entgegen.

 

Überreicht wurden die Preise von Carsten Harder, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dirk Rutenhofer als Vorsitzender des Cityrings, Volker Walters, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen sowie Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Als weiterer Bühnengast sprach Mechthild Ronge vom CJD Dortmund ein Grußwort. Cartoonpreis-Träger Stefan Wirkus führte durch die Veranstaltung.

 
Mehr Informationen über die Initiative Arbeit in Dortmund und die Preisträger finden Interessierte unter zukunft-macher.com unter der Rubrik „Zukunft Macher“.

 

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PI_14_Preisverleihung_2019.pdf
14.10.2019 Neues Gesicht in der Geschäftsführung
(Presseinformation Nr. 13)

Neues Gesicht in der Geschäftsführung

Anna Markmann wird Leiterin Markt und Integration im Jobcenter Dortmund.

Dortmund- die Geschäftsführung des Dortmunder Jobcenter ist nun wieder komplett: Anna Markmann folgt auf Heike Bettermann, die den Posten im August Richtung Geschäftsführungs-Vorsitz der Dortmunder Arbeitsagentur verlassen hatte. Als Leiterin Markt und Integration steuert Anna Markmann ab sofort alle Prozesse, die auf die Förderung der beruflichen Integration von Arbeitslosen im Jobcenter Dortmund zielen. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, insbesondere da wir im Jobcenter aktuell einige zukunftsweisende Projekte anstoßen, wie die Einrichtung eines Gesundheitshauses oder den Ausbau der dezentralen Beratung“, so 49-Jährige, die seit seiner Gründung 2005 im Jobcenter Dortmund beschäftigt ist.

Ihre Karriere startete Anna Markmann vor fast 30 Jahren als Verwaltungsinspektoranwärterin in der Agentur für Arbeit Hagen. In das Jobcenter Dortmund führte ihr beruflicher Weg die damalige Berufsberaterin zunächst als Arbeitsvermittlerin für Hochschulabsolventen, ab 2008 übernahm sie dann Führungsaufgaben. Sechs Jahre lang leitete Anna Markmann unterschiedliche Teams, seit 2014 war sie als Bereichsleiterin unter anderem für den Arbeitgeberservice verantwortlich.

Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst begrüßte Anna Markmann im neuen Amt und zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Ich freue mich, eine so erfahrene Kollegin an meiner Seite zu wissen. Anna Markmann kennt nicht nur das Haus, sondern auch die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden in unserer Stadt gut. Genau dieses Wissen brauchen wir aktuell, wenn es darum geht, unsere Dienstleistungen stärker auf unsere Kundschaft auszurichten“, sagte die 47-Jährige, die selbst ihren Posten im September dieses Jahres angetreten hat.

 

 

 

 

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PI_13_Markmann.pdf
25.09.2019 Jobcenter Dortmund am 02. Oktober geöffnet
(Presseinformation Nr. 12)

Agentur für Arbeit und Jobcenter Dortmund am 02. Oktober geöffnet

 

Aufgrund des Feiertages zum Tag der Deutschen Einheit öffnen das Jobcenter und die Agentur für Arbeit Dortmund außerplanmäßig am Mittwoch, den 02. Oktober 2019. Kundinnen und Kunden können ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters und der Agentur für Arbeit im Dortmunder Stadtgebiet.

 

Die kostenlose Hotline für Arbeitnehmer (0800 45555 00) und Arbeitgeber (0800 45555 20) steht in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Service-Center des Jobcenters ist ebenfalls montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

13.09.2019 Was kann ein Minijob?
(Presseinformation Nr. 11)

Was kann ein Minijob?

Jobcenter präsentiert Wanderausstellung und räumt mit Irrtümern auf

Dortmund – Kaum etwas hält sich so beständig wie Fehlinformationen über Rechte und Pflichten bei Minijobs. Die Vor- und Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse zeigt das Jobcenter Dortmund im Rahmen einer Wanderausstellung vom 12.09.2019 bis zum 24.09.2019 plakativ auf acht Säulen in wechselnden Räumlichkeiten (siehe unten).

Minijobs sind grundsätzlich für eine kürzere Beschäftigungsdauer und einem monatlichen Verdienst bis zu 450,00 Euro gedacht. Sie sind nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig. Eine Befreiung von der Rentenversicherung kann erfolgen. Arbeitgeber zahlen dabei einen Pauschalbetrag. Arbeitnehmer sind nicht krankenversichert, begründen auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I und in der Regel auch keinen Rentenanspruch.

Dennoch bestehen Ansprüche der 450-Euro-Kräfte auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub und den gesetzlichen Mindestlohn.

Weil diese Punkte häufig nicht bekannt sind, werden Minijobs in vielen Branchen für die bessere Beschäftigungsmöglichkeit betrachtet. Die Ausstellung zeigt durch einfache Rechenbeispiele, dass die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse deutliche finanzielle Vorteile für den Betrieb bringt.

„Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten, an Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Die Umwandlung von Minijobs hat für alle Vorteile: Angestellte entwickeln eine engere Bindung an den Betrieb und bringen sich mehr ein. Betriebe profitieren finanziell und decken neue Potentiale zur Deckung des Fachkräftebedarfs auf. Unsere Mitarbeitenden stehen während der Ausstellungsdauer jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie informieren über attraktive Förder- und Qualifizierungsmöglichkeiten“, wirbt die neue Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund, Dr. Regine Schmalhorst.

Sie können die Ausstellung an folgenden Tagen hier besuchen:

12. bis 13.09.2019, Jobcenter Königshof 1

16. bis 17.09.2019, Jobcenter Steinstraße 39

19. bis 20.09.2019, Jobcenter Kaiserhain 1

23. bis 24.09.2019, Jobcenter Kampstraße 49

 

Testen Sie als Arbeitgeber die Wirtschaftlichkeit Ihrer Minijobs über unseren Modellrechner unter: http://www.jobcenterdortmund.de/site/minijob/

Gerne beraten wir Sie auch unter der Rufnummer 0231/ 842-1670.

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Was kann ein Minijob?
29.08.2019 Jobcenter bekennt Farbe
(Presseinformation Nr. 10)

 

Jobcenter bekennt Farbe

Sozialer Arbeitsmarktdienstleister tritt dem Dortmunder Netzwerk gegen Antisemitismus bei.

 

Dortmund – nach der Stadt Dortmund, der Polizei und rund 20 weiteren Organisationen spricht sich nun eine weitere große lokale Institution offen gegen Antisemitismus in der Stadt aus: das Dortmunder Jobcenter hat vergangene Woche die Grundsatzerklärung des Netzwerks zur Bekämpfung des Antisemitismus unterzeichnet. „Ich halte es – gerade in der heutigen Zeit - für immens wichtig, immer wieder deutliche Signale für Vielfalt und Toleranz zu setzen. Wenn wir uns als Institution daran beteiligen können, dass das passiert, finde ich das richtig klasse. Außerdem freut es mich persönlich außerordentlich, dass ich als Noch-Geschäftsführer im Namen des Jobcenters die Erklärung unterzeichnen darf“, sagt Frank Neukirchen-Füsers, der die Grundsatzerklärung noch vor seinem anstehenden Amtswechsel zur Bochumer Arbeitsagentur unterschrieben hat.                   

In der Vergangenheit hat das Jobcenter Dortmund bereits immer wieder die Gelegenheit genutzt, sich positiv für Diversität auszusprechen. So hat der Unterzeichner der Charta der Vielfalt in diesem Jahr gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern den "DiversityParcours" im Dortmunder Studieninstitut mitveranstaltet. Auch aktuell zeigt das Jobcenter wieder Flagge: rund 50 sichtbare Aufkleber mit der Aufschrift „Vielfalt“ zieren die Glasflächen in den fünf Dienststellen.

Aktionen wie diese erarbeiteten rund 30 Mitarbeitende des Jobcenters in zwei Arbeitskreisen, die sich den Themen „Diversity“ und „Demokratie und Menschenrechte“ widmen. „Die Geschäftsführung unterstützt diese engagierten Arbeitskreise, um innerhalb der Belegschaft, wie auch nach außen, den Diversity-Gedanken sowie demokratische Grundwerte immer wieder zu betonen und dadurch voranzutreiben“, berichtet Frank Neukirchen-Füsers. Für ihre Mitarbeit werden die Mitarbeiter freigestellt. Weitere Informationen über das Jobcenter Dortmund finden Interessierte unter jobcenterdortmund.de (Rubrik „Service“ – „Das Jobcenter Dortmund – über uns“).

 

 

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PI_11_Antisemitismus.pdf
23.07.2019 Jobcenter und Arbeitsagentur am Donnerstag wegen Hitze früher geschlossen
(Presseinformation Nr. 9)

Jobcenter und Arbeitsagentur am Donnerstag wegen Hitze früher geschlossen

Aufgrund der hohen Temperaturen schließen alle Dienststellen der Dortmunder Arbeitsverwaltung am 25. Juli vorzeitig um 16 Uhr. Vorsprachen sind bis 18 Uhr nur mit Termin möglich.

 

Dortmund – bei vorhergesagten 38 Grad und größtenteils nicht-klimatisierten Räumen haben die Geschäftsführungen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Dortmund beschlossen, am kommenden Donnerstag die offiziellen Öffnungszeiten zu verkürzen. Kunden ohne einen Termin können ihre Anliegen bis 16 Uhr klären, danach bleiben die Türen der fünf Jobcenter-Dienststellen sowie die der Arbeitsagentur geschlossen.

