Presseinformationen



07.06.2017 Öffnungszeiten vor Fronleichnam
(Presseinformation Nr. 13)

Öffnungszeiten vor Fronleichnam

Dortmund- Aufgrund des Feiertages Fronleichnam am 15.06.2017 öffnet das Jobcenter Dortmund auch am Mittwoch, den 14.06.2017. Weil der lange Donnerstag in der Woche entfällt, können die Kundinnen und Kunden stattdessen am Mittwoch zuvor in der Zeit von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr persönlich vorsprechen. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Stadtgebiet.

Zudem ist das Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

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Öffnungszeiten vor Fronleichnam
26.05.2017 Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum
(Presseinformation Nr. 12)

Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum

Jobcenter bietet am 07.06.2017 extern Beratung an

 

Dortmund- Im Jobcenter Dortmund gibt es ein Team von Leistungsberatern, das neuen Kundinnen und Kunden alles rund um den Bezug von Arbeitslosengeld II erklärt. Welche Leistungen das Zweite Sozialgesetzbuch ermöglicht, wie man sie beantragt und wie beispielsweise Erwerbseinkommen auf den Leistungsanspruch angerechnet wird. Auch bei Fragen zu den Leistungsbescheiden, helfen die Berater gern weiter.

Am Mittwoch, den 07.06.2017, stehen die Leistungsberater des Jobcenters in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Arbeitslosenzentrum an der Leopoldstraße 16-20 für alle leistungsrechtlichen Fragen zum Arbeitslosengeld II zur Verfügung. Interessenten sind herzlich willkommen.

Für Kundinnen und Kunden des Jobcenters werden diese Beratungen zwei Mal in der Woche angeboten. Regelmäßig finden zudem Informationsveranstaltungen in Justizvollzugsanstalten oder bei verschiedenen Trägern statt, um die Menschen frühzeitig über die Unterstützungsangebote des Jobcenters zu informieren.

Aktuelle Beratungstermine können Sie auf der Homepage des Jobcenters unter www.Jobcenterdortmund.de einsehen.

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Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum
17.05.2017 Öffnungszeiten vor Himmelfahrt
(Presseinformation Nr. 10)

Öffnungszeiten vor Himmelfahrt

 

Dortmund- Aufgrund des Feiertages Christi Himmelfahrt am 25.05.2017 öffnet das Jobcenter Dortmund seine Türen auch am 24.05.2017 für den Publikumsverkehr. Weil der lange Donnerstag in der Woche entfällt, können die Kundinnen und Kunden stattdessen am Mittwoch zuvor in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr ihre Anliegen klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Stadtgebiet.

Zudem ist das Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

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Öffnungszeiten vor Himmelfahrt
12.05.2017 10. Dortmunder Bildungsbörse
(Presseinformation Nr. 9)

10. Dortmunder Bildungsbörse

Friedensplatz für einen Tag Zentrum für Fort- und Weiterbildung

 

Dortmund- Am 17. Mai 2017 ist es wieder soweit. Bereits zum 10. Mal geht die Dortmunder Bildungsbörse an den Start. Das Jobcenter Dortmund lädt in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Stadt Dortmund ein, „Wege in Arbeit“ zu finden. Auf dem Friedensplatz präsentieren sich rund 50 regionale Bildungs- und Beschäftigungsträger mit einem breit gefächerten Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die berufliche Qualifikation soll dem Fachkräftemangel wirksam begegnen und Beschäftigungsperspektiven eröffnen.

In der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr stehen den Besucherinnen und Besuchern die Ansprechpartner der Träger beratend zur Verfügung, während mehrere Vorträge zu verschiedenen Themen rund um die berufliche Qualifikation, Mitmachaktionen oder auch Live-Cooking angeboten werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bildungsboerse.dortmund.de

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10. Dortmunder Bildungsbörse
20.04.2017 Sieben Fachkräfte auf einen Streich
(Presseinformation Nr. 8)

Sieben Fachkräfte auf einen Streich

microsonic stellt Jobcenterkunden als Lötexperten ein

 

Zu Jahresbeginn hat die Firma microsonic in Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund Langzeitarbeitslose für ein Qualifizierungsprojekt zur Handlötfachkraft ausgewählt. Der TÜV Nord qualifizierte die Bewerberinnen und Bewerber innerhalb von vier Wochen. Nach erfolgreicher Prüfung stellte microsonic Fertigungsleiter Rainer Schneider nun sieben neue Mitarbeitende für die Fertigung von Ultraschallsensoren am Firmensitz in Dortmund ein. Die Arbeitsverhältnisse sind zunächst auf ein Jahr befristet und sozialversicherungspflichtig. In den letzten zwei Jahren ist die Fertigung des mittelständischen Unternehmens um knapp 17 Mitarbeitende auf eine Teamgröße von 57 Personen gewachsen.

 

Das Dortmunder Unternehmen ist 2015 in ein neues Firmengebäude am Dortmunder Phoenix-See gezogen. Die Nutzfläche hat sich gegenüber dem alten Standort mehr als verdoppelt. Die Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund ermöglicht den steigenden Personalbedarf in der Sensorfertigung zu decken. „Gerade die langjährige und regelmäßige Betreuung durch die kompetenten Ansprechpartner im Arbeitgeberservice des Jobcenters ist ein Garant für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Produktionsleiter Rainer Schneider. „Mit dem neuen Qualifizierungsprojekt zur Handlötfachkraft hat uns das Jobcenter Dortmund früh im Rekrutierungsprozess begleitet und jederzeit eingebunden. Dies war der richtige Schritt. Das zeigt sich an der erfolgreichen Einstellung der neuen Fachkräfte.“

Die Firma microsonic ist ein weltweit anerkannter Spezialist für Ultraschallsensorik in der industriellen Automatisierung und hat seit 2011 bereits 32 Kundinnen und Kunden des Jobcenters eine berufliche Perspektive geboten.

„Die Kooperation zwischen unserem Arbeitgeberservice und der Firma microsonic ist ein gutes Beispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken des Jobcenters mit den heimischen Betrieben. Hier zeigt sich vor allem aber auch, dass ehemalige Langzeitarbeitslose durch eine Qualifizierung zur Fachkraft sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten finden können“, erklärt Anna Markmann, Bereichsleiterin für den Arbeitgeberservice im Jobcenter Dortmund.

Das Jobcenter Dortmund qualifiziert pro Quartal rund 250 Menschen zu neuen Fachkräften in den unterschiedlichsten Bereichen von der Pflege- bis zur Steuerfachkraft. Weitergehende Information erhalten Sie unter www.jobcenterdortmund.de oder telefonisch unter der Arbeitgeberhotline: 0231/ 842-2888.

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Sieben Fachkräfte auf einen Streich
13.04.2017 Mehr Service in Hörde
(Presseinformation Nr. 7)

Mehr Service in Hörde

Jobcenter weitet Beratungszeiten im Aktionsbüro aus

 

Dortmund- Neben den Beratungsaußenstellen am Borsigplatz, in Westerfilde und in Scharnhorst bietet das Jobcenter Dortmund auch Servicedienstleistungen in Hörde an. Seit dieser Woche wurden die Öffnungszeiten dort von montags und mittwochs in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr zusätzlich auf jeden Donnerstag von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr ausgeweitet.

Neben der Beratung zu leistungsrechtlichen Fragen und zu Kosten für die Unterkunft, können Arbeitssuchende in den genannten Aktionsbüros beispielsweise Antragunterlagen erhalten, Anträge einreichen, oder Berechtigungskarten für Sozialtickets sowie die sogenannten Dortmund-Pässe erhalten. Gegen Vorlage dieser Pässe können die Inhaber Vergünstigungen bei verschiedenen Einrichtungen bekommen.

Auf der Homepage des Jobcenters Dortmund können die Öffnungszeiten der jeweiligen Aktionsbüros eingesehen werden: www.jobcenterdortmund.de

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Megr Service in Hörde
30.03.2017 Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!
(Presseinformation Nr. 5)

Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!

Jobcenter und DGB werben für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse

 

Dortmund- In Berlin wurde am 23.03.2017 eine Studie im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales zur Lage geringfügig Beschäftigter vorgestellt. Dies nehmen die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Dortmund, Jutta Reiter, und der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, zum Anlass, die Erforderlichkeit dieser sogenannten „Minijobs“ grundsätzlich zu hinterfragen.

Das Fazit der Studie besagt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft unzureichend über ihre Rechte und Pflichten informiert sind, auch wenn sich hier bereits eine positive Entwicklung abzeichnet.

Aus Sicht des Jobcenters ergibt sich jedoch neben der Einhaltung von Mindestlöhnen, der Gewährung von Urlaub und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch ein ganz wesentlicher beschäftigungspolitischer Effekt, der erheblich zur Verschärfung der Gesamtsituation am Arbeitsmarkt beiträgt.

Im April 2003 hat der Gesetzgeber die geringfügige Beschäftigung neu geregelt, um unangemeldete Dienstleistungen in privaten Haushalten zu legalisieren und Schwarzarbeit vorzubeugen. Viele Unternehmen haben diese Form des Arbeitsvertrages für sich entdeckt und anderen Beschäftigungsformen vorgezogen. Der Anteil der gemeldeten Minijobs in Privathaushalten stieg dagegen nur unwesentlich an.

Heute gibt es bundesweit rd. 6,7 Mio. Minijobber in Deutschland, in NRW über 1,7 Mio. und in Dortmund 54.820. Sicherlich nutzen viele Menschen gern diese Zuverdienstmöglichkeiten. Für den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft bleibt dies jedoch nicht ohne Folgen.

Minijobs werden vor allem im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, der Gebäudereinigung und im Wachgewerbe eingesetzt. Die Meisten davon werden im an- oder ungelernten Tätigkeitsbereich angeboten. Also genau dort, wo sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für geringqualifizierte Arbeitslose benötigt werden.

Rechnet man die Dortmunder Minijobs bei 40 Stunden pro Woche in Vollzeitbeschäftigungen um, so könnten daraus 13.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden, von denen arbeitslose Dortmunderinnen und Dortmunder profitieren könnten.

Durch die unterschiedlichen Sozialabgaben bei Minijobs und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen könnten auch die Unternehmen bis zu 26,7 Mio. Euro einsparen. Gleichzeitig würden die Sozialkassen 23,1 Mio. Euro mehr erwirtschaften.

Seit 2011 gibt es im Jobcenter Dortmund ein Projektteam, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, bestehende Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln. Dort werden Arbeitgeber beraten und über ihre Vorteile informiert. Inzwischen konnten 2.050 Arbeitsverhältnisse auf diese Weise umgewandelt werden. Interessierte Arbeitgeber können sich gern unter der Rufnummer 0231/ 842-1670 an das Minijob-Team wenden, oder auf der Homepage des Jobcenters Dortmund mittels eines Rechners prüfen, ob eine Umwandlung finanziell für sie attraktiv wäre.

