Presseinformationen



13.09.2017 JobAct®Family - Ein ungewöhnlicher Weg
(Presseinformation Nr. 22)

JobAct®Family - Ein ungewöhnlicher Weg

Auf der Suche nach beruflichen Perspektiven für Alleinerziehende aus Dortmund
 

Seit Mai 2017 erhalten 14 alleinerziehende Menschen aus Dortmund in dem Projekt JobAct® Family die Chance, sich mit einer Kombination aus Theaterarbeit und Bewerbungsmanagement für den Arbeitsmarkt stark zu machen. Das innovative Projekt der Projektfabrik gGmbH aus Witten wird in Dortmund in Kooperation mit der VHS Dortmund umgesetzt und finanziert durch das Jobcenter Dortmund.

Die ersten vier Monate liegen nun hinter den Teilnehmenden, in denen sie mutig und engagiert an ihrer Teamfähigkeit, ihren Stärken und ihrer Selbstpräsentation gearbeitet haben. „ Am Anfang fand ich viele der Aufgaben und Übungen seltsam und neu, denn mit Theaterarbeit oder Rollenspielen habe ich bisher keine Erfahrung gehabt. Aber es macht mir großen Spaß und ich habe neue Seiten an mir kennengelernt, die ich bei der Arbeitssuche gut einsetzen kann“, erklärt Ramona F., eine der Teilnehmerinnen. Die Projektteilnehmenden erarbeiten sich gegenwärtig ein Theaterstück selbst, das sie im Januar aufführen werden. Gleichzeitig steht die Weiterentwicklung der individueller Stärken und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Im Rahmen der Inszenierungsarbeiten und unter der Anleitung der Theaterpädagogin Merima Horozovic entdecken die Teilnehmenden neue Seiten an sich: Teamwork, Disziplin, Geduld, Toleranz und Zuverlässigkeit sind nicht nur für die gemeinschaftliche Theaterarbeit im Projekt wichtig. Auch in der Arbeitswelt sind diese Eigenschaften von maßgeblicher Bedeutung. In den Werkstatteinheiten im Creativzentrum der VHS können diese Fähigkeiten in verschiedenen Gewerken erprobt und  fachliche Fertigkeiten erlernt werden. Im begleitenden Einzelcoaching verbessern die Teilnehmenden ihre Bewerbungsstrategien und suchen nach geeigneten Arbeitsplätzen, um so mit den neu entdeckten Stärken im weiteren Verlauf erfolgreich den Weg in Arbeit zu finden.

„Wir haben in Dortmund rund 7.000 Alleinerziehende Menschen, davon ist etwa ein Drittel auf der Suche nach einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine schwierige Herausforderung, die nicht jedem gleich gut gelingt. Über die Finanzierung dieses Projektes, wollen wir die sorgsam ausgesuchten Teilnehmenden persönlich, organisatorisch und fachlich stabilisieren und stärken, dass sie gute Perspektiven haben, um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, erklärt die Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund für den Bereich Markt und Integration, Heike Bettermann.

Bereits zum dritten Mal wird aufgrund der guten Erfahrungen ein Theaterprojekt für Alleinerziehende Kundinnen und Kunden des Jobcenters durchgeführt. Die Schirmherrschaft hat Sozialdezernentin Birgit Zoerner übernommen. Alleinerziehende haben mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Ihre Ausbildung, ihre Qualifizierung und die Berufstätigkeit leiden häufig, weil die Betreuung der Kinder im Vordergrund steht. Wir sprechen hier von einer großen Gruppe in Dortmund, die wir besonders fördern und für sie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werben wollen. Zudem finde ich es wichtig für diese Gruppe als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu werben. Denn gerade Alleinerziehende sind in der Arbeitswelt häufig hoch motiviert und besonders zuverlässig“, sagt Birgit Zoerner.

 

Zum Projekt:

  • 14 Teilnehmende haben seit dem Projektstart im Mai 2017 regelmäßig teilgenommen
  • Die Teilnehmenden sind zwischen 26 und 46 Jahre alt, alleinerziehend mit 1- 4 Kindern
  • zumeist ohne Berufsabschluss, zum Teil ohne Schulabschluss und mit verschiedensten Vermittlungshemmnissen
  • Die erste Projektphase endet mit einer Theaterpremiere im Januar
  • Die zweite Projektphase von Januar bis Mai 2018 hat im Schwerpunkt begleitete betriebliche Erprobungsphasen.
  • Alle Teilnehmenden gehen mit einer persönlichen, individuellen Perspektive aus dem Projekt, die ihre Chancen auf eine Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit verbessert

 

Rückfragen und weitere Informationen:

 

Michael Schneider

Pressestelle Jobcenter Dortmund

0231/842 - 1341

Südwall 5-9

44139 Dortmund

 

Birgit Korte
PROJEKTFABRIK gemeinnützige GmbH
Überregionale Koordination Regionalvertretung & Projekte
Bahnhofstraße 11, 58456 Witten
Tel.: 01520 9332836 oder 02302 91455-0 (Zentrale)
www.projektfabrik.org

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JobAct®Family - Ein ungewöhnlicher Weg
12.09.2017 Jobcenter Dortmund informiert über das Thema Gesundheit!
(Presseinformation Nr. 21)

Jobcenter Dortmund informiert über das Thema Gesundheit!

Gesundheitstag für Kundinnen und Kunden

Wer möchte nicht bis ins hohe Alter gesund sein und bleiben? Unsere Gesundheit beeinflusst unsere Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Daher ist es wichtig, sie zu erhalten und zu stärken. Oft scheint dies aber auch eine Frage finanzieller Spielräume zu sein. Je nach Art der sportlichen Betätigung kommen über die Vereinsmitgliedschaft, besonderes Trainingsequipment oder das Fitnessstudio einige Euros zusammen. Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2015 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schnitt 96,00 Euro für Gesundheitsgüter und -dienstleistungen im Monat ausgegeben. Bei Arbeitslosen waren es hingegen nur 18,00 Euro. Klar, wenn das Geld knapp ist, muss gespart werden. Aber an der Gesundheit? Und muss das überhaupt sein?

Durch die Einführung des Präventionsgesetzes sind die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit den Krankenkassen verbessert worden.  

Unter dem Motto „Bleiben Sie gesund – ein Tag, der bewegt“ wurden rund 7.000 Kundinnen und Kunden heute in das Dietrich-Keuning-Haus an der Leopoldstraße eingeladen, um verschiedene kostenlose oder kostengünstige Möglichkeiten zur Förderung der eigenen Gesundheit kennenzulernen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Veranstaltung unseren Kundinnen und Kunden gemeinsam mit der AOK, DAK, Viactiv, TSC-Eintracht, Dortmunder Tafel, Dobeq, vhs sowie dem DRK ein breit aufgestelltes Angebot für ihre persönliche Gesundheitsförderung präsentieren können. So kann sich jeder selbst aus den bestehenden Angeboten die passenden Kurse heraussuchen und wahrnehmen. Mit der heutigen Resonanz sind wir sehr zufrieden. Die Angebote basieren zumeist auf den kostenlosen Präventationsangeboten der Krankenkassen. Jeder kann selbst entscheiden, ob und was er für seine Gesundheit machen möchte und hier kann man sich an einer zentralen Stelle informieren“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers.

Zu den vielfältigen Angeboten von Krankenkassen, Sportvereinen und weiteren Trägern gehören kostenlose Sportmöglichkeiten, Kurse für gesunde Ernährung und Entspannung. Zudem gab es einen spannenden Ernährungsparcours,
auf dem die Besucher etwas über die Inhaltsstoffe verschiedener Lebensmittel lernen konnten, Beweglichkeitstest, einen Kochkurs mit der Tafel, wie man lecker und gesund für Kinder kochen kann und zahlreiche Mitmachvorträge. Jeder Besucher bekam einen Schrittzähler geschenkt, damit man leicht für sich selbst überprüfen kann, ob man die empfohlene Anzahl der Schritte an einem Tag bereits erreicht hat. Zudem wurde ein Kinderbetreuungsangebot in Kooperation mit dem Mütterzentrum Dortmund e.V. für Alleinerziehende organisiert.  