 

Von der Schließung unberührt bleiben lediglich die bereits vereinbarten Termine nach 16 Uhr, beispielsweise in der Arbeitsvermittlung. Unterminierte Vorsprachen sind regulär wieder am Freitag ab 07:30 Uhr möglich. Wer bei den sommerlichen Temperaturen nicht lange warten möchte, hat unter jobcenterdortmund.de die Möglichkeit, für alle Anliegen der Eingangszonen der Jobcenter einen Online-Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit dranzukommen.

 

Durch die vorzeitige Schließung erhalten die Beschäftigten angesichts der hohen Temperaturen die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Gleitzeit- und Überstundenregelung, früher nach Hause zu gehen. Das Jobcenter Dortmund und die Agentur für Arbeit Dortmund bitten um Verständnis.

 

 

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PI_09_Hitzefrei.pdf
18.07.2019 Wechsel an der Spitze des Jobcenters
(Presseinformation Nr. 8)

Wechsel an der Spitze des Jobcenters

Geschäftsführer Frank Neukirchen-Füsers wechselt nach Bochum. Frau Dr. Regine Schmalhorst tritt seine Nachfolge an.

 

Bochum/Dortmund- Nach fast 15 Jahren als Geschäftsführer eines der größten Jobcenter Deutschlands, steht für Frank Neukirchen-Füsers eine berufliche Veränderung an: ab September wechselt der 60-Jährige vom Jobcenter Dortmund in den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bochum. „Nach rund 15 Jahren Aufbau, Entwicklung und Verstetigung der Arbeit im Jobcenter Dortmund habe ich eine neue und interessante Herausforderung gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit befindet sich im Wandel und ich hoffe viele Erfahrungen in die „Agentur der Zukunft“ einbringen zu können“, kommentiert der Dortmunder seine Entscheidung.

 

Im Jahr 2002 wechselte Frank Neukirchen-Füsers von der Agentur für Arbeit Essen nach Dortmund. Als Geschäftsführer für das operative Geschäft der Dortmunder Arbeitsagentur setzte er sich schon früh für eine gemeinschaftliche und rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit ein. 2003 nahm unter seiner Führung, gemeinsam mit der Sozialverwaltung, das Jobcenter24 für Jugendliche und junge Erwachsene seinen Betrieb auf. Diese Einrichtung für junge Menschen war Vorläuferin des heutigen Jugendberufshauses. 2004 wurde die Konzeption für die gemeinsame Einrichtung nach dem SGB II entwickelt. 2005 wurde Frank Neukirchen-Füsers zum Geschäftsführer des Jobcenter Dortmund gewählt.

 

„Als Geschäftsführer des Jobcenters war es mir immer wichtig, unter den bestehenden Rahmenbedingungen des SGB II, das Beste für langzeitarbeitslose Menschen und die Stadt in diesem System zu erreichen. Ich blicke auf eine interessante, spannende und herausfordernde Zeit des Aufbaus und der Entwicklung der Institution Jobcenter zurück. Prägend für meine Arbeit in Dortmund war das kooperative Miteinander und das gegenseitige Vertrauen der Mitarbeitenden und der Partner in der Stadtgesellschaft. Dies zeigte sich beispielsweise im Kontext Flucht und Migration, als unter schwierigsten Bedingungen die richtigen Angebote für geflohene Menschen geschaffen werden mussten. Nur dank dieser guten Zusammenarbeit ist es auch immer wieder aufs Neue gelungen, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Sei es mit der Umwandlung von Minijobs, neuen eigenen Förderprojekten oder der vollumfänglichen Ausnutzung gesetzlicher Förderprogramme - in Kooperation mit vielen Netzwerkpartnern konnten stets neue und innovative Modelle erprobt und verstetigt werden. 

 

In Bochum freue ich mich auf ähnliche, aber auch auf neue Herausforderungen, wie die Entwicklung der lebensbegleitenden Beratungsprozesse und die Sicherung des Fachkräftebedarfs im technologischen Wandel“, so Frank Neukirchen-Füsers.

 

Nachfolgerin von Frank Neukirchen-Füsers wird Dr. Regine Schmalhorst, die jetzige Leiterin der Agentur für Arbeit Bochum. Die 47-Jährige übernimmt die Aufgabe als Geschäftsführerin nahtlos zum September.

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PI_08_Wechsel_an_der_Spitze.pdf
21.12.2018 Jobcenter am 02. Januar geöffnet
(Presseinformation Nr. 30)

Dortmund- Aufgrund der Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr öffnet das Jobcenter Dortmund außerplanmäßig am Mittwoch, den 02. Januar 2019. Kundinnen und Kunden können ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Dortmunder Stadtgebiet.

 

Telefonisch ist das Service-Center des Jobcenters immer montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

 

Das Jobcenter Dortmund wünscht Allen ein schönes Weihnachtsfest und einen angenehmen Jahreswechsel.

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