Laut der Studie geben erfreulicherweise 50-80 Prozent der befragten Arbeitgeber an, dass sie eine Bereitschaft zur Umwandlung von Minijobs haben, da die Einsparungspotentiale durchaus enorm seien können.

Das Jobcenter Dortmund und der Deutsche Gewerkschaftsbund betonen ausdrücklich, dass Minijobs vielfach nicht geeignet sind, um den Bedarfen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerecht zu werden. Auch bestehen zumeist keine finanziellen Vorteile für die Arbeitgeber. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben arbeitsrechtlich die gleichen Rechte und Pflichten, wie bei anderen Beschäftigungsformen auch. Durch vermehrte Umwandlungen könnten mehr Arbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gelangen. Das würde wiederum staatliche Transferleistungen sparen und zugleich für eine bessere finanzielle Absicherung im Alter sorgen. Daher werbe man offensiv für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, denn diese lohnen sich für alle Beteiligten am Meisten.

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Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!
29.03.2017 Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten
(Presseinformation Nr. 4)

Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten

Arbeitgeber und Besucher mit Jobcenter-Messe sehr zufrieden

 

Dortmund- Die Westfalenhütte ist das omnipräsente Thema, wenn es aktuell um neue Arbeitsplätze in Dortmund geht. Die Arbeitskraftnachfrage im Bereich Lager und Logistik war daher auch ein wichtiger Bestandteil der 9. Jobmesse „Potential trifft Chance“, die das Jobcenter Dortmund zwei Mal im Jahr eigens für seine Kundinnen und Kunden anbietet.

In den Räumlichkeiten des Technologie- Zentrums Dortmund boten am 22.03.2017 15 namhafte Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen am Mittwoch ihre offenen Arbeitsplätze an. Neben der boomenden Nachfrage im Logistikwesen bestehen auch umfangreiche Personalbedarfe im Handel, der telefonischen Kundenbetreuung, sowie bei Wach- und Sicherheitsdiensten.

Zusätzlich wurden rund 75 weitere Stellenangebote auf einer Aktionsfläche präsentiert. Hier war das Spektrum der Arbeitsangebote vom Schlosser bis zum Altenpfleger noch breiter. Bodo Geck, einer der rund 850 Besucher, gelernter Fachtechniker für Hochbau, zeigte sich darüber hoch erfreut: „Das ist ein tolles Veranstaltungsformat. Da wird jeder fündig. Es gibt reizvolle Angebote für Fachkräfte und interessante Helfertätigkeiten.“

Die Chance auf gute Beschäftigungsmöglichkeiten durch die Ansiedlungen auf dem ehemaligen Gelände der Westfalenhütte hat sich merklich herumgesprochen. Am Stand der Firma Amazon, die sich ebenfalls auf der Industriefläche „Westfalenhütte“ ansiedelt, standen die Interessenten nicht selten Schlange.

„Der neue Amazon-Standort in Dortmund hat großes Interesse bei den Besuchern geweckt. Wir haben rund 80 Gespräche mit sehr motivierten Kundinnen und Kunden des Jobcenters geführt und davon fast alle zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen“, erklärt Maria Elmerich, die für die Einstellung von Versandmitarbeitern bei Amazon zuständig ist.

„Die Ansiedlungen auf der Westfalenhütte stärken den Logistikstandort Dortmund und eröffnen unseren Kundinnen und Kunden gute Beschäftigungsmöglichkeiten. An der Resonanz sehen wir auch, dass unser Kundenkreis sehr motiviert ist, diese berufliche Chance für sich zu nutzen“, zeigt sich der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, zuversichtlich.

Das Datum der nächsten Jobcenter-Messe steht übrigens schon fest: Am 04.09.2017 heißt es zum 10. Mal „Potential trifft Chance“. So wie die erste Messe einst im Signal-Idunapark stattgefunden hat, wird auch die Jubiläumsausgabe im Stadion des BVB ausgerichtet.

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Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten
31.01.2017 Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose
(Presseinformation Nr. 3)

Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose

Jobcenter Dortmund zieht positive Jahresbilanz

 

Dortmund- Krieg und Verfolgung brachten im Jahr 2016 viele Menschen, insbesondere syrischer Herkunft, nach Dortmund. Nach der Flüchtlingsanerkennung durch das BAMF werden die Menschen im Integration Point (IP) des Jobcenters und der Agentur für Arbeit betreut, der Ende 2015 für diese Personengruppe geschaffen wurde. Im Verlauf des Jahres sind so rund 2.600 Menschen zusätzlich in die Zuständigkeit des Jobcenters gewechselt.

Kurzfristig wurden Maßnahmen konzipiert und geschaffen, die einen möglichst nahtlosen Übergang von den Sprachkursen des BAMF in weitere Qualifizierungen gewährleisten. „Unsere Förderkonzeption für geflohene Menschen sieht zunächst einen soliden Spracherwerb für nachhaltige Integrationen in den deutschen Arbeitsmarkt vor. Es folgen Maßnahmen zur Berufsorientierung und Qualifizierung. Erst dann soll eine Arbeitsaufnahme erfolgen“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Auch für das Jahr 2017 geht man im Jobcenter von weiteren Asylzugängen aus. Gegenwärtig rechnet man mit rund 3.000 Personen, die voraussichtlich nach dem Bezug von Asylbewerberleistungen in die Zuständigkeit des Jobcenters wechseln werden.

 

Arbeitslosenquote

 

„Aufgrund der robusten Wirtschaftslage, einer hohen Nachfrage an Arbeitskräften und dem intensiven Einsatz unserer Förderinstrumente ist es gelungen, dass die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt erstmals seit Bestehen des Jobcenters bei 11,8 Prozent liegt“, zeigt sich Neukirchen-Füsers erfreut. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung durch den Bund, mit rund 54 Mio. vollständig für arbeitsmarktliche Maßnahmen verausgabten Euro, konnten insgesamt 26.850 Menschen gefördert, stabilisiert und qualifiziert werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 4.717 Förderfälle. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die von 2.384 auf 2.978 gestiegene Anzahl von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen. Darunter sind 555 Qualifizierungen mit dem Ziel eines beruflichen Abschlusserwerbes. Durch abschlussorientierte Förderungen standen im letzten Jahr 245 neue Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Im Rechtskreis SGB II und somit in der Zuständigkeit des Jobcenters waren 2016 durchschnittlich 29.447 arbeitslose Personen gemeldet, 1.400 weniger als 2015. Erstmals haben 2016 über 13.000 Kundinnen und Kunden eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Der positive Trend verläuft weitgehend analog zu den Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene, jedoch konnte in Dortmund mit 21,3 Prozent die beste Integrationsquote im Vergleich unter den kreisfreien Städten im Ruhrgebiet erreicht werden.

 

Langzeitarbeitslosigkeit

 

Die Herausforderungen sind jedoch nach wie vor hoch. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Rechtskreis SGB II liegt zwar mit 13.850 auf dem niedrigsten Stand seit zwölf Jahren, dennoch besteht ein Anteil an verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit von 50,1 Prozent.

Über spezielle Förderprogramme für Langzeitarbeitslose konnte vielen Menschen der Weg in Arbeit geebnet werden. Durch maximale Ausschöpfung der Fördermittel konnte allein über die Bundesprogramme „ESF-LZA“, „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ und „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ des Landes über 800 neue Arbeitsmöglichkeiten im Helferbereich generiert werden. In diese Förderungen flossen rd. 8,4 Mio. Euro aus Bundesmitteln, 1,2 Mio. Euro aus Landesmitteln und etwa 0,4 Mio. Euro an städtische Mittel ein.

 

Das Engagement der Initiative „Arbeit in Dortmund - Gemeinsam für eine gerechte Stadt“ konnte hierzu über das breite Netzwerk der Bündnispartner wichtige Beiträge leisten. Sei es durch die Vermittlung von Kontakten, Ermöglichung von Praktika oder konkrete Stellenangebote. Im vergangenen Jahr gelang es, dieses Bündnis bestehend aus wichtigen Verbänden und Institutionen der Stadtgesellschaft, auf noch breitere Schultern zu stellen. „Wir freuen uns, dass der Großhandel Rewe Dortmund, der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V., die Deutsche Post DHL Group und Borussia Dortmund sich uns angeschlossen haben. In diesem Bündnis steckt ein großes Potential für die beruflichen Perspektiven langzeitarbeitsloser Dortmunderinnen und Dortmunder“, erklärt Neukirchen-Füsers.

 

Waren im Januar 2016 noch rund 15.600 Menschen ein Jahr oder länger ohne Beschäftigung, waren es im Dezember des gleichen Jahres mit 13.850 ganze 1.750 Personen weniger. Dies ist der niedrigste Wert seit Bestehen des Jobcenters.

 

Erfreulich ist der Rückgang im Bereich des Langzeitleistungsbezuges. Zum ersten Mal seit 2005 konnte ein Rückgang der Personen, die innerhalb der letzten 24 Monate einen Leistungsbezug von mindestens 21 Monaten aufwiesen, erreicht werden. 2016 haben 6.651 dieser Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen können. Mit einem Plus von 9,7 Prozent ist diese Entwicklung bundesweit überdurchschnittlich (NRW: +2,5 %; Bund: -0,8 %).  

Die gemeinsamen Anstrengungen, die positive Wirtschaftslage und die erweiterten Förderkonditionen führten 2016 erstmals in Dortmund zu einem leichten Rückgang der Menschen, die länger im Leistungsbezug stehen.

 

Andere Zielgruppen

 

Junge Menschen unter 25 Jahren konnten von der positiven Entwicklung ebenfalls profitieren. Die Integrationsquote von Personen unter 25 Jahren konnte nochmal um 4,3 Prozentpunkte gesteigert werden. Sie liegt mit 25,4 Prozent sogar leicht über dem Landesdurchschnitt. Gleichzeitig profitierte auch die Altersgruppe von Personen über 55 Jahren, deren Arbeitslosenquote um 7,7 Prozent im Jahresdurchschnitt gesunken ist. Zudem konnte der Anteil arbeitsloser Frauen um 6,0 Prozent reduziert werden.

Das Jobcenter Dortmund betreut rund 80 Prozent der arbeitslos gemeldeten Personen in Dortmund. Nimmt man die Familienangehörigen mit dazu, werden 86.002 in 45.404 Bedarfsgemeinschaften mit Leistungen zum Lebensunterhalt versorgt. Von den genannten Personen sind 61.582 Menschen erwerbsfähig.