Eine der Besucherinnen äußerte sich angetan und lobt das Format: „Ich wusste gar nicht, dass meine Krankenkasse kostenlose Kurse zur Stärkung der Rückenmuskulatur anbietet. Auch bei der Tafel habe ich tolle Rezeptvorschläge bekommen, die ich auf jeden Fall nachkochen werde. Für mich hat sich der Besuch heute sehr gelohnt.“ Zufrieden zeigten sich neben den Kundinnen und Kunden auch die Aussteller, da viel Raum und Zeit war für individuelle Beratungen und auch dafür, einfach mal was auszuprobieren. Wie Caroline Linßner am Stand der DAK.

 „Man darf auch die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit nicht unterschätzen. Daher ist es uns wichtig, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern auf die vielfältigen und kostengünstigen Angebote für unsere Kunden hinzuweisen“, erklärt der Behördenchef, Frank Neukirchen-Füsers, abschließend.

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Jobcenter Dortmund informiert über das Thema Gesundheit!
12.09.2017 Mit Bio nicht auf dem Holzweg
(Presseinformation Nr. 20)

Mit Bio nicht auf dem Holzweg

Wie Motivation und Seegras Chancen verändern

 

„Er hat mir eine Chance gegeben. Für ihn ist das etwas Kleines, für mich etwas ganz Großes“, schwärmt Bilal Sahin über den Geschäftsführer und seinen neuen Job im COCO-MAT-Store am Phönix See. Seit Januar dieses Jahres werden dort aus Griechenland importierte und ausschließlich ökologisch nachhaltig produzierte Möbel, Fahrräder und Textilien angeboten. Im Zentrum der Unternehmensphilosophie steht der gesunde Schlaf, gefördert durch den Verzicht auf Metall und künstliche Erzeugnisse in Betten und Textilien, sowie die Verwendung von Kokosfaser, Naturkautschuk, Wolle oder Seegras zur Befüllung von Kissen.

Bilal ist 35 Jahre. Auf dem Weg zum Abitur bekam er ein lukratives Angebot aus der Sicherheitsbranche. Er kehrte der Schule fatalerweise den Rücken. Doch das Glück sollte nur von kurzer Dauer sein. Über seine Schwester gelangte er später zum Verkauf von Textilien und leitete zeitweilig sogar die Herrenabteilung eines Modegeschäfts auf dem Westenhellweg. Doch bald machte es Pleite. Als wäre das nicht tragisch genug, verlor er auch noch beide Elternteile. Danach folgten nur noch Minijobs. Seine letzte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hatte er im Jahr 2012. Somit galt er als langzeitarbeitslos. Im Verkauf wollte er bleiben, da liegen seine Stärken. Er bewarb sich den Westenhellweg und die Thier-Galerie rauf und runter. „Es war frustrierend. Als Mann in einer Herrenabteilung des Einzelhandels wieder einzusteigen ist nicht einfach. Auf schriftliche Bewerbungen habe ich kaum Resonanz bekommen“, schildert Bilal seine Erfahrungen.

Aber wie führte Bilals Weg nun in das Geschäft von Ananias Kessopoulos? Im Jobcenter lernte man Bilal als engagierten und motivierten Bewerber kennen. Um seine beruflichen Aussichten zu verbessern wurde er durch eine Umschulung zum Einzelhandelskaufmann qualifiziert und im Jobcenter-Projekt „wende.punkt“ intensiv betreut. Regelmäßig sind die Mitarbeitenden auch im Außendienst auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen unterwegs. Der Jobcenter-Mitarbeiter Jens Scheffter klopfte bei Herrn Kessopoulos an die Türe und wurde nach einem langen Gespräch fündig. Der Geschäftsführer Kessopoulus sagt heute: „Ich bin Herrn Scheffter dankbar, dass er hereingekommen ist. Eigentlich wollte ich niemanden einstellen. Ich sagte ihm, wenn er jemanden findet, der sich für unsere Produkte so sehr begeistern kann wie ich, der mitdenkt, mitfühlt und auch so handelt, dann stelle ich diese Person ein!“

Der persönliche Betreuer des Jobcenters dachte sofort an Bilal und riet ihm, sich dort zu bewerben. „Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen mit schriftlichen Bewerbungen hatte ich beschlossen, persönlich in den Store zu gehen“, erklärt Bilal Sahin. „Bis er fragte, ob ich Personal suchen würde, dachte ich, Bilal wäre ein Kunde. Er interessierte sich sehr für die Produkte und wir sprachen drei Stunden miteinander“, schildert Ananias Kessopoulos ihre erste Begegnung. Über das Jobcenter konnte Bilal ein Praktikum bei COCO-MAT machen. So konnten beide Seiten ausloten, ob sie zueinander passen. Die Antwort fiel eindeutig aus. Über eine Förderung des Jobcenters hat Bilal nun einen Arbeitsvertrag für zunächst zwei Jahre erhalten. „Bilal ist ein pfiffiger Kerl, was er vorher gemacht hat, ist nicht ausschlaggebend. Für mich ist die Gegenwart wichtig. Es war die richtige Entscheidung. Für mich und für ihn“, zieht Ananias Kessopoulos sein positives Fazit.

Wer als Arbeitgeber Personal sucht, kann den Arbeitgeberservice des Jobcenters unter der Rufnummer 0231/ 842 – 2888 gerne ansprechen. Das Jobcenter hilft bei der Suche geeigneter Bewerber und berät über aktuelle Fördermöglichkeiten.

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Mit Bio nicht auf dem Holzweg
11.08.2017 Jobcenter empfiehlt Umwandlung
(Presseinformation Nr. 19)

Jobcenter empfiehlt Umwandlung

Minijob keine Arbeit 2.Klasse

 

Dortmund- Minijob gleich Mini-Verpflichtungen? Dieser Irrglaube hält sich bei Angestellten und Arbeitgebern nach wie vor hartnäckig. Dabei gelten, egal ob Minijob oder sozialversicherungspflichte Beschäftigung, die gleichen Regelungen für Urlaubsansprüche, Kündigungsschutz und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

„Viele Arbeitgeber denken, über Minijobs könnten sie flexibler auf Personalbedarfe eingehen. Minijobs sind aber keine Jobs 2.Klasse. Sie sind rechtlich mit anderen Arbeitsvertragsformen gleichzusetzen. Fast immer sind Minijobs sogar nachteilig für Arbeitgeber, weil sie teurer sind“, erklärt Helge Kubat, Teamleiter des Arbeitgeberservices im Jobcenter Dortmund.

In Dortmund gibt es etwa 54.000 Minijobs. Darin steckt ein erhebliches Potential für Arbeitsplätze, die in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen umgewandelt werden können.

Aus diesem Grund hat das Jobcenter ein eigenes Minijob-Team aufgebaut, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Arbeitgeber von den Vorteilen der Umwandlung eines Minijobs in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu überzeugen. Dazu wurden interessierte Arbeitgeber zu einem Informationsfrühstück eingeladen. Frau Dr. Cordula Sczesny von dem Beratungs- und Forschungsunternehmen „Soziale Innovation“ unterstrich in ihrem Fachvortrag die Vorteile einer sogenannten Minijobumwandlung: „Durch die Umwandlung wird der Stundenumfang höher, die Angestellten erhalten mehr Lohn und auch mehr Wertschätzung. Das steigert ihre Motivation und die Bindung an den Betrieb. Diese Menschen sind ohnehin bereits eingearbeitet, sie kennen den Betrieb und das Team. Was aber für jeden Arbeitgeber sicherlich ein wichtiges Argument seien dürfte:  Die Arbeitsstunde eines Minijobers  kostet 11,53 Euro, die Arbeitsstunde einer Person in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Teilzeit hingegen nur 10,61 Euro.“

Aus der Sicht des Jobcenters bestehen noch weitere Vorteile: „Aus dem Minijob in eine Beschäftigung mit höherem Stundenumfang zu gelangen, kann der Weg aus dem Leistungsbezug sein. Außerdem zahlen die Menschen mehr in die Rentenkasse ein, was das Risiko abmildert im Alter auf unterstützende Leistungen angewiesen zu sein“, so Helge Kubat vom Jobcenter Dortmund.