2016 wurden für Regelleistungssätze und Mehrbedarfe 225,1 Mio. Euro durch den Bund gezahlt und 213,3 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft durch die Stadt Dortmund.

Wer erwerbsfähig ist und keiner beruflichen oder schulischen Ausbildung nachgeht, wird durch die Arbeitsvermittlung betreut und beraten. Die Aufgaben der Arbeitsvermittlung und der Leistungsgewährung werden von etwa 1.170 Mitarbeitenden wahrgenommen.

Zweimal im Jahr werden 100 neue sowie Bestandkundinnen und Kunden des Jobcenters von einem externen Unternehmen zur Kundenzufriedenheit befragt. Im zweiten Halbjahr 2016 erreichte Dortmund mit der Note 2,5 die besten Beurteilungsergebnisse bundesweit unter Jobcentern des Vergleichsclusters. Besonders gut wurde die Freundlichkeit des Vermittlungspersonals mit der Beurteilungsnoten 1,8 bewertet, sowie die fachliche Kompetenz in Leistungsangelegenheiten und in der Arbeitsvermittlung mit 2,0.

 „Auch wenn wir die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes nur punktuell beeinflussen können, freut es uns sehr, dass die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen seitens unserer Kunden große Anerkennung findet“, kommentiert der Behördenchef die Ergebnisse.

 

Ausblick 2017

 

„Auch wenn wir mit weiteren Asylzugängen rechnen, erwarten wir eine vergleichbare Stabilität und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wie 2016 auch in diesem Jahr. Wirtschaftsexperten prognostizieren eine robuste konjunkturelle Lage. In den Neuansiedlungen auf der Westfalenhütte und der damit verbundenen Stärkung Dortmunds als Logistikstandort, sehen wir ein großes Potential insbesondere für geringqualifizierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters“, schätzt Neukirchen-Füsers vorsichtig optimistisch die Situation ein.

In diesem Jahr wird das Jobcenter seine 10. Jobmesse veranstalten, eine spezielle Jobmesse für Alleinerziehende organisieren und die überörtlich bekannte Bildungsbörse auf dem Friedensplatz durchführen. Schwerpunkte der Arbeitsvermittlung werden in der Integration und Qualifizierung von langzeitarbeitslosen, jungen und älteren Kundinnen und Kunden liegen.

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Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose
20.01.2017 „Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“
(Presseinformation Nr. 2)

Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“

Über Elektroschrott von der Langzeitarbeitslosigkeit zu einem neuen Leben

 

Dortmund- Eigentlich sollte er auf der Zeche Zollern eine Lehre machen. Aber er hatte einen anderen Traum. Er spielte Fußball in Lütgendortmund und später sogar beim VFL Bochum. Die Profikarriere schien zum Greifen nah. Doch anstatt zum Training, ging er irgendwann lieber auf Partys. Mit Mitte zwanzig platzte seine Traumblase. Nun stand er da. Keine Karriere, keine Ausbildung, keine Arbeit. Heute ist Karl-Heiz Steffen 46 Jahre alt und spricht nach vielen Jahren Arbeitslosigkeit ganz offen über damals: „Um 23 Uhr beim Kumpel anzuklingeln war ganz normal. Wir haben Darts gespielt und das Leben genossen.“ Beim Jobcenter wollte man ihn über eine Arbeitsgelegenheit (AGH), auch bekannt als 1,50-Euro-Job, wieder für den Arbeitsmarkt aktivieren. „Anfangs hatte ich keine Lust auf so eine Maßnahme. Das war mit

meinem Lebensrhythmus unvereinbar“, erklärt Herr Steffen. Das Jobcenter hatte ihn für eine AGH beim Christlichen Jugenddorf (CJD) vorgesehen.

Kaum dort angekommen, warf ihm sein Anleiter angesprochen auf seinen Gabelstaplerführerschein einen Schlüssel zu und sagte: „Dann fahr mal los!“ Dieses bedingungslos entgegengebrachte Vertrauen und der Kontakt auf Augenhöhe haben Herrn Steffen nachhaltig beeindruckt. Das CJD ist ein kirchlicher Träger, der unter anderem im Bereich der beruflichen Förderung tätig ist. Auf dem ehemaligen Zechengelände Germania erfolgt neben anderen Maßnahmen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten eine manuelle Wertstofftrennung des Dortmunder Elektroschrotts. Wider Erwarten fing die Arbeit an Herrn Steffen Spaß zu machen. Seine Motivation und sein Engagement stiegen, auch wenn es anfangs sehr anstrengend war. Schnell wuchs er über sich hinaus und half mit, die Wertstofftrennung neu zu strukturieren. Er bekam immer mehr Verantwortung. Als die Maßnahme auslief, wollte man nicht getrennter Wege gehen.

Über ein Förderprogramm für Langzeitarbeitslose konnte das Jobcenter ein Beschäftigungsverhältnis für Herrn Steffen beim CJD für weitere zwei Jahre ermöglichen. Ralf Schumacher, Bereichsleiter beim CJD ist überzeugt: „Herr Steffen ist ein Glücksfall für uns. Er betreut als einer von drei Anleitern nun 24 AGH-Teilnehmer. Aufgrund seiner Vorgeschichte ist er ein authentisches Vorbild für sie. Er kann sie begeistern und motivieren. Wir wollten ihn unbedingt bei uns halten.“

Im Anschluss an die 24-monatige Förderung hat das CJD Herrn Steffen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. „Für mich ist das wie ein Sechser im Lotto. Oft denke ich heute, hätte ich mal früher einen Schubs in die richtige Richtung bekommen. Zu viel Zeit flog davon. Die AGH war das Richtige für mich. Durch meine Arbeit bin ich ein anderer Mensch geworden“, beton Karl-Heiz Steffen.

Wer ihn heute erlebt, trifft einen lebenslustigen Menschen, der in seiner Arbeit aufgeht und dankbar ist, dass sich sein Leben gewandelt hat. Angesprochen auf seinen heutigen Bezug zum Thema Fußball antwortet der Fast-Profi von einst: „Die Knie machen nicht mehr mit, aber die Liebe zum Fußball rostet nicht. Viel wichtiger ist mir aber, bis zur Rente hier bleiben zu können.“

 

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Hinweis:

So kann eine klassische Förderkette verlaufen:

Sie beginnt mit einer Arbeitsgelegenheit. Bei einer Arbeitsgelegenheit (AGH) handelt es sich um eine Maßnahme zur Aktivierung langzeitarbeitsloser Menschen. Sie gehen dabei einer im öffentlichen Interesse liegenden Tätigkeit nach, erhalten neue Qualifikationen, eine Wiedergewöhnung an den Arbeitsalltag sowie 1,50 Euro anrechnungsfrei zusätzlich zu ihren Leistungen zum Lebensunterhalt hinzu.

 

Weiter besteht die Möglichkeit der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV).

Bei der Neuschaffung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes für Langzeitarbeitslose bietet das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zwischen 50 - 75 %, bei schwerbehinderten Menschen bis 100 % des Arbeitsentgelts, plus den pauschalierten Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung (ohne Arbeitslosenversicherung).Die Förderdauer beträgt zunächst 12 Monate, eine Verlängerung ist im Einzelfall um maximal weitere 12 Monate möglich.

Als weiteres Instrument besteht letztlich noch die Möglichkeit einen Eingliederungszuschuss zu gewähren (EGZ). Bei der Einstellung einer Person mit Vermittlungshemmnissen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis kann der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Lohnkosten bis zu 50 Prozent über die Dauer von zwölf Monaten erhalten.

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„Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“
12.01.2017 200 zusätzliche Plätze für Dortmund
(Presseinformation Nr. 1)

200 zusätzliche Plätze für Dortmund

Jobcenter erhält Förderbescheid des Bundes – Weitere Arbeitgeber gesucht

 

Dortmund- Um Menschen den Weg aus der Arbeitslosigkeit zurück ins Berufsleben zu ebnen, gibt es verschiedene Ansätze. Einer davon ist das Projekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Darüber konnten in den letzten anderthalb Jahren bereits rund 180 Personen gefördert werden. Das Jobcenter stellte im vergangenen Jahr erneut einen Förderantrag. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat diesen nun bewilligt. Bis zum 31.12.2018 haben 200 weitere Kundinnen und Kunden des Jobcenters die Chance daran teilzunehmen.

Worum geht es dabei? Das Projekt richtet sich ausschließlich an Personen mit mehreren sogenannten Vermittlungshemmnissen, die es ihnen in der Regel erschweren, wieder eine Arbeit zu finden. Die Teilnehmenden erhalten einen Arbeitsvertrag über zwei Jahre für eine Tätigkeit, die wettbewerbsneutral und im öffentlichen Interesse stehen muss. Die Lohnkosten werden in Höhe des Mindestlohns inklusive der Sozialversicherungsabgaben durch den Bund finanziert. Zusätzlich können Arbeitgeber aus Mitteln des Landes 190,00 Euro pro Monat für Fachanleitungen oder Sachmittel erhalten.

„Das Besondere an diesem Projekt ist, dass im Rahmen eines geschützten Arbeitsverhältnisses und durch reguläre Lohnzahlungen eine Steigerung des Selbstwertgefühls entsteht, die zu einer Stabilisierung der Teilnehmenden, sowie dem Auf- und Ausbau von fachlichen Kenntnissen führt. Erfahrungsgemäß wirkt sich dies sehr motivierend aus“, betont Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund.

Welche Tätigkeiten kommen in Frage? Über das Projekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Personalkosten für Tätigkeiten übernommen werden, deren Erledigung gesellschaftlich wichtig wäre, aber anderweitig nicht finanziert werden können. Dies kann der Fahrgastbegleitdienst in Bussen sein (Foto), Servicedienstleistungen an Schulen, Kitas, bei der Tafel, im Sozialkaufhaus oder ein Begleitservice für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Neben sozialen Trägern kommen auch Vereine in Betracht.

„Gegenwärtig suchen wir noch weitere Arbeitgeber für dieses umfangreiche Förderangebot. Denkbar ist jede Tätigkeit, die allein durch das Ehrenamt nicht abgedeckt werden kann, aber wichtig für die Menschen in unserer Stadt ist. Ich kann mir beispielsweise vorstellen, dass über die Fördervereine an Schulen viel bewegt werden könnte“, wirbt Heike Bettermann.

Die Teilnehmenden erhalten zudem ein berufsbegleitendes und qualifizierendes Coaching. So besteht beispielsweise die Möglichkeit eines Führerscheinerwerbs oder die Teilnahme an Sprachförderkursen. Bei Interesse können Sich Unternehmen, Verbände und Vereine gern unter der Rufnummer (0231) 842 – 1282 an den zuständigen Koordinator des Projektes, Herrn Nigge, wenden.

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200 Plätze für Dortmund
23.12.2016 Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017
(Presseinformation Nr. 35)

Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017

 

Umgangssprachlich als „Aufstocker“ bezeichnete Personen werden ab dem 01.01.2017 durch die Agentur für Arbeit betreut, wenn es um Fragen rund um die Arbeitsvermittlung geht. Betroffen sind Personen, die zusätzlich zum Arbeitslosengeld I Leistungen des Jobcenters zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes erhalten. Geht es um Leistungen der aktiven Arbeitsförderung, Anträge für Bewerbungskostenerstattungen oder Ortsabwesenheiten, ist die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit zukünftig zuständig.

Bei Leistungsfragen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, ist weiterhin das Jobcenter zuständig. Entsprechende Anliegen sind dort zu klären. Die Betreuung der übrigen Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft, also des Familienverbundes ohne die „aufstockende“ Person, erfolgt ebenfalls unverändert über das Jobcenter. An der Höhe der Leistungen ändert sich dadurch nichts.

Hintergrund dieser Anpassung ist das neunte Änderungsgesetz zum Zweiten Sozilagesetzbuch, das eine Umsetzung zum 01.01.2017 verlangt.

Alle in Dortmund betroffenen Personen sind bereits durch das Jobcenter angeschrieben und informiert worden. In Kürze werden sie zu Beratungsgesprächen durch die Agentur für Arbeit eingeladen. Die organisatorische Umstellung erfolgt intern, die betroffenen Kundinnen und Kunden müssen selbst nichts veranlassen.

Bei eventuellen Fragen stehen die Service-Center des Jobcenters (0231/ 842-1110) und der Agentur für Arbeit (0800/ 45555 00) gern zur Verfügung.

 

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Hintergrundinformation:

Durch die Arbeitslosenversicherung werden Menschen in Deutschland finanziell abgesichert, die aus verschiedensten Gründen ihren Arbeitsplatz verloren haben und dadurch arbeitslos geworden sind. Die Höhe des Arbeitslosengeldes richtet sich dabei nach dem vorherigen Verdienst. In einigen wenigen Fällen, reicht das Arbeitslosengeld jedoch nicht aus und liegt unter dem Satz für den Bezug von Leistungen aus der Grundsicherung. In diesem Fall können die Betroffenen Arbeitslosengeld II aufstockend erhalten. Sie beziehen dann beide Leistungen zeitgleich.

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Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017
08.12.2016 Perspektive praktisch erleben
(Presseinformation Nr. 34)

Gemeinsame Presseerklärung des Jobcenters Dortmund und des Bildungskreises Handwerk

 

Perspektive praktisch erleben

 

Jobcenter und Handwerk bieten Flüchtlingen Orientierung

 

Dortmund- Rund 4.000 Flüchtlinge, überwiegend aus Syrien, betreut das Jobcenter Dortmund gegenwärtig. Wie kann es gelingen, diese Menschen mit den unterschiedlichsten Bildungs- und Berufshintergründen auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten? Die Grundstruktur des Jobcenters sieht zunächst eine sprachliche, dann eine berufliche Qualifikation vor. Wenn diese Basis geschaffen ist, folgen konkrete Vermittlungsbemühungen.

Die Berufsausbildung weicht beispielsweise in Syrien erheblich von der in Deutschland ab. Dort üben meist ungelernte Kräfte handwerkliche Tätigkeiten aus. Der Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V.*, Volker Walters, führt diesbezüglich aus: „Die duale Ausbildung und der Stellenwert des Handwerks sind ein kleiner Kulturschock für die Teilnehmer. Das kennen Sie aus ihrer Heimat so nicht. Aber die Vielfalt und die Perspektiven im Handwerk begeistern sie.“

Seit August haben 255 Menschen, darunter auch sieben Frauen, an der sogenannten praktischen Kompetenzfeststellungsmaßnahme beim Bildungskreis Handwerk e.V. teilgenommen. Sie wurde gemeinsam konzipiert und durch das Jobcenter finanziert. Die Zielgruppe sind Personen mit einem Alter bis zu 35 Jahren, die sich vom Maler bis hin zum Friseur in verschiedensten Handwerksberufen selbst erproben können. Zusätzlicher Bestandteil ist beine sozialpädagogische Betreuung.

„Diese Maßnahme bietet den Teilnehmenden nicht nur Berufsorientierung, sie wirkt sinnstiftend, stabilisierend und hilft den Menschen in der neuen Lebensrealität in Deutschland wirklich anzukommen. Obendrein machen sie sprachlich erhebliche Fortschritte“, betont Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund.

Sollte es doch einmal zu sprachlichen Verständigungsproblemen kommen, stehen Dolmetscher zur Verfügung. Vorerst läuft das Projekt zum 09.12.2016 aus. Für eine Vielzahl der Teilnehmenden steht fest, dass Sie bald eine Ausbildung im Handwerk beginnen wollen. Aufgrund des großen Erfolgs soll die Maßnahme im kommenden Jahr erneut ermöglicht werden.

„Wir freuen uns, dass wir über die Maßnahme viele Potentiale für das Handwerk gewinnen konnten. In einigen Gewerken fehlen uns Fachkräfte. Dabei bestehen gute Beschäftigungs- und Verdienstmöglichkeiten. Hier haben die Flüchtlinge beste berufliche Chancen. Ich denke, dass wir ihnen so einen vielversprechenden Weg aufzeigen können“, erklärt Heike Bettermann abschließend.

 

*Der Bildungskreis Handwerk e.V. ist eine hundertprozentige Tochter der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

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Perspektiven praktisch erleben
08.12.2016 Mit dem Bus Richtung Zukunft
(Presseinformation Nr. 33)

Gemeinsame Presseerklärung der Agentur für Arbeit Dortmund und Jobcenter Dortmund.

 

Mit dem Bus Richtung Zukunft

 

Jobcenter und Agentur werben mobil für die duale Ausbildung

 

Dortmund- Welcher Beruf passt zu mir und wie bekomme ich einen Ausbildungsplatz? Diese Fragen begegnen Jugendlichen am Ende ihrer schulischen Laufbahn. Je höher der Schulabschluss, umso leichter ist meist auch der Traumjob zu ergattern. Nicht selten fallen Hauptschülerinnen und –schüler dabei durchs Raster und bekommen keinen Ausbildungsplatz.


Um genau das zu verhindern, haben das Jobcenter und die Agentur für Arbeit die „Ausbildungsscout-Tour“ organisiert. Gemeinsam mit 15 Jugendlichen sowie Repräsentanten der Stadt Dortmund, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, dem Bildungskreis Handwerk und dem Deutschen Gewerkschaftsbund wurden insgesamt sieben Ausbildungsbetriebe mit einem knallroten Doppeldeckerbus angesteuert. Vor Ort konnten die Jugendlichen sich ganz plastisch über die Inhalte und Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsberufe informieren, Kontakte für ein Praktikum knüpfen oder sich direkt bewerben.

„Ohne fundierte berufliche Qualifikation ist die Gefahr arbeitslos zu werden besonders hoch. Daher engagieren wir uns in diesem breit aufgestellten Bündnis für jeden, der einen Ausbildungsplatz sucht. Wir wollen nicht nur für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen werben und Hauptschülerinnen und –schüler als Azubis in den Fokus rücken, sondern auch auf die Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in Dortmund aufmerksam machen“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers.

Und davon gab es jede Menge. Haltestellen waren die Gebäudereinigung Erich Kullik KG, das Tiefbauunternehmen Höhler, der Malerbetrieb Riko-R, der Fahrzeuglackierer Rittberg und Zimmer, der Kunststoffhersteller Murtfeldt, der Lebensmittelhändler Rewe und das Sanitätshaus Kraft. Vom Orthopädietechniker bis zum Straßenbaufacharbeiter, über 15 verschiedene Ausbildungsberufe wurden vorgestellt.

Zum Ausbildungsmarkt erklärte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Astrid Neese: „Im vergangenen Ausbildungsjahr war die Lage stabil. Wir haben einen leichten Anstieg der betrieblichen Ausbildungsstellen zu verzeichnen, bei einem leichten Rückgang der Bewerber. Es bleibt jedoch noch eine deutliche Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Gleichzeitig fehlt es aber in vielen handwerklichen Berufen an Nachwuchs. Wenn wir heute mit dem Bus die Endstation erreichen, hoffen wir den Weg der jungen Leute in ihre berufliche Zukunft geebnet zu haben und dass wir auf gute Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht haben, die zuvor nicht im Bewusstsein der Jugendlichen verankert waren.“

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PI_33_2.Ausbildungstour.pdf
11.11.2016 Beruflich wieder durchstarten!
(Presseinformation Nr. 32)

Beruflich wieder durchstarten!

Infotag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein voller Erfolg

 

Dortmund- Kinder sind eine Bereicherung für Eltern und wichtig für die Gesellschaft. Wer aber nach der Babypause beruflich wieder einsteigen will, der hat es nicht ganz leicht. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht es eine Kinderbetreuung, Organisationstalent, aktuelle Bewerbungsunterlagen und familienkompatible Arbeitsplätze.

All das und noch viel mehr bot sich heute den Besucherinnen und Besuchern des Infotages des Netzwerkes „Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende“. „Alleinerziehende sind natürlich nicht nur Frauen, das können auch Männer sein. Wir bieten die Veranstaltung zwei Mal im Jahr an. Etwa 200 Interessierte besuchen uns jedes Mal. Jeder findet das passende Angebot für sich “, betonte die Organisatorin vom Mütterzentrum e.V., Coralie Siebert. Friseurinnen und Visagistinnen gaben Tipps, und legten Hand an um auf Bewerbungsfotos, die ebenfalls durch eine professionelle Fotografin gemacht werden konnten, besonders ansprechend auszusehen. Zudem wurden Workshops angeboten, wie man sich erfolgreich bewirbt, welche Möglichkeiten es bei der beruflichen Orientierung gibt oder wie Körpersprache im Berufsleben zielgerichtet eingesetzt werden kann. Eine Rechtsanwältin informierte die jungen Eltern, welche Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Elternzeit bestehen. Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit konnten mit besonderen Fördermöglichkeiten berufliche Perspektiven eröffnen. „Wir haben auch Kundinnen und Kunden des Jobcenters zu der Veranstaltung eingeladen. Speziell für Alleinerziehende haben wir die Möglichkeit, Berufsausbildungen in Teilzeit und Förderungen der beruflichen Weiterbildung anzubieten. Zudem gibt es weitere Förderungsmöglichkeiten bei einer Arbeitsaufnahme. Mit diesen Instrumenten bestehen gute Aussichten, nach einer beruflichen Auszeit wieder in den Job zu gelangen“, erklärt Carina Ritscher, Teamleiterin und Fachkoordinatorin für Alleinerziehende im Jobcenter Dortmund.