Seit Ende 2011 wurden über das Jobcenter Dortmund 2.218 Minijobs umgewandelt, davon rund 37 % in Vollzeitstellen. Wer wissen will, ob sich eine Minijobumwandlung auch in seinem Betrieb rechnet, kann sich gerne unter der Rufnummer 0231/842 1670 beraten lassen oder auf der Homepage des Jobcenters einen entsprechenden Rechner nutzen.

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Jobcenter empfiehlt Umwandlung
26.07.2017 Fit zurück ins Berufsleben
(Presseinformation Nr. 19)

Fit zurück ins Berufsleben

Sportives Modelprojekt des Jobcenters erfolgreich verlaufen

 

Dortmund- Alleinerziehende haben es oft nicht leicht, wenn sie nach der Babypause wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen. Waren sie vor der Geburt des Kindes bereits erwerbslos wird es umso schwieriger. Häufig sind sie auch von gesundheitlichen Einschränkungen geplagt. Es steigt das Risiko langzeitarbeitslos zu werden.

Genau hier hat das Jobcenter mit den Kooperationspartnern des StadtSportBundes Dortmund e.V., des TSC Eintracht Dortmund 1848/95 e.V. und der VIACTIV Krankenkasse angesetzt. „Wir haben gemeinsam ein gesundheitsförderndes Modelprojekt entwickelt, durch das die erwerbslosen Alleinerziehenden eine nachhaltige Gesundheitsförderung erfahren, Zugang zu Angeboten der Sportvereine finden und für die eigene Gesundheit sensibilisiert werden. Wer gesund und ausgeglichen ist, verbessert seine beruflichen Chancen ganz erheblich“, erklärt Manfred Mangold, Bereichsleiter im Jobcenter Dortmund.

„Die Teilnahme an dem Projekt war freiwillig und das Interesse durchaus groß. Angefangen haben wir mit einer Bestandsaufnahme der körperlichen Konstitution, gefolgt von einer individuellen Gesundheitsberatung zu den Themen gesunde Ernährung, Stressbewältigung und Bewegung. Am Ende gab es eine Abschlussbefragung und einen Gutschein für eine Vereinsmitgliedschaft, damit die teilnehmenden sportlich am Ball bleiben“, schildert Christian Grenda von der VIACTIV Krankenkasse, die das Projekt finanziell ermöglicht hat.

Getroffen haben sich die Teilnehmerinnen zwölf Mal in einer Turnhalle des TSC Eintracht um sich mit verschieden Möglichkeiten des Breitensportes vertraut zu machen. Sarah Dörken, die beim TSC Eintracht die Abteilung für betriebliches Gesundheitsmanagement leitet, zieht ein positives Resümee über den Projektverlauf: „Die Aktivierung der Teilnehmenden war zunächst nicht ganz leicht. Aber zum Abschluss des Projektes waren die Teilnehmenden total begeistert, ihr allgemeines Wohlbefinden konnte gesteigert werden, sie verspürten wieder mehr Motivation und sind psychisch ausgeglichener.“

Aufgrund der guten Resonanz soll das Projekt fortgesetzt werden. Jobcenter und Krankenkassen haben seit kurzem den gesetzlichen Auftrag präventive Angebote für die Gesundheitsförderung Ihrer Kundinnen und Kunden zu schaffen.

„Ein Zusammenhang von gesundheitlichem Wohlbefinden, mit einer einhergehenden Motivationssteigerung, und einem erfolgreichen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt scheint auf jeden Fall zu bestehen. Wir freuen uns sehr, dass es einigen Teilnehmerinnen bereits gelungen ist, durch Arbeitsaufnahmen den Leistungsbezug zu beenden. Mit diesem Modellprojekt sind wir auf dem richtigen Weg“, zeigt sich Manfred Mangold von Jobcenter Dortmund zufrieden.

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Fit zurück ins Berufsleben
06.07.2017 Jobcenter eröffnet neuen Standort - Bereich Nordwest schließt für drei Tage wegen Umzugs
(Presseinformation Nr. 16)

Dortmund- Im Jobcenter Dortmund steht ein Umzug an. Der Regionalbereich „Nordwest“ zieht aus dem Gebäude der Agentur für Arbeit an der Steinstraße 39 aus und wird zukünftig in der neuen Liegenschaft an der Kampstraße 49 zu finden sein. Davon betroffen sind etwa 17.000 Kundinnen und Kunden des Jobcenters aus 9.200 Bedarfsgemeinschaften, die in den Postleitzahlbereichen 44137, 44147, 44339, 44359 und 44369 wohnen.

In der Zeit vom 06.07.2017 bis einschließlich 10.07.2017 können durch den Umzug keine Termine, persönliche Vorsprachen oder postalische Bearbeitungen stattfinden. Das Jobcenter Dortmund bittet seine Kundinnen und Kunden um Verständnis. In akuten Notfällen stehen aber Ansprechpartner am alten Standtort an der Steinstraße zur Verfügung. Alle anderen Anliegen können wie gewohnt telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr an das Service-Center unter der Rufnummer (0231) 842 1110 gerichtet werden.

Ab dem 11.07.2017 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters dann an der Kampstraße 49 zur Verfügung.

Aufgrund des gestiegenen Platzbedarfes am Standtort Steinstraße für den Integration Point, der gemeinsam vom Jobcenter und der Agentur für Arbeit betrieben wird, und des Jugendberufshauses, das als gemeinsame Anlaufstelle für Jugendliche von der Stadt, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit genutzt wird, wurde ein Umzug erforderlich.

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Jobcenter eröffnet neuen Standort - Bereich Nordwest schließt für drei Tage wegen Umzugs
30.06.2017 Wohin mit den Kindern?
(Presseinformation Nr. 14)

Wohin mit den Kindern?

Jobcenter veranstaltet Messe für Alleinerziehende

 

Dortmund – Wie kann ich als alleinerziehende Mutter oder als Vater beruflich wieder Fuß fassen, wenn ich wegen der Kinderbetreuung länger nicht gearbeitet habe. Dieser Frage hat man sich im Jobcenter Dortmund schon öfter gewidmet und daher zum dritten Mal eine Jobmesse für Alleinerziehende organisiert. In den Räumlichkeiten des Rathauses präsentierten acht namhafte Arbeitgeber ihre Jobangebote vor allem mit flexiblen Teilzeitmöglichkeiten oder der Option im Homeoffice zu arbeiten. Von der Bürokraft, über die Verkäuferin, die Briefzustellerin, Servicekräfte, Schulbegleiterinnen oder die Verpflegungsassistentin wurden viele interessante Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Die Arbeitgeber sind speziell auf Personen mit Betreuungsaufgaben ausgerichtet. Zudem hatte das Jobcenter einen Stand des Jugendamtes eingerichtet, an dem Fragen zur Kinderbetreuung unmittelbar geklärt werden konnten.

Damit sich die interessierten Väter und Mütter ungestört bei den Arbeitgebern im Einzelgespräch vorstellen konnten, wurde eine Spielecke für Kinder mit Betreuung durch das Dortmunder Mütterzentrum organisiert.

Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund erklärt: „Alleinerziehende haben ein großes Potential, brauchen aber die passenden Rahmenbedingungen. Auf dieser Messe wollen wir beide Seiten zusammenbringen und erhoffen uns einige Arbeitsaufnahmen. Viele Arbeitgeber, die Teilzeitstellen anbieten, sind bereit Alleinerziehende einzustellen. Sie schätzen die Zuverlässigkeit und die hohe Motivation unserer Kundinnen und Kunden.“

Gegenwärtig gibt es im Jobcenter Dortmund rund 1.200 Alleinerziehende Kundinnen und Kunden. Alleinerziehende können natürlich auch Väter sein. Allerdings ist der Anteil mit etwa 3 Prozent überschaubar.

Am Stand der Deutschen Post/ DHL Group kam es zu einem Wiedersehen. Die ehemalige Jobcenterkundin Kathy Genieser half mit bei der Suche nach neuen Briefzustellerinnen. Sie hatte selbst eine beachtliche Karriere hingelegt. Die gelernten Zahnmedizinischen Fachangestellten war zunächst arbeitslos und wollte Fahrlehrerin werden. Das Jobcenter förderte sie mit einem LKW-Führerschein und verschaffte ihr ein Vorstellungsgespräch bei der Deutschen Post. Sie wurde sofort eingestellt und nahm bald schon an einem internen Talentprogramm teil. Inzwischen ist sie Disponentin in der Transportaufsicht und koordiniert die Transporttouren.

„Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Arbeitslosigkeit kein Karrierekiller ist. Es kommt auf den eigenen Antrieb an und darauf, gut organisiert zu sein. Wenn man eine verlässliche Kinderbetreuung hat, dann kann man sich voll auf die Arbeit konzentrieren“, erklärte Kathy Genieser sichtlich zufrieden mit ihrer heutigen Situation.

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Wohin mit den Kindern
30.06.2017 Erste Arbeitgeberehrung in Dortmund
(Presseinformation Nr. 15)

Erste Arbeitgeberehrung in Dortmund

Scheele würdigt Engagement gegen Langzeitarbeitslosigkeit

 

Dortmund- Der wirtschaftsstrukturelle Wandel Dortmunds vom montandominierten Produktionsstandort zu einem modernen zukunftsorientierten Dienstleistungsstandort wurde zu einer Aufgabe, die es über mehrere Jahrzehnte zu bewältigen galt. Heute ist sie weitestgehend abgeschlossen und Dortmund steht für neue Technologien, Logistik und Dienstleistungen. Mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 11,8 Prozent im Jahr 2016 und aktuell rund 14.400 langzeitarbeitslosen Menschen stehen dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit noch immer große Herausforderungen bevor.

Im Oktober 2015 wurde daher die Initiative „Arbeit in Dortmund“- Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit gegründet. „Ziel dieses Bündnisses ist es, die oftmals erlebte Stigmatisierung langzeitarbeitsloser Menschen zu durchbrechen, ihnen die Chance auf Wertschätzung der Gesellschaft und eine selbstbestimmte Teilhabe in mitten dieser Gesellschaft zurückzugeben. Da die Eingliederung arbeitsmarktferner Menschen nicht allein durch Bemühungen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit gelingen kann, war die Prämisse dieses Bündnisses eine möglichst breite gemeinsame Aufstellung der wichtigsten Akteure in der Stadtgesellschaft vor Ort“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers.

Inzwischen zählt die Initiative 16 Bündnispartner und wächst stetig weiter.*

Viele Unternehmen haben sehr positive Erfahrungen bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen gewinnen können, da diese oft sehr motiviert sind und bestehende Vorurteile nicht bestätigen. Über die Initiative konnten viele Betriebe mit dieser Botschaft erreicht werden. „Gleichzeitig nutzen wir die Netzwerke der einzelnen Bündnispartner, um über die attraktiven Fördermöglichkeiten des Bundes, des Landes und des Europäischen Sozialfonds zu informieren. Über diesen Weg ist es uns gelungen, eine Vielzahl von Arbeitgebern zu überzeugen, Langzeitarbeitslosen eine berufliche Chance zu geben. Durch das engagierte Mitwirken aller Beteiligten konnten allein in den letzten 1 ½ Jahren über die unterschiedlichen Bundes- und Landesprogramme rund 1.300 neue Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen geschaffen werden. Dieses Engagement wollen wir heute explizit würdigen“, führt Neukirchen-Füsers weiter aus.

Zu diesem besonderen Anlass sprach auch die Vorsitzende der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen, Frau Christiane Schönefeld: „Das Bündnis ‚Arbeit in Dortmund‘ lebt vor, was man tun kann, um Menschen zurück in Arbeit zu bringen:

Sich zu einem Netzwerk zusammenschließen, gemeinsam Ideen entwickeln, konsequent die Ressourcen der lokalen, regionalen und überregionalen Partner nutzen. Der Wille, gemeinsam ganzheitlich vorzugehen, ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Mit Spannung wurde die Festrede des Ehrengastes Detlef Scheele erwartet. Im April dieses Jahres hat er von Frank-Jürgen Weise die Spitze der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Daher war es sein erster Besuch in Dortmund in seiner neuen Funktion als Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur. „Die Arbeitswelt steht unbestritten vor Herausforderungen. Der steigende Einsatz computergesteuerter Maschinen heißt aber noch lange nicht, dass die Arbeitskraft ersetzt werden kann. So wie sich Branchen und Unternehmen verändern, verändern sich auch Berufsbilder und Arbeitsbedingungen. Die Anforderungen an die Qualifikationen werden zunehmen“, betonte Scheele und stellte heraus, dass Prävention immer wichtiger werde. „Es muss frühe Beratungsangebote, zum Beispiel ab der 8. Klasse geben. Wir brauchen die Flexibilität des Einzelnen, denn der berufliche Wandel wird künftig eher der Normalfall sein, als die Ausnahme.“ Auch zum Thema Fachkräfte fand er klare Worte: „Die Sicherung des Fachkräftebedarfes ist eines der zentralen Themen der Bundesagentur für Arbeit.“ Als wichtigsten Stellhebel unterstrich Scheele auch hier den Übergang von der Schule zum Berufsleben: „Unser Ziel muss sein, dass kein Kind die Schule ohne Abschluss verlässt. Dies ist die schlechteste Ausgangslage für den Start in eine berufliche Perspektive.“ Neben diesen Ausführungen zum Arbeitsmarkt in Deutschland kam der Chef der Bundesagentur natürlich auch noch auf das Thema Langzeitarbeitslosigkeit zu sprechen, um das sich an diesem Nachmittag alles drehte. Prävention sei auch hier wichtig und: „Wir müssen uns vor allem um Familien kümmern, in denen beide Eltern arbeitslos sind. Die Kinder sollen selbstverständlich erleben können, dass mindestens ein Elternteil morgens zur Arbeit geht.“ Möglichkeiten, die sich etwa durch Neuansiedlungen wie auf der Westfalenhütte bieten, müssten durch gute Beratung und intensiven Kontakt für Langzeitarbeitslose zugänglicher werden. Abschließend fand er lobende Worte für das besondere Engagement zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund: „Der Zusammenschluss dieser Initiative, dieser wichtigen Akteure, ist sehr hilfreich, um Menschen wieder in Arbeit zu bringen. An dieser Stelle kann Dortmund eine Blaupause für Teile der Republik darstellen.“

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Würdigung des Engagements der Arbeitgeber. Stellvertretend für alle nominierten Betriebe, wurden vier Betriebe in Kurzfilmen vorgestellt.

Für den Bereich Handwerk und technisches Gewerbe wurde die am Phönixsee ansässige Firma microsonic vorgestellt. Der Hersteller von Feinsensoren hatte seit 2010 32 Langzeitarbeitslosen eine berufliche Perspektive geboten.

In der Kategorie Dienstleistungen und Gesundheitswesen wurde der ambulante Pflegedienst Lichtblicke dargestellt. Das Unternehmen hat rund 30 Prozent seines Personalkörpers überdas Jobcenter rekrutiert und wächst stetig weiter.

Aus dem Bereich Hotel- und Gaststädtegewerbe durfte sich das Restaurant Diekmann´s über die Ehrung freuen. Dort haben 16 ehemals Langzeitarbeitslose eine neue Perspektive gefunden, darunter auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Die Firma Decathlon wurde für den Bereich des Handels geehrt. Durch die Neuansiedlung auf dem Gelände der Westfalenhütte wurden bislang 42 Personen in Arbeit gebracht. Hier bestand von Anfang an eine gute Kooperation.

Auch die anderen nominierten Betriebe durften sich über eine Urkunde freuen.** So erklärte der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund abschließend: „Bei dieser Ehrung geht es uns nicht darum, nur einen Betrieb für sein Engagement zu ehren. Für uns ist es wichtig, die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern zu unterstreichen. Wir schaffen keine Arbeitsplätze, das können nur die Unternehmen. Sie geben den Menschen eine berufliche Chance. Wir können nur für gute Rahmenbedingungen sorgen. Durch die Veranstaltung heute hoffen wir, dass die positiven Erfahrungen der Arbeitgeber bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen weitergetragen werden und Vorurteile aufgebrochen werden können.“

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* Neben dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit haben sich der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen, der Bildungskreis Handwerk e.V., der Handelsverband Westfalen-Münsterland, der City-Ring Dortmund, die Stadt Dortmund, die Industrie- und Handelskammer Dortmund, der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Dortmund-Hellweg, die Handwerkskammer Dortmund, der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung, der Initiative angeschlossen. Zwischenzeitlich sind auch namhafte Unternehmen wie der REWE-Großhandel Dortmund, die Deutsche Post DHL Group, DSW21, DEW21 und Borussia Dortmund dazugekommen.

 

**Die weiteren nominierten Betriebe waren: Burger 2 you, Backwerk Dortmund Hörde, Backwerk Mojtaba GmbH, Erich Kullik Glas- und Gebäudereinigungs KG, Malerbetrieb Danny Brost, Kocher Elektrotechnik GmbH, Lecking GmbH & Co. KG, Tischlerei Giese & Liebelt GmbH, black.de, RB Bau GmbH Bausanierung

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Erste Arbeitgeberehrung in Dortmund
07.06.2017 Öffnungszeiten vor Fronleichnam
(Presseinformation Nr. 13)

Öffnungszeiten vor Fronleichnam

Dortmund- Aufgrund des Feiertages Fronleichnam am 15.06.2017 öffnet das Jobcenter Dortmund auch am Mittwoch, den 14.06.2017. Weil der lange Donnerstag in der Woche entfällt, können die Kundinnen und Kunden stattdessen am Mittwoch zuvor in der Zeit von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr persönlich vorsprechen. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Stadtgebiet.

Zudem ist das Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

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Öffnungszeiten vor Fronleichnam
26.05.2017 Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum
(Presseinformation Nr. 12)

Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum

Jobcenter bietet am 07.06.2017 extern Beratung an

 

Dortmund- Im Jobcenter Dortmund gibt es ein Team von Leistungsberatern, das neuen Kundinnen und Kunden alles rund um den Bezug von Arbeitslosengeld II erklärt. Welche Leistungen das Zweite Sozialgesetzbuch ermöglicht, wie man sie beantragt und wie beispielsweise Erwerbseinkommen auf den Leistungsanspruch angerechnet wird. Auch bei Fragen zu den Leistungsbescheiden, helfen die Berater gern weiter.

Am Mittwoch, den 07.06.2017, stehen die Leistungsberater des Jobcenters in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Arbeitslosenzentrum an der Leopoldstraße 16-20 für alle leistungsrechtlichen Fragen zum Arbeitslosengeld II zur Verfügung. Interessenten sind herzlich willkommen.

Für Kundinnen und Kunden des Jobcenters werden diese Beratungen zwei Mal in der Woche angeboten. Regelmäßig finden zudem Informationsveranstaltungen in Justizvollzugsanstalten oder bei verschiedenen Trägern statt, um die Menschen frühzeitig über die Unterstützungsangebote des Jobcenters zu informieren.

Aktuelle Beratungstermine können Sie auf der Homepage des Jobcenters unter www.Jobcenterdortmund.de einsehen.

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Leistungsberater im Arbeitslosenzentrum
17.05.2017 Öffnungszeiten vor Himmelfahrt
(Presseinformation Nr. 10)

Öffnungszeiten vor Himmelfahrt

 

Dortmund- Aufgrund des Feiertages Christi Himmelfahrt am 25.05.2017 öffnet das Jobcenter Dortmund seine Türen auch am 24.05.2017 für den Publikumsverkehr. Weil der lange Donnerstag in der Woche entfällt, können die Kundinnen und Kunden stattdessen am Mittwoch zuvor in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr ihre Anliegen klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Stadtgebiet.

Zudem ist das Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

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Öffnungszeiten vor Himmelfahrt
12.05.2017 10. Dortmunder Bildungsbörse
(Presseinformation Nr. 9)

10. Dortmunder Bildungsbörse

Friedensplatz für einen Tag Zentrum für Fort- und Weiterbildung

 

Dortmund- Am 17. Mai 2017 ist es wieder soweit. Bereits zum 10. Mal geht die Dortmunder Bildungsbörse an den Start. Das Jobcenter Dortmund lädt in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Stadt Dortmund ein, „Wege in Arbeit“ zu finden. Auf dem Friedensplatz präsentieren sich rund 50 regionale Bildungs- und Beschäftigungsträger mit einem breit gefächerten Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die berufliche Qualifikation soll dem Fachkräftemangel wirksam begegnen und Beschäftigungsperspektiven eröffnen.

In der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr stehen den Besucherinnen und Besuchern die Ansprechpartner der Träger beratend zur Verfügung, während mehrere Vorträge zu verschiedenen Themen rund um die berufliche Qualifikation, Mitmachaktionen oder auch Live-Cooking angeboten werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bildungsboerse.dortmund.de

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10. Dortmunder Bildungsbörse
20.04.2017 Sieben Fachkräfte auf einen Streich
(Presseinformation Nr. 8)

Sieben Fachkräfte auf einen Streich

microsonic stellt Jobcenterkunden als Lötexperten ein

 

Zu Jahresbeginn hat die Firma microsonic in Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund Langzeitarbeitslose für ein Qualifizierungsprojekt zur Handlötfachkraft ausgewählt. Der TÜV Nord qualifizierte die Bewerberinnen und Bewerber innerhalb von vier Wochen. Nach erfolgreicher Prüfung stellte microsonic Fertigungsleiter Rainer Schneider nun sieben neue Mitarbeitende für die Fertigung von Ultraschallsensoren am Firmensitz in Dortmund ein. Die Arbeitsverhältnisse sind zunächst auf ein Jahr befristet und sozialversicherungspflichtig. In den letzten zwei Jahren ist die Fertigung des mittelständischen Unternehmens um knapp 17 Mitarbeitende auf eine Teamgröße von 57 Personen gewachsen.