Als weitere Besonderheit haben Arbeitgeber Stellenangebote mitgebracht, die von den Arbeitszeiten besonders familienfreundlich sind. Erste Kontakte und gute Gespräche kamen zustande, so dass viele Bewerberinnen hoffnungsvoll sind, bald wieder beruflich durchstarten zu können.

Das breite Angebot ist stets kostenlos. Interessierte können auch weitere Informationen unter www.wiedereinstieg-dortmund.de erhalten. Die einzelnen Netzwerkpartner bieten jederzeit ihre Hilfe rund um die Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

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Infotag für Alleinerziehende
27.10.2016 Jobcenter öffnet am 02. November
(Presseinformation Nr. 31)

Jobcenter öffnet am 02. November

Änderung der Öffnungszeiten nach Feiertag und für den Integration Point

 

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund weist darauf hin, dass sich die Öffnungszeiten des Integration Points ändern. Der Integration Point ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge, gemeinsam betrieben von der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dortmund. Ab dem 03.11.2016 gelten dort die zentralen Öffnungszeiten des Jobcenters Dortmund. Bürgerinnen und Bürger können Ihre Anliegen montags, dienstags und freitags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, mittwochs nach Vereinbarung und donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr klären. Diese Öffnungszeiten gelten für alle Liegenschaften des Jobcenters Dortmund.

 

Wegen des Feiertages Allerheiligen am kommenden Dienstag, öffnet das Jobcenter ausnahmsweise am Mittwoch, dem 02.11.2016, von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr seine Pforten für den Publikumsverkehr.

 

Die Erreichbarkeit des Service-Centers bleibt unverändert. Es steht den Kundinnen und Kunden des Jobcenters wie gewohnt von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr zur Verfügung. Feiertage sind ausgenommen.

 

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Jobcenter öffnet am 02. November
20.10.2016 Informationstag für den Sozialausschuss
(Presseinformation Nr. 30)

Informationstag für den Sozialausschuss

 

Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Dortmund hat in der letzten Woche in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter eine Informationsreise zu ausgewählte Dortmunder Einrichtungen unternommen, um praktisch und anschaulich eine „Förderkette im Bereich der Pflege“ zu erleben.

               

Der Ausschuss startete im Berufsförderungswerk, um dort Angebote der beruflichen Rehabilitation sowie Um- und Neuorientierung kennen zu lernen. Die nächste Station führte den Ausschuss zum Förderzentrum Nordwest, das sich aus den freien Trägern Dobeq, Grünbau und Werkhof zusammensetzt. Im Förderzentrum können verschiedene Berufsfelder wie z. B. Pflege und Soziales erprobt werden, die Teilnehmer erhalten zudem auch individuelle Unterstützungen wie z. B. Gesundheitsförderung oder Jobcoaching.

 

Im Anschluss folgte der Besuch des Altenheims Christinenstift vom Caritasverband Dortmund e.V., wo eine Arbeitsgelegenheit im Bereich nachmittäglicher Seniorenbetreuung hautnah miterlebt wurde. Die Langzeitarbeitslosen erhalten hier neben dem Erwerb einer Tagesstruktur Einblicke in berufliche Kenntnisse, das stärkt das Arbeits- und Sozialverhalten. Eine Vermittlung in entsprechende Helferberufe ist nach einer erfolgreichen Arbeitsgelegenheit deutlich besser möglich.

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch bei Grone, hier erhielten die Ausschussmitglieder nähere Einblicke zu den Ausbildungsinhalten zur/m Altenpfleger/in und zur/m Altenpflegehelfer/in. Vor Ort konnten vielfältige Eindrücke über verschiedene Qualifikationen und Ausbildungen in der Pflege gewonnen werden, die für die Arbeit des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit von Bedeutung sind, da aufgrund des demografischen Wandels der Bedarf an Pflegepersonal weiter ansteigen wird. Das Ziel von Förderketten sind mittelfristige und nachhaltige Arbeitsaufnahmen von gut geschultem und qualifiziertem Pflegepersonal.

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Informationstag für den Sozialausschuss
20.10.2016 Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“
(Presseinformation Nr. 29)

Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“

Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Dortmund (ASAG) besucht am Mittwoch, dem 05.10.2016, ganztägig ausgewählte Einrichtungen, um vor Ort Eindrücke zu verschiedenen Qualifizierungen, die Schritt für Schritt aufeinander aufbauen, zu gewinnen. Diese „Förderkette“ insbesondere für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte lässt sich gut für den Pflegebereich darstellen.

 

Aufgrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Pflegepersonal deutschlandweit ansteigen. Dabei gibt es zwei gegenläufige Entwicklungen: Immer weniger Pflegende für immer mehr Pflegebedürftige. Dies führt zwangsläufig zu Engpässen und Qualitätseinbußen in der Pflege. Ein rechtzeitiges Gegensteuern durch einen regen Informationsaustausch und entsprechende Angebote im Ausbildungs- und Bildungssektor helfen, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen.

 

Qualifizierungen und Ausbildungen im Pflege- und Gesundheitsbereich gehören grundsätzlich zu den Angeboten des Jobcenters. Die Pflegebranche bietet gerade Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten eine Möglichkeit, den Einstieg ins Arbeitsleben zu finden, da sich in der Pflege das Aufgabenspektrum von unterschiedlichsten Helfertätigkeiten bis hin zur qualifizierten Behandlungspflege erstreckt.

 

Die aufeinander aufbauenden und abgestimmten Maßnahmeangebote bilden im Idealfall eine sogenannte Förderkette. So kann ein erster Schritt im Rahmen der Berufsfindung ein Praktikum bei einem Arbeitgeber oder eine Teilnahme im Förderzentrum bei der Dobeq sein. Als nächster Schritt könnte eine Teilnahme an einer Arbeitsgelegenheit, zum Beispiel im Altenheim Christinenstift von der Caritas folgen.

Verläuft diese Maßnahme erfolgreich, kann bei Vorliegen entsprechender schulischer und persönlicher Voraussetzungen, eine berufliche Weiterbildung angeboten werden. Zum Beispiel eine Ausbildung als staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in oder Altenpflegehelfer/in bei Grone.

Langzeitarbeitslose oder Geringqualifizierte können dabei an jeder Stelle einsteigen,  je nach beruflichen Vorstellungen und Qualifikationen. Ein Ziel steht jedoch immer im Vordergrund: Die mittelfristige und nachhaltige Arbeitsaufnahme von gut geschultem und qualifiziertem Personal in der Pflege. Dies gilt auch für berufliche Rehabilitanden und schwerbehinderte Menschen, daher findet die Auftaktveranstaltung im BWF statt:

 

                        Die Stationen der Informationsreise „Förderkette in der Pflege“

8:00 Uhr          Start der Informationsreise vom Friedenplatz

8:30 Uhr          Berufsförderungswerk Dortmund; Hacheneyer Straße 180

-       Begrüßung und Vorstellung BFW

-       Vortrag Maßnahmen Jobcenter

11:00                Dobeq GmbH; Lindenhorster Straße 37 Besuch im Förderzentrum Nordwest (FZ)

12.30                Caritasverband Dortmund e.V.

                          Altenheim Christinenstift; Eisenmarkt 2-6

                          Besuch einer Arbeitsgelegenheit (AGH)

14:00                Grone;           Kampstraße 37-39

                          Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)

-       Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in

-       Staatlich anerkannte/ Altenpflegehelfer/in

15:00                    Ende und Verabschiedung

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Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“
15.09.2016 Es ist Einstellungssache!
(Presseinformation Nr. 25)

Es ist Einstellungssache!

Jobcenter wirbt für Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

Dortmund- Alleinerziehende und junge Eltern haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Es heißt, sie seien zeitlich zu unflexibel oder müssten oft spontan wegen ihrer Kinder freinehmen. Manche potentiellen Arbeitgeber schreckt dies ab. „In den allermeisten Fällen ist genau das Gegenteil der Fall. Leider hält sich dieser Irrglaube sehr hartnäckig. Daher haben wir beschlossen, einen besonderen Aktionszeitraum mit Angeboten speziell für Alleinerziehende und junge Familien zu organisieren, die Kundinnen oder Kunden des Jobcenters Dortmund sind“, erklärt Anna Markmann, Bereichsleiterin im Jobcenter Dortmund.

Im Rahmen der Kampagne „Einstellungssache“ bietet das Jobcenter beispielsweise Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten als Alltags- oder Schulbegleiter an. Wichtig für die jungen Eltern ist nicht nur zu wissen, dass es spezielle Teilzeitmodelle für die Beschäftigung in diesem Bereich gibt, sondern auch für die Phase der Qualifizierung.

Im Rahmen eines „Arbeitgeberfrühstücks“ brachte das Jobcenter Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen, um über Erfahrungen und Möglichkeiten von flexiblen Arbeitszeitmodellen und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. „Die Resonanz war ausgesprochen gut. Bei manchen Firmen herrscht noch das Denken vor, Teilzeit sei 50 % von Vollzeit. Dabei ist jeder Umfang grundsätzlich möglich. In der Regel machen die Unternehmen sehr gute Erfahrungen mit alleinerziehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie sind meist gut organisiert und sehr motiviert. Viele Unternehmen haben genau das erkannt und bereits besondere Teilzeitmodelle entwickelt oder sogar Betriebskindergärten geschaffen.

In den vergangenen zwei Wochen haben die Kolleginnen und Kollegen des Arbeitgeberservices des Jobcenters Unternehmen aufgesucht, um sie über flexible Beschäftigungs- und breitgefächerte Fördermöglichkeiten zu informieren.

Den Abschluss des Aktionszeitraumes „Einstellungssache“ wird ein Schnuppertag bei den Dortmunder Stadtwerken bilden. Dort können Eltern, die Kundinnen und Kunden des Jobcenters sind, testen, ob sie sich eine berufliche Perspektive als Busfahrerin oder Busfahrer im Personennahverkehr vorstellen können.

„Die Zielgruppen ‚Alleinerziehende` und ‚junge Eltern‘ sind für uns ein Schwerpunktthema. Diese Personengruppen haben ein sehr gutes Potential und mithin auch gute berufliche Perspektiven. Zudem ist es ist wichtig, dass Kinder Ihre Eltern als Vorbilder erleben“, erklärt Anna Markmann abschließend.