 

Das Dortmunder Unternehmen ist 2015 in ein neues Firmengebäude am Dortmunder Phoenix-See gezogen. Die Nutzfläche hat sich gegenüber dem alten Standort mehr als verdoppelt. Die Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund ermöglicht den steigenden Personalbedarf in der Sensorfertigung zu decken. „Gerade die langjährige und regelmäßige Betreuung durch die kompetenten Ansprechpartner im Arbeitgeberservice des Jobcenters ist ein Garant für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Produktionsleiter Rainer Schneider. „Mit dem neuen Qualifizierungsprojekt zur Handlötfachkraft hat uns das Jobcenter Dortmund früh im Rekrutierungsprozess begleitet und jederzeit eingebunden. Dies war der richtige Schritt. Das zeigt sich an der erfolgreichen Einstellung der neuen Fachkräfte.“

Die Firma microsonic ist ein weltweit anerkannter Spezialist für Ultraschallsensorik in der industriellen Automatisierung und hat seit 2011 bereits 32 Kundinnen und Kunden des Jobcenters eine berufliche Perspektive geboten.

„Die Kooperation zwischen unserem Arbeitgeberservice und der Firma microsonic ist ein gutes Beispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken des Jobcenters mit den heimischen Betrieben. Hier zeigt sich vor allem aber auch, dass ehemalige Langzeitarbeitslose durch eine Qualifizierung zur Fachkraft sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten finden können“, erklärt Anna Markmann, Bereichsleiterin für den Arbeitgeberservice im Jobcenter Dortmund.

Das Jobcenter Dortmund qualifiziert pro Quartal rund 250 Menschen zu neuen Fachkräften in den unterschiedlichsten Bereichen von der Pflege- bis zur Steuerfachkraft. Weitergehende Information erhalten Sie unter www.jobcenterdortmund.de oder telefonisch unter der Arbeitgeberhotline: 0231/ 842-2888.

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Sieben Fachkräfte auf einen Streich
13.04.2017 Mehr Service in Hörde
(Presseinformation Nr. 7)

Mehr Service in Hörde

Jobcenter weitet Beratungszeiten im Aktionsbüro aus

 

Dortmund- Neben den Beratungsaußenstellen am Borsigplatz, in Westerfilde und in Scharnhorst bietet das Jobcenter Dortmund auch Servicedienstleistungen in Hörde an. Seit dieser Woche wurden die Öffnungszeiten dort von montags und mittwochs in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr zusätzlich auf jeden Donnerstag von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr ausgeweitet.

Neben der Beratung zu leistungsrechtlichen Fragen und zu Kosten für die Unterkunft, können Arbeitssuchende in den genannten Aktionsbüros beispielsweise Antragunterlagen erhalten, Anträge einreichen, oder Berechtigungskarten für Sozialtickets sowie die sogenannten Dortmund-Pässe erhalten. Gegen Vorlage dieser Pässe können die Inhaber Vergünstigungen bei verschiedenen Einrichtungen bekommen.

Auf der Homepage des Jobcenters Dortmund können die Öffnungszeiten der jeweiligen Aktionsbüros eingesehen werden: www.jobcenterdortmund.de

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Megr Service in Hörde
30.03.2017 Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!
(Presseinformation Nr. 5)

Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!

Jobcenter und DGB werben für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse

 

Dortmund- In Berlin wurde am 23.03.2017 eine Studie im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales zur Lage geringfügig Beschäftigter vorgestellt. Dies nehmen die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Dortmund, Jutta Reiter, und der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, zum Anlass, die Erforderlichkeit dieser sogenannten „Minijobs“ grundsätzlich zu hinterfragen.

Das Fazit der Studie besagt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft unzureichend über ihre Rechte und Pflichten informiert sind, auch wenn sich hier bereits eine positive Entwicklung abzeichnet.

Aus Sicht des Jobcenters ergibt sich jedoch neben der Einhaltung von Mindestlöhnen, der Gewährung von Urlaub und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch ein ganz wesentlicher beschäftigungspolitischer Effekt, der erheblich zur Verschärfung der Gesamtsituation am Arbeitsmarkt beiträgt.

Im April 2003 hat der Gesetzgeber die geringfügige Beschäftigung neu geregelt, um unangemeldete Dienstleistungen in privaten Haushalten zu legalisieren und Schwarzarbeit vorzubeugen. Viele Unternehmen haben diese Form des Arbeitsvertrages für sich entdeckt und anderen Beschäftigungsformen vorgezogen. Der Anteil der gemeldeten Minijobs in Privathaushalten stieg dagegen nur unwesentlich an.

Heute gibt es bundesweit rd. 6,7 Mio. Minijobber in Deutschland, in NRW über 1,7 Mio. und in Dortmund 54.820. Sicherlich nutzen viele Menschen gern diese Zuverdienstmöglichkeiten. Für den Arbeitsmarkt und die Volkswirtschaft bleibt dies jedoch nicht ohne Folgen.

Minijobs werden vor allem im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, der Gebäudereinigung und im Wachgewerbe eingesetzt. Die Meisten davon werden im an- oder ungelernten Tätigkeitsbereich angeboten. Also genau dort, wo sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für geringqualifizierte Arbeitslose benötigt werden.

Rechnet man die Dortmunder Minijobs bei 40 Stunden pro Woche in Vollzeitbeschäftigungen um, so könnten daraus 13.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden, von denen arbeitslose Dortmunderinnen und Dortmunder profitieren könnten.

Durch die unterschiedlichen Sozialabgaben bei Minijobs und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen könnten auch die Unternehmen bis zu 26,7 Mio. Euro einsparen. Gleichzeitig würden die Sozialkassen 23,1 Mio. Euro mehr erwirtschaften.

Seit 2011 gibt es im Jobcenter Dortmund ein Projektteam, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, bestehende Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln. Dort werden Arbeitgeber beraten und über ihre Vorteile informiert. Inzwischen konnten 2.050 Arbeitsverhältnisse auf diese Weise umgewandelt werden. Interessierte Arbeitgeber können sich gern unter der Rufnummer 0231/ 842-1670 an das Minijob-Team wenden, oder auf der Homepage des Jobcenters Dortmund mittels eines Rechners prüfen, ob eine Umwandlung finanziell für sie attraktiv wäre.

Laut der Studie geben erfreulicherweise 50-80 Prozent der befragten Arbeitgeber an, dass sie eine Bereitschaft zur Umwandlung von Minijobs haben, da die Einsparungspotentiale durchaus enorm seien können.

Das Jobcenter Dortmund und der Deutsche Gewerkschaftsbund betonen ausdrücklich, dass Minijobs vielfach nicht geeignet sind, um den Bedarfen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerecht zu werden. Auch bestehen zumeist keine finanziellen Vorteile für die Arbeitgeber. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben arbeitsrechtlich die gleichen Rechte und Pflichten, wie bei anderen Beschäftigungsformen auch. Durch vermehrte Umwandlungen könnten mehr Arbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gelangen. Das würde wiederum staatliche Transferleistungen sparen und zugleich für eine bessere finanzielle Absicherung im Alter sorgen. Daher werbe man offensiv für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, denn diese lohnen sich für alle Beteiligten am Meisten.

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Mehrwert schaffen, Minijob umwandeln!
29.03.2017 Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten
(Presseinformation Nr. 4)

Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten

Arbeitgeber und Besucher mit Jobcenter-Messe sehr zufrieden

 

Dortmund- Die Westfalenhütte ist das omnipräsente Thema, wenn es aktuell um neue Arbeitsplätze in Dortmund geht. Die Arbeitskraftnachfrage im Bereich Lager und Logistik war daher auch ein wichtiger Bestandteil der 9. Jobmesse „Potential trifft Chance“, die das Jobcenter Dortmund zwei Mal im Jahr eigens für seine Kundinnen und Kunden anbietet.

In den Räumlichkeiten des Technologie- Zentrums Dortmund boten am 22.03.2017 15 namhafte Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen am Mittwoch ihre offenen Arbeitsplätze an. Neben der boomenden Nachfrage im Logistikwesen bestehen auch umfangreiche Personalbedarfe im Handel, der telefonischen Kundenbetreuung, sowie bei Wach- und Sicherheitsdiensten.

Zusätzlich wurden rund 75 weitere Stellenangebote auf einer Aktionsfläche präsentiert. Hier war das Spektrum der Arbeitsangebote vom Schlosser bis zum Altenpfleger noch breiter. Bodo Geck, einer der rund 850 Besucher, gelernter Fachtechniker für Hochbau, zeigte sich darüber hoch erfreut: „Das ist ein tolles Veranstaltungsformat. Da wird jeder fündig. Es gibt reizvolle Angebote für Fachkräfte und interessante Helfertätigkeiten.“

Die Chance auf gute Beschäftigungsmöglichkeiten durch die Ansiedlungen auf dem ehemaligen Gelände der Westfalenhütte hat sich merklich herumgesprochen. Am Stand der Firma Amazon, die sich ebenfalls auf der Industriefläche „Westfalenhütte“ ansiedelt, standen die Interessenten nicht selten Schlange.

„Der neue Amazon-Standort in Dortmund hat großes Interesse bei den Besuchern geweckt. Wir haben rund 80 Gespräche mit sehr motivierten Kundinnen und Kunden des Jobcenters geführt und davon fast alle zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen“, erklärt Maria Elmerich, die für die Einstellung von Versandmitarbeitern bei Amazon zuständig ist.

„Die Ansiedlungen auf der Westfalenhütte stärken den Logistikstandort Dortmund und eröffnen unseren Kundinnen und Kunden gute Beschäftigungsmöglichkeiten. An der Resonanz sehen wir auch, dass unser Kundenkreis sehr motiviert ist, diese berufliche Chance für sich zu nutzen“, zeigt sich der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, zuversichtlich.

Das Datum der nächsten Jobcenter-Messe steht übrigens schon fest: Am 04.09.2017 heißt es zum 10. Mal „Potential trifft Chance“. So wie die erste Messe einst im Signal-Idunapark stattgefunden hat, wird auch die Jubiläumsausgabe im Stadion des BVB ausgerichtet.

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Jobmesse mit attraktiven Versandangeboten
31.01.2017 Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose
(Presseinformation Nr. 3)

Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose

Jobcenter Dortmund zieht positive Jahresbilanz

 

Dortmund- Krieg und Verfolgung brachten im Jahr 2016 viele Menschen, insbesondere syrischer Herkunft, nach Dortmund. Nach der Flüchtlingsanerkennung durch das BAMF werden die Menschen im Integration Point (IP) des Jobcenters und der Agentur für Arbeit betreut, der Ende 2015 für diese Personengruppe geschaffen wurde. Im Verlauf des Jahres sind so rund 2.600 Menschen zusätzlich in die Zuständigkeit des Jobcenters gewechselt.

Kurzfristig wurden Maßnahmen konzipiert und geschaffen, die einen möglichst nahtlosen Übergang von den Sprachkursen des BAMF in weitere Qualifizierungen gewährleisten. „Unsere Förderkonzeption für geflohene Menschen sieht zunächst einen soliden Spracherwerb für nachhaltige Integrationen in den deutschen Arbeitsmarkt vor. Es folgen Maßnahmen zur Berufsorientierung und Qualifizierung. Erst dann soll eine Arbeitsaufnahme erfolgen“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Auch für das Jahr 2017 geht man im Jobcenter von weiteren Asylzugängen aus. Gegenwärtig rechnet man mit rund 3.000 Personen, die voraussichtlich nach dem Bezug von Asylbewerberleistungen in die Zuständigkeit des Jobcenters wechseln werden.

 

Arbeitslosenquote

 

„Aufgrund der robusten Wirtschaftslage, einer hohen Nachfrage an Arbeitskräften und dem intensiven Einsatz unserer Förderinstrumente ist es gelungen, dass die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt erstmals seit Bestehen des Jobcenters bei 11,8 Prozent liegt“, zeigt sich Neukirchen-Füsers erfreut. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung durch den Bund, mit rund 54 Mio. vollständig für arbeitsmarktliche Maßnahmen verausgabten Euro, konnten insgesamt 26.850 Menschen gefördert, stabilisiert und qualifiziert werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 4.717 Förderfälle. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die von 2.384 auf 2.978 gestiegene Anzahl von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen. Darunter sind 555 Qualifizierungen mit dem Ziel eines beruflichen Abschlusserwerbes. Durch abschlussorientierte Förderungen standen im letzten Jahr 245 neue Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Im Rechtskreis SGB II und somit in der Zuständigkeit des Jobcenters waren 2016 durchschnittlich 29.447 arbeitslose Personen gemeldet, 1.400 weniger als 2015. Erstmals haben 2016 über 13.000 Kundinnen und Kunden eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Der positive Trend verläuft weitgehend analog zu den Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene, jedoch konnte in Dortmund mit 21,3 Prozent die beste Integrationsquote im Vergleich unter den kreisfreien Städten im Ruhrgebiet erreicht werden.

 

Langzeitarbeitslosigkeit

 

Die Herausforderungen sind jedoch nach wie vor hoch. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Rechtskreis SGB II liegt zwar mit 13.850 auf dem niedrigsten Stand seit zwölf Jahren, dennoch besteht ein Anteil an verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit von 50,1 Prozent.

Über spezielle Förderprogramme für Langzeitarbeitslose konnte vielen Menschen der Weg in Arbeit geebnet werden. Durch maximale Ausschöpfung der Fördermittel konnte allein über die Bundesprogramme „ESF-LZA“, „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“, „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ und „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ des Landes über 800 neue Arbeitsmöglichkeiten im Helferbereich generiert werden. In diese Förderungen flossen rd. 8,4 Mio. Euro aus Bundesmitteln, 1,2 Mio. Euro aus Landesmitteln und etwa 0,4 Mio. Euro an städtische Mittel ein.

 

Das Engagement der Initiative „Arbeit in Dortmund - Gemeinsam für eine gerechte Stadt“ konnte hierzu über das breite Netzwerk der Bündnispartner wichtige Beiträge leisten. Sei es durch die Vermittlung von Kontakten, Ermöglichung von Praktika oder konkrete Stellenangebote. Im vergangenen Jahr gelang es, dieses Bündnis bestehend aus wichtigen Verbänden und Institutionen der Stadtgesellschaft, auf noch breitere Schultern zu stellen. „Wir freuen uns, dass der Großhandel Rewe Dortmund, der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V., die Deutsche Post DHL Group und Borussia Dortmund sich uns angeschlossen haben. In diesem Bündnis steckt ein großes Potential für die beruflichen Perspektiven langzeitarbeitsloser Dortmunderinnen und Dortmunder“, erklärt Neukirchen-Füsers.

 

Waren im Januar 2016 noch rund 15.600 Menschen ein Jahr oder länger ohne Beschäftigung, waren es im Dezember des gleichen Jahres mit 13.850 ganze 1.750 Personen weniger. Dies ist der niedrigste Wert seit Bestehen des Jobcenters.

 

Erfreulich ist der Rückgang im Bereich des Langzeitleistungsbezuges. Zum ersten Mal seit 2005 konnte ein Rückgang der Personen, die innerhalb der letzten 24 Monate einen Leistungsbezug von mindestens 21 Monaten aufwiesen, erreicht werden. 2016 haben 6.651 dieser Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen können. Mit einem Plus von 9,7 Prozent ist diese Entwicklung bundesweit überdurchschnittlich (NRW: +2,5 %; Bund: -0,8 %).  

Die gemeinsamen Anstrengungen, die positive Wirtschaftslage und die erweiterten Förderkonditionen führten 2016 erstmals in Dortmund zu einem leichten Rückgang der Menschen, die länger im Leistungsbezug stehen.