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Es ist Einstellungssache!
13.09.2016 Jeden Tag ein Lächeln schenken
(Presseinformation Nr. 24)

Jeden Tag ein Lächeln schenken

Jobcenter qualifiziert Alltagsbegleiter für Senioren

 

Dortmund- Freude an der Arbeit, Wertschätzung zu erfahren und das Gefühl einen wichtigen Beitrag zu leisten, das sind Faktoren, die Menschen bei der Arbeit motivieren und antreiben. Genau das können Kundinnen und Kunden des Jobcenters Dortmund erreichen, wenn sie sich als Alltagsbegleiter qualifizieren lassen. Am 30.08.2016 hatte das Jobcenter Interessierte in das Altenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes nach Lütgendortmund eingeladen. Dort konnten sie sich mit der Einrichtungsleitung und anderen Alltagsbegleitern über Qualifizierungsmöglichkeiten und Erfahrungen im Umgang mit pflegebedürftigen Mitmenschen informieren.

Was ist ein Alltagsbegleiter und wie qualifiziert man sich?

Alltagsbegleiter betreuen Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Sie singen, basteln, lesen, spielen oder machen Ausflüge miteinander. Sie sind keine Pflegehilfskräfte oder Pflegefachkräfte. Durch Weiterbildungen können Sie es aber werden. Grundsätzlich sind die Anforderungen an die Qualifikation moderat. Dadurch steht dieser Weg vielen Personen grundsätzlich offen.

Susanne Cziske, Teamleiterin beim Jobcenter Dortmund betont: „Für empathische Menschen ist dieses Angebot ideal. Sie können sich auf diese Weise über berufliche Möglichkeiten im Bereich der Pflege informieren und orientieren. Die Perspektiven sind sehr aussichtsreich, die Nachfrage an Fach- und Hilfskräften ist ausgesprochen hoch. Die meisten Teilnehmer bekommen unmittelbar eine Beschäftigungsmöglichkeit. “

Kristina Kucinskas hat diese Chance bereits genutzt. Die aus Litauen stammende Filmvorführerin und ehemalige Chefsekretärin ist seit 2001 in Deutschland. Die alleinerziehende Mutter zweier Kinder hat versucht, schnell die Deutsche Sprache zu erlernen und immer zu arbeiten. Über mehrere Jahre war sie beim Jobcenter Kundin, bis man ihr dort eine Arbeitsgelegenheit in einem Seniorenheim verschaffte und im Anschluss eine Qualifizierung zur Alltagsbegleiterin ermöglichte.

Heute ist die 53-Jährige finanziell wieder unabhängig vom Jobcenter und beton zufrieden: „Das war genau der richtige Weg für mich. Ohne diese Qualifizierung hätte ich mich von Job zu Job gehangelt. Mit diesen netten Menschen arbeiten zu dürfen gibt mir sehr viel. Sie sind sehr dankbar für die Zuneigung und Unterhaltung, die wir Ihnen bieten. Jeden Tag ein aufrichtiges Lächeln zu erhalten, ist das, was diesen Job ausmacht.“

Neben Frau Kucinskas sind allein im Seniorenheim des Roten Kreuzes in Lütgendortmund weitere zwölf Personen als Alltagsbegleiter beschäftigt. Davon haben zehn ihm Rahmen einer Arbeitsgelegenheit begonnen und dann über die Qualifizierung ihren Weg in die dauerhafte Anstellung beim Deutschen Roten Kreuz gefunden. Der Bedarf ist groß und wird aufgrund des demographischen Wandels weiterhin steigen.

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Jenden Tag ein Lächeln schenken
12.09.2016 Job im Jobcenter
(Presseinformation Nr. 23)

Job im Jobcenter

34 Nachwuchskräfte starten beruflich durch

 

Dortmund- Zum Ausbildungsbeginn am 29.08.2016 haben beim Jobcenter Dortmund 34 neue Nachwuchskräfte begonnen. Darunter sind zehn junge Frauen und Männer, die eine Ausbildung zur Verwaltungswirtin beziehungsweise zum Verwaltungswirt absolvieren. Zudem werden 24 junge Potentiale im Jobcenter eingesetzt, die ein Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung aufgenommen haben. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die Stadt Dortmund speziell für den Einsatz im Jobcenter eingestellt worden. Insgesamt beschäftigt das Jobcenter Dortmund rund 1100 Personen, deren Kerntätigkeiten in der Beratung und Vermittlung von Arbeitsuchenden, sowie in der Gewährung von Leistungen zum Lebensunterhalt liegen.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen wurden durch den stellvertretenden Geschäftsführer, Herrn Jörg Dannenberg und den Ausbildungskoordinator Thomas Kehrberger herzlich begrüßt. Herr Dannenberg betonte: „Seit 2013 bildet die Stadt Dortmund in Kooperation mit dem Jobcenter explizit für den Einsatz im Jobcenter aus. Ich freue mich, dass das Thema Ausbildung bei der Stadt Dortmund einen hohen Stellenwert hat.“

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Job im Jobcenter
25.08.2016 Annelie Buntenbach besucht Wendepunkt
(Presseinformation Nr. 22)

Annelie Buntenbach besucht Wendepunkt

Dortmund an „kommunalem Arbeitsmarktfonds“ interessiert

Dortmund- Auf Ihrer Sommerreise informiert sich Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes, eingehend über die Ansätze zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund. Im Juli 2016 lag die Arbeitslosenquote in Dortmund bei 11,9 Prozent. Die konjunkturelle Lage ist gut und eine Weile wird sie es sicherlich noch bleiben. Auch hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen positiv entwickelt. Mit 14.626 Personen ist der niedrigste Stand seit Bestehen des Jobcenters 2005 erreicht. Das sind gute Nachrichten für Dortmund. Dennoch betont der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers: „Trotz des intensiven Einsatzes von Fördermöglichkeiten und des Engagements der Initiative `Arbeit in Dortmund´ werden wir das strukturelle Problem der Langzeitarbeitslosigkeit nicht vollständig durchbrechen.“

Mitte letzten Jahres haben sich verschiedene Akteure aus den Bereichen Handel, Handwerk, Gewerkschaft, des öffentlichen Lebens und der Verwaltung zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in dem Bündnis „Arbeit in Dortmund“ zusammengeschlossen, um durch die Vernetzung dieser Partner den Fokus auf das Schwerpunktthema Langzeitarbeitslosigkeit zu richten und adäquate Stellenangebote zu akquirieren und Fördermöglichkeiten zu bewerben.

 

„Der Arbeitsmarkt stellt leider nicht genügend Angebote für Menschen mit geringen Qualifikationen bereit. Gleichzeitig gibt es viele Aufgaben, die nicht erfüllt werden können, weil das Geld für entsprechendes Personal fehlt. Hier steckt ein erhebliches Potential“, so Jutta Reiter, die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Dortmund-Hellweg.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung in Dortmund erklärt dazu: „Wir haben einen Modellvorschlag für einen `Kommunalen Arbeitsmarktfonds´ erarbeitet. Wir befürworten den geförderten Ausbau einfacher Tätigkeiten in stadtgesellschaftlich relevanten Feldern gezielt zu erweitern. Alle Beteiligten profitieren. Es gibt einen kommunalen Mehrwert und die Menschen finden leichter zurück in Arbeit.“

 

Angedacht sind Beschäftigungen in den Bereichen Grünpflege und Stadtreinigung, soziale Quartiersarbeit, Seniorenservice, Hilfeleistungen für Schulen und Kindertagesstätten sowie Inwertsetzung von Leerstandsimmobilien.

 

„Die Teilnahme unserer Kundinnen und Kunden ist dabei freiwillig. Das Angebot soll vornehmlich an Personen gerichtet sein, die seit vier Jahren oder länger im Leistungsbezug des

Jobcenters stehen und moderate Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben“, so Neukirchen-Füsers.

 

Astrid Neese, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund ergänzt: „Bei einem Arbeitsmarkt mit verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit ist es wichtig, neue Wege zu gehen, ohne dass ein Konkurrenzverhältnis zum regulären Arbeitsmarkt entsteht. Gleichzeitig muss jede neue Initiative die lokale Arbeitsmarktpolitik ergänzen und sinnvoll an bereits durchlaufene Qualifizierungen anknüpfen. An der weiteren Ausgestaltung des Modellversuchs werden sich Arbeitsagentur und Jobcenter als arbeitsmarktliche Hauptakteure mit ihrer Expertise gern beteiligen.“

 

Im Rahmen des kommunalen Modellversuchs dürfen nur Tätigkeiten ausgeübt werden, die ansonsten nicht erledigt würden. Zudem sind begleitende Aktivitäten wie Qualifizierungen, Sprachkurse, Beratungen, Coaching und Konfliktmediation vorgesehen, um Tätigkeitsaufnahmen zu stabilisieren und den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ebnen.

 

Diesen Modellversuch stellten die genannten Akteure in den Räumen des Jobcenterprojektes „wende.punkt“ Annelie Buntenbach vom Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes vor. „Ich bin beeindruckt von der guten Kooperation aller Institutionen in Dortmund und den bereits bestehenden Förderansätzen. Es wird aber auch deutlich, dass die strukturelle Arbeitslosigkeit mit den bestehenden arbeitspolitischen Ansätzen allein nicht zu bewältigen ist.  Deshalb ist der Modellvorschlag ein richtiger Schritt. Wenn sich eine Stadt für diesen Modellversuch eignet, dann Dortmund. Sowohl für die Menschen in dieser Stadt, als auch für die Kommune wäre das ein Gewinn“, kommentiert Buntenbach, die auch alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit ist, den Vorschlag abschließend.

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Annelie Buntenbach besucht Wendepunkt
18.08.2016 „Aktiv statt passiv“ wirkt
(Presseinformation Nr. 21)

„Aktiv statt passiv“ wirkt

Minister Schmeltzer macht sich vor Ort ein Bild

 

Um Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose ging es heute bei dem Besuch von Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Rainer Schmeltzer. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, und dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V. (ISB), Andreas Koch, besuchte Schmeltzer zwei Flüchtlingseinrichtungen und den von der Caritas betriebenen Energiesparservice.

Zum einen wollte sich der Minister vor Ort ein Bild von den Flüchtlingseinrichtungen machen, zum andern aber die Wirksamkeit besonderer Förderprojekte für Langzeitarbeitslose begutachten.

„In Dortmund leisten das Jobcenter und die Träger der einzelnen Beschäftigungsmaßnahmen hervorragende Arbeit. Wir sind in Nordrhein-Westfalen mit unserem Programm „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ auf dem richtigen Weg. Der gewählte Ansatz funktioniert. Für viele Teilnehmenden führt er zu mehr sozialer Teilhabe, zur Beendigung des Leistungsbezugs und zu besseren beruflichen Anschlussperspektiven“, erklärte der Minister. 

Ebenfalls zufrieden zeigt sich Frank Neukirchen-Füsers, der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund: „Durch die Verknüpfung der Förderinstrumente des Landes sowie des Bundes im Programm `Aktiv statt passiv` mit speziellen Coachings und sozialpädagogischen Förderungen, sind wir in Dortmund sehr erfolgreich. So konnten wir die beruflichen Chancen für über 475 Kundinnen und Kunden des Jobcenters bereits verbessern.“

Die Umwandlung der passiven Leistungen in Lohnkostenzuschüsse ist dabei ein zentraler Faktor.
Die dauerhafte berufliche und soziale Integration der Beschäftigten ist das große Ziel der Projekte, die in bisher 4 Durchläufen seit 2013 durchgeführt werden.

„Die Projektteilnehmer können beispielsweise in der Pflege, Energieberatung und im Büro arbeiten. Wir unterstützen Sie dabei fachlich und organisatorisch. Dadurch steigt ihr

Selbstwertgefühl und vielen gelingt der Übergang in einen neuen Job“, betont Andreas Koch vom ISB abschließend.

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„Aktiv statt passiv“ wirkt
18.08.2016 Integration Point zieht um
(Presseinformation Nr. 20)

Integration Point zieht um

Anlaufstelle für Flüchtlinge bleibt einen Tag geschlossen

 

Dortmund- Am Donnerstag den 25.08.2016 bleibt die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Dortmund, der Integration Point, für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund ist der hausinterne Umzug des Empfangsbereiches und der Arbeitsvermittlung des Jobcenters in das Untergeschoss, wo mehr Platz für die Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht. Am Freitag, dem 26.08.2016, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie gewohnt ab 7.30 Uhr wieder zur Verfügung.

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Integration Point zieht um
05.08.2016 Jobcenter-Kunden profitieren
(Presseinformation Nr. 19)

Jobcenter-Kunden profitieren

Rechtvereinfachung ab 01.08.2016 wirksam

 

Dortmund- Seit Monatsbeginn gelten Änderungen im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). Danach können Azubis zukünftig unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung durch das Jobcenter erfahren, wenn das Ausbildungsgehalt und die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) nicht zur Deckung des Lebensunterhaltes ausreichen.

Die Dauer der Bewilligungszeiträume für den Empfang von Arbeitslosengeld II werden von sechs auf zwölf Monate verlängert. Personen, die zusätzlich zu Arbeitslosengeld I aufstockend Leistungen vom Jobcenter erhalten, werden ab Januar 2017 vermittlerisch von der Agentur für Arbeit betreut. Leistungen erhalten Sie weiterhin beim Jobcenter.

„Durch diese Änderungen erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter wertvolle Spielräume für die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Daher begrüßen wir diese Reform“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Zudem kann das Jobcenter Kundinnen und Kunden, die eine Arbeit aufgenommen haben, bei Bedarf bis zu sechs Monate weiter fördern und unterstützen.

Ferner besteht eine Anzeige- und Bescheinigungspflicht im Krankheitsfall nur noch, wenn sie zuvor individuell vereinbart worden ist.

Zudem wurde die sozialpädagogische Unterstützung und Qualifizierung im Rahmen der Ausübung von Arbeitsgelegenheiten wieder eingeführt, sowie die Kostenübernahme für Arbeitgeber für sozialpädagogische Unterstützung in Fällen von geförderten Arbeitsplätzen.

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PI_19_Rechtsvereinfachung.pdf
05.08.2016 Bustour im März war voller Erfolg!
(Presseinformation Nr. 18)

Bustour im März war voller Erfolg!

 

Im März dieses Jahres waren die „Ausbildungsscouts“ gemeinsam mit 20 Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf Tour. Auf Initiative der Geschäftsführungen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Dortmund fuhren diese gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Vertreterinnen und Vertreter der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Deutschen Gewerkschaftsbundes von Betrieb zu Betrieb, um für die Jugendlichen Ausbildungsstellen bei den hiesigen Unternehmen zu gewinnen.

 

Wie wichtig diese Mission ist, zeigt ein kurzer Blick auf die Fakten. Gerade einmal 22 Prozent der Hauptschulabsolventen*innen fanden im Schulentlassjahr 2014/15 unmittelbar einen Ausbildungsplatz. Eine alarmierend niedrige Quote, wie Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund betont. „Alle beteiligten Akteure machten dieses Thema zur Chefsache. Es darf nicht sein, dass diese Jugendlichen beim Ausbildungsmarkt auf der Strecke bleiben. Ein Hauptschulabschluss ist eine gute Basis für eine Berufsausbildung beispielsweise im Handwerk, in der Gastronomie oder in der Pflege. Dafür haben wir öffentlich geworben“, so Neukirchen-Füsers weiter.

 

Mit Erfolg. Auf einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Bäckerei Grobe präsentierten die „Ausbildungsscouts“ drei Ausbildungsverträge im Bäckereihandwerk als Ergebnis Ihrer Tour. Sechs weitere Jugendliche wurden zu Vorstellungsgesprächen oder zu Probearbeiten eingeladen. Im Nachgang erhielten zwei Personen anderweitige Ausbildungsverträge, zwei entschieden sich für den weiteren Besuch eines Berufskollegs, einer nahm eine Zwischenbeschäftigung auf. Ein weiterer Teilnehmer nimmt an der durch die Agentur für Arbeit in Dortmund geförderte „Assistierten Ausbildung“ teil.

 

„Wir helfen dabei, Betriebe und potentielle Auszubildende zusammen zu bringen. Es gibt keinen Grund, dass eine Stelle unbesetzt bleibt, denn auch vermeintlich schwächeren Bewerbern können wir bewährte Unterstützungsmöglichkeiten anbieten. Ob ausbildungsbegleitende Maßnahmen, Einstiegsqualifizierungen oder die assistierte Ausbildung, für jeden jungen Menschen bieten wir individuelle Lösungen an. Teil der Wahrheit ist aber auch, dass es ohne die kontinuierliche Meldung von Berufsausbildungsstellen und die Bereitschaft der Arbeitgeber, sich auch anderen Bewerbergruppen zu öffnen, schwerer werden wird, den Fachkräftebedarf in Zukunft zu decken“, erklärte Dirk Engelsking, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Dortmund im Gespräch mit den Journalisten.

Der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, Stefan Schreiber, betonte, dass nicht jeder in seinem Traumberuf einen Ausbildungsplatz finden könne. Dabei sei auch eine gewisse Flexibilität gefragt. Auf dem Ausbildungsmarkt gehe bis Ende des Jahres noch etwas. Aktuell sind auf der IHK-Lehrstellenbörse immer noch 107 freie Ausbildungsplätze verfügbar.

„Im Handwerk suchen wir noch Azubis für das Fleischer-, Gebäudereiniger-, Dachdecker, Friseur und Malerhandwerk. Gerne leiten wir auch Bewerbungsunterlagen an die entsprechenden Innungsbetriebe weiter“, stellt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Volker Walters in Aussicht.

 

Nicht nur für die Jugendlichen war die Bustour ein voller Erfolg. „Wir haben auch die Anzahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplätze in Dortmund bis zum jetzigen Zeitpunkt um 1,8 Prozent steigern können. Daher haben wir gemeinsam entschieden, dass es zeitnah eine weitere Tour der Ausbildungsscouts geben wird“, betonte Neukirchen-Füsers abschließend.

 

Hintergrund:

Laut Bezirksregierung Arnsberg werden maximal 681 Personen in diesem Jahr die Schule mit einem Hauptschulabschluss verlassen. Für das Ausbildungsjahr 2016 wurden 3.312 betriebliche Ausbildungsstellen und 4.332 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, davon sind aktuell noch 1.057 Stellen unbesetzt. Gleichzeitig stehen dem 1.185 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Dazu kommen 572 weitere Personen, die eine Alternative zum 30.09.2016 gefunden haben.

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PI_18_Bilanz_Bustour.pdf
03.08.2016 Mobilitätstag im Jugendberufshaus
(Presseinformation Nr. 17)

Mobilitätstag im Jugendberufshaus*

Am Dienstag, den 09. August von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr stehen im Jugendberufshaus in der Agentur für Arbeit Dortmund junge Menschen im Mittelpunkt, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Der „Mobilitätstag“ im Jugendberufshaus informiert junge Menschen über die Ausbildungssituation in anderen Regionen und gibt an dem Tag hilfreiche Tipps, wie man sich im Bewerbungsverfahren in anderen Regionen am besten organisiert. Dazu gehört unter anderen, wie man An- und Abreise regelt und Bewerbungskosten beantragt.

Die Stadt Heilbronn stellt das Projekt „Jobstarter Plus“ vor. Das Besondere: Ausbildungssuchende können per Bustour Ausbildungsplätze und Wohnungen in der Region besichtigen.

Zudem wird das berufliche Orientierungsprojekt „Austausch-Mobilität-Arbeit“ vorgestellt. Interessierte können zwei Monate in Holland oder Österreich arbeiten und wichtige Erfahrungen sammeln.  

Im Berufsinformationszentrum (BiZ) können Interessierte Informationen über Ausbildungschancen in anderen Regionen und ganz konkrete offene Lehrstellen recherchieren.

Wer bei der Ausbildungsplatzsuche flexibel ist und die Bereitschaft mitbringt, sein gewohntes Umfeld zu verlassen, hat noch gute Chancen kurzfristig in Ausbildung zu kommen. Interessierte sind deshalb herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

 

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*Das Jugendberufshaus ist eine gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit Dortmund, des Jobcenters und der Stadt Dortmund. Im Jugendberufshaus sind alle wichtigen Kompetenzen unter einem Dach gebündelt, um bedarfsgerecht einen erfolgreichen Übergang von Jugendlichen von der Schule in den Beruf zu gewährleisten.

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Infoveranstaltung_Jugendberufshaus.pdf
27.07.2016 Chance 2.0 - Über Praktika in den Job
(Presseinformation Nr. 16)

Chance 2.0 - Über Praktika in den Job

Junges Webunternehmen macht sich stark für Flüchtlinge

 

Dortmund- Wenn es um C++ oder Java geht, sprechen Mishael Azer und das Dortmunder IT-Unternehmen amicaldo die gleiche Sprache. Über sogenannte Programmiersprachen können sich die IT-Experten fachlich gut verständigen. Allerdings sind die Deutschkenntnisse von Herrn Azer noch ausbaufähig, aber gut genug, um als Computerfachmann zu arbeiten.

Herr Azer ist vor drei Jahren aus Ägypten geflohen, ledig und 29 Jahre alt. In Alexandria hat er 2008 seinen Studienabschluss als Informatiker gemacht. Für die Anerkennung seines Abschlusses in Deutschland muss er noch einen sprachlichen Qualifikationsnachweis erwerben. Als anerkannter Flüchtling wird er im Jobcenter Dortmund betreut.

Über eine Kooperation des Jobcenters mit dem Weiterbildungsforum und einen guten Kontakt zu der Firma amicaldo, die im Bereich Webentwicklung und -design tätig ist, konnte ihm ein Praktikum angeboten werden. Philipp Deters, Geschäftsführer und Firmengründer des Unternehmens mit Sitz im Harenberg-Center betont: „Wir konnten aus unserem Büro die massenhafte Ankunft der Flüchtlinge am Hauptbahnhof sehen. Da haben wir uns gefragt, wie wir als Unternehmen helfen können. Wir haben Herrn Azer eingeladen. Fachlich und persönlich passte alles gut zusammen. Er ist hochmotiviert und so bekam er einen Praktikumsplatz. Weil es für ihn schwierig war eine Wohnung zu finden, halfen wir auch hier.“

Inzwischen hat Herr Azer bereits sein zweites Projekt bei amicaldo abgeschlossen. „Seine technischen und sprachlichen Fähigkeiten haben sich schnell verbessert. Auch wenn Herr Azer ausgezeichnet Englisch spricht, verzichten wir darauf und sprechen nur Deutsch. So lernt er bedeutend schneller“, beton Philipp Wilbrink, ebenfalls Gründer und Inhaber der Firma amicaldo.

„Für den Berufseinstieg von Flüchtlingen ist der Abbau der Sprachbarriere enorm wichtig. Über ein Praktikum können Flüchtlinge Sprachkenntnisse anwenden, sich beruflich orientieren, Ausbildungsplätze oder Festanstellungen finden. Wer sich als Arbeitgeber engagieren und einen Praktikumsplatz anbieten möchte, kann sich gern mit dem Jobcenter unter der Rufnummer 0231/842-2888 in Verbindung setzen“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Weil die jungen Firmengründer am eigenen Leibe erfahren haben, wie schwierig es ist, Flüchtlinge und Arbeitgeber für Praktikumsmöglichkeiten zusammenzubringen, arbeiten sie gerade an einer neuen Plattform, die zunächst regional das Angebot von Unternehmen diesbezüglich bewerben soll.

Herr Azer hat sich hervorragend entwickelt. Sein Verhältnis zu den beiden Geschäftsführern ist fast schon freundschaftlich. Daher gibt es Überlegungen, ihn dauerhaft einzustellen. Auch hier kann das Jobcenter einen wichtigen Beitrag leisten und Eingliederungszuschüsse prozentual zum Arbeitsentgelt gewähren. Weitere Informationen zur Dauer und Höhe der Fördermöglichkeiten erhalten Arbeitgeber beim Jobcenter Dortmund.

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Chance 2.0
19.07.2016 Es gibt für alles eine Lösung
(Presseinformation Nr. 15)

Es gibt für alles eine Lösung

Soziale Arbeit vor Ort stärkt Jobcenter Kunden

Dortmund- Nicht immer dreht sich bei dem Thema Arbeitslosigkeit alles nur um die Aspekte Alter, Bildung oder Herkunft. Oft gibt es ganz andere Faktoren, die einer Arbeitsaufnahme im Wege stehen können. Was passiert etwa, wenn ein Jobcenterkunde chronisch spielsüchtig, mit seiner familiären Situation überfordert ist oder an einer psychischen Erkrankung leidet? Es ist nachvollziehbar, dass die betroffenen Personen nicht mit dem gleichen Eifer oder mit all ihrer Energie wie unbelastete Menschen an Bewerbungsbemühungen herangehen können.

Daher gibt es im Jobcenter Dortmund ein spezielles Team von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, das sich gezielt mit schwierigen Lebenslagen der Kundinnen und Kunden beschäftigt, Probleme löst, Hilfestellung gibt oder zusätzliche Fachleute einschaltet.

Die Problemlagen können sehr verschieden sein. Manchmal geht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere um die Betreuung von minderjährigen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Mal geht es um konfliktreiche Familiensituationen, mal um Kommunikationsprobleme mit anderen Behörden oder Dritten. Vereinzelt geht es auch um das Erkennen von und Sensibilisieren für psychische Erkrankungen, um erforderliche Behandlungseinsichten herbeizuführen. Oder es bestehen Suchtproblematiken im Bereich Alkohol, Betäubungsmittel oder pathologischem Glückspiel.

Nicht selten gibt es Überschuldungsproblematiken. So auch bei Herrn E., der durch eine gescheiterte Selbstständigkeit einen immensen Schuldenberg angehäuft hatte. Dann hatte er einen neuen Job in Aussicht. Wegen der drohenden Lohnpfändung wollte der Arbeitgeber ihn aber nicht einstellen. Die Soziale Arbeit schaltete sich ein und sondierte die Verschuldungslage. Sie vermittelten und finanzierten Herrn E. eine externe Schuldnerberatung. Dort verhandelte man mit den Gläubigern und konnte eine Aussetzung der Pfändung erzielen. Das beruhigte den Arbeitgeber und Herr E. konnte die begehrte Arbeit aufnehmen.

„Niemand wird sich selbst überlassen. Erfahren wir von schwerwiegenden Problemen unserer Kundinnen und Kunden, nehmen wir von der Sozialen Arbeit Kontakt mit ihnen auf. Sie können dann selbst entscheiden, ob sie unsere Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Die Bereitschaft Hilfe anzunehmen ist sehr hoch. In rund 70 % aller Fälle können wir erfolgreich weiterhelfen. So haben die Ratsuchenden wieder den Kopf frei, um sich erfolgreich bewerben zu können“, erklärt Claudia Wraase, Teamleiterin Soziale Arbeit im Jobcenter Dortmund.

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Es gibt für alles eine Lösung
30.06.2016 Alleinerziehend? Kein Problem!
(Presseinformation Nr. 14)

Alleinerziehend? Kein Problem!

Jobcenter veranstaltet Messe -Spezial

 

Dortmund- Alleinerziehende, das sind nicht immer nur Frauen, das können auch Männer sein. Unabhängig ob Vater oder Mutter die Kinder großziehen, leicht haben sie es häufig nicht. Insbesondere dann, wenn sie auf der Suche nach einer Arbeitsstelle sind. Nicht selten ist es durch Schichtdienst oder eine fehlende Flexibilität bei der Lage der Arbeitszeit problematisch.

Im Jobcenter Dortmund sind aktuell rund 17 Prozent der Kundinnen und Kunden alleinerziehend. Daher organisierte das Jobcenter zum 2. Mal eine Jobmesse speziell für diese Zielgruppe. Eingeladen wurden zehn Arbeitgeber, die über Stellenangebote verfügen, die sich gut mit einer Kinderbetreuung vereinen lassen.

„Als Arbeitgeber ist uns wichtig, auch die persönlichen Belange der Angestellten zu berücksichtigen. Wir stellen vor allem aber auch fest, dass alleinerziehende Arbeitnehmer eine sehr große Motivation mitbringen und gut organisiert sind“, beschreibt Simone Radfann von den Dortmunder Stadtwerken 21, warum sie gern an der Messe teilgenommen hat.

Die Jobmesse „Potential trifft Chance-Spezial!“ fand heute im Westfälischen Industrieclub statt. Rund 500 motivierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters hatten die Möglichkeit die anwesenden Arbeitgeber in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und sich beispielsweise auf Stellenangebote im Verkauf, im Lager, in der Personenbeförderung oder in der Briefzustellung zu bewerben.

Um den besonderen Bedürfnissen der Alleinerziehenden gerecht zu werden, wurde eine Kinderbetreuung direkt auf der Messe angeboten. Zudem war das Jugendamt vor Ort, um über Betreuungsmöglichkeiten in Kitas oder bei Tagesmüttern zu informieren.

Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund erklärt: „Alleinerziehende haben ein großes Potential, brauchen aber die passenden Rahmenbedingungen. Auf dieser Messe wollen wir beide Seiten zusammenbringen und erhoffen uns einige Arbeitsaufnahmen. Viele Arbeitgeber, die Teilzeitstellen anbieten, sind bereit Alleinerziehende einzustellen. Sie schätzen die Zuverlässigkeit und die hohe Motivation unserer Kundinnen und Kunden.“

Am Ende konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Jeder Arbeitgeber hat rund 60 Gespräche geführt. Daraus ergaben sich in 20 bis 30 Prozent  aller Fälle Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder zum Probearbeiten.

Viele Arbeitgeber haben sich auf die heutigen Anforderungen bereits eingestellt. Bei den Dortmunder Stadtwerken gibt es beispielsweise besondere Teilzeitmodelle für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch müssen Alleinerziehende nicht nachts arbeiten. Sie haben reelle Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn die Begleitumstände passen.

 

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PI_14_Jobmesse_spezial.pdf
30.06.2016 Potentiale gefunden
(Presseinformation Nr. 13)

Potentiale gefunden

Jobcenter zieht positive Bilanz zur Jobmesse

Dortmund- Potential trifft Chance, so heißt das erfolgreiche Format des Jobcenters Dortmund, das in diesem Jahr bereits zum 7. Mal an den Start ging. Dabei stellten sich bereits Ende April fünfzehn Arbeitgeber  mit ihren offenen Stellenangeboten den Kundinnen und Kunden des Jobcenters Dortmund vor. Auf der Jobmesse im Lensing-Carrèe Conference Center hatten die rund 450 Arbeitssuchenden die Gelegenheit in lockerer, ungezwungener Atmosphäre Vorstellungsgespräche zu führen.

„Für unsere Kundinnen und Kunden ist das eine tolle Plattform. In diesem Rahmen gelingt es ihnen oft besser einen Arbeitgeber von ihren Potentialen zu überzeugen, als nur durch eine Bewerbungsmappe. Daher werden wir bereits in diesem Monat noch eine Jobmesse speziell für Alleinerziehende  anbieten und  im Herbst zur nächsten großen Jobmesse einladen“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Die Bilanz der letzten Jobmesse kann sich sehen lassen. Neben einer Einstellung eines 51-jährigen als Staplerfahrer in der Logistik, die noch direkt am Tag der Messe erfolgte, gab es weitere 27 neue Arbeitsverträge.

Nina Löffler von der Firma Office People ist sehr zufrieden: „Wir haben auf diese Weise sieben Spitzenkräfte in kurzer Zeit gewinnen können. Neben Lagerfachkräften vor allem Lackierer. Die Veranstaltung ist ein gutes Forum für alle Beteiligten.“

Neben der Firma Office People stellten auch die Firmen getaline, Randstad, Aldi, arvato, Teleperformance und Start NRW kräftig ein und kündigten teilweise bereits ihre Teilnahme bei der kommenden Jobmesse an, bei der es dann wieder heißt: Potential trifft Chance!

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PI_13_Bilanz_Jobmesse_April_2016.pdf

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