 

Andere Zielgruppen

 

Junge Menschen unter 25 Jahren konnten von der positiven Entwicklung ebenfalls profitieren. Die Integrationsquote von Personen unter 25 Jahren konnte nochmal um 4,3 Prozentpunkte gesteigert werden. Sie liegt mit 25,4 Prozent sogar leicht über dem Landesdurchschnitt. Gleichzeitig profitierte auch die Altersgruppe von Personen über 55 Jahren, deren Arbeitslosenquote um 7,7 Prozent im Jahresdurchschnitt gesunken ist. Zudem konnte der Anteil arbeitsloser Frauen um 6,0 Prozent reduziert werden.

Das Jobcenter Dortmund betreut rund 80 Prozent der arbeitslos gemeldeten Personen in Dortmund. Nimmt man die Familienangehörigen mit dazu, werden 86.002 in 45.404 Bedarfsgemeinschaften mit Leistungen zum Lebensunterhalt versorgt. Von den genannten Personen sind 61.582 Menschen erwerbsfähig.

2016 wurden für Regelleistungssätze und Mehrbedarfe 225,1 Mio. Euro durch den Bund gezahlt und 213,3 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft durch die Stadt Dortmund.

Wer erwerbsfähig ist und keiner beruflichen oder schulischen Ausbildung nachgeht, wird durch die Arbeitsvermittlung betreut und beraten. Die Aufgaben der Arbeitsvermittlung und der Leistungsgewährung werden von etwa 1.170 Mitarbeitenden wahrgenommen.

Zweimal im Jahr werden 100 neue sowie Bestandkundinnen und Kunden des Jobcenters von einem externen Unternehmen zur Kundenzufriedenheit befragt. Im zweiten Halbjahr 2016 erreichte Dortmund mit der Note 2,5 die besten Beurteilungsergebnisse bundesweit unter Jobcentern des Vergleichsclusters. Besonders gut wurde die Freundlichkeit des Vermittlungspersonals mit der Beurteilungsnoten 1,8 bewertet, sowie die fachliche Kompetenz in Leistungsangelegenheiten und in der Arbeitsvermittlung mit 2,0.

 „Auch wenn wir die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes nur punktuell beeinflussen können, freut es uns sehr, dass die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen seitens unserer Kunden große Anerkennung findet“, kommentiert der Behördenchef die Ergebnisse.

 

Ausblick 2017

 

„Auch wenn wir mit weiteren Asylzugängen rechnen, erwarten wir eine vergleichbare Stabilität und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wie 2016 auch in diesem Jahr. Wirtschaftsexperten prognostizieren eine robuste konjunkturelle Lage. In den Neuansiedlungen auf der Westfalenhütte und der damit verbundenen Stärkung Dortmunds als Logistikstandort, sehen wir ein großes Potential insbesondere für geringqualifizierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters“, schätzt Neukirchen-Füsers vorsichtig optimistisch die Situation ein.

In diesem Jahr wird das Jobcenter seine 10. Jobmesse veranstalten, eine spezielle Jobmesse für Alleinerziehende organisieren und die überörtlich bekannte Bildungsbörse auf dem Friedensplatz durchführen. Schwerpunkte der Arbeitsvermittlung werden in der Integration und Qualifizierung von langzeitarbeitslosen, jungen und älteren Kundinnen und Kunden liegen.

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Zuwanderung spürbar – dennoch weniger Arbeitslose
20.01.2017 „Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“
(Presseinformation Nr. 2)

Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“

Über Elektroschrott von der Langzeitarbeitslosigkeit zu einem neuen Leben

 

Dortmund- Eigentlich sollte er auf der Zeche Zollern eine Lehre machen. Aber er hatte einen anderen Traum. Er spielte Fußball in Lütgendortmund und später sogar beim VFL Bochum. Die Profikarriere schien zum Greifen nah. Doch anstatt zum Training, ging er irgendwann lieber auf Partys. Mit Mitte zwanzig platzte seine Traumblase. Nun stand er da. Keine Karriere, keine Ausbildung, keine Arbeit. Heute ist Karl-Heiz Steffen 46 Jahre alt und spricht nach vielen Jahren Arbeitslosigkeit ganz offen über damals: „Um 23 Uhr beim Kumpel anzuklingeln war ganz normal. Wir haben Darts gespielt und das Leben genossen.“ Beim Jobcenter wollte man ihn über eine Arbeitsgelegenheit (AGH), auch bekannt als 1,50-Euro-Job, wieder für den Arbeitsmarkt aktivieren. „Anfangs hatte ich keine Lust auf so eine Maßnahme. Das war mit

meinem Lebensrhythmus unvereinbar“, erklärt Herr Steffen. Das Jobcenter hatte ihn für eine AGH beim Christlichen Jugenddorf (CJD) vorgesehen.

Kaum dort angekommen, warf ihm sein Anleiter angesprochen auf seinen Gabelstaplerführerschein einen Schlüssel zu und sagte: „Dann fahr mal los!“ Dieses bedingungslos entgegengebrachte Vertrauen und der Kontakt auf Augenhöhe haben Herrn Steffen nachhaltig beeindruckt. Das CJD ist ein kirchlicher Träger, der unter anderem im Bereich der beruflichen Förderung tätig ist. Auf dem ehemaligen Zechengelände Germania erfolgt neben anderen Maßnahmen im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten eine manuelle Wertstofftrennung des Dortmunder Elektroschrotts. Wider Erwarten fing die Arbeit an Herrn Steffen Spaß zu machen. Seine Motivation und sein Engagement stiegen, auch wenn es anfangs sehr anstrengend war. Schnell wuchs er über sich hinaus und half mit, die Wertstofftrennung neu zu strukturieren. Er bekam immer mehr Verantwortung. Als die Maßnahme auslief, wollte man nicht getrennter Wege gehen.

Über ein Förderprogramm für Langzeitarbeitslose konnte das Jobcenter ein Beschäftigungsverhältnis für Herrn Steffen beim CJD für weitere zwei Jahre ermöglichen. Ralf Schumacher, Bereichsleiter beim CJD ist überzeugt: „Herr Steffen ist ein Glücksfall für uns. Er betreut als einer von drei Anleitern nun 24 AGH-Teilnehmer. Aufgrund seiner Vorgeschichte ist er ein authentisches Vorbild für sie. Er kann sie begeistern und motivieren. Wir wollten ihn unbedingt bei uns halten.“

Im Anschluss an die 24-monatige Förderung hat das CJD Herrn Steffen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. „Für mich ist das wie ein Sechser im Lotto. Oft denke ich heute, hätte ich mal früher einen Schubs in die richtige Richtung bekommen. Zu viel Zeit flog davon. Die AGH war das Richtige für mich. Durch meine Arbeit bin ich ein anderer Mensch geworden“, beton Karl-Heiz Steffen.

Wer ihn heute erlebt, trifft einen lebenslustigen Menschen, der in seiner Arbeit aufgeht und dankbar ist, dass sich sein Leben gewandelt hat. Angesprochen auf seinen heutigen Bezug zum Thema Fußball antwortet der Fast-Profi von einst: „Die Knie machen nicht mehr mit, aber die Liebe zum Fußball rostet nicht. Viel wichtiger ist mir aber, bis zur Rente hier bleiben zu können.“

 

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Hinweis:

So kann eine klassische Förderkette verlaufen:

Sie beginnt mit einer Arbeitsgelegenheit. Bei einer Arbeitsgelegenheit (AGH) handelt es sich um eine Maßnahme zur Aktivierung langzeitarbeitsloser Menschen. Sie gehen dabei einer im öffentlichen Interesse liegenden Tätigkeit nach, erhalten neue Qualifikationen, eine Wiedergewöhnung an den Arbeitsalltag sowie 1,50 Euro anrechnungsfrei zusätzlich zu ihren Leistungen zum Lebensunterhalt hinzu.

 

Weiter besteht die Möglichkeit der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV).

Bei der Neuschaffung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes für Langzeitarbeitslose bietet das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zwischen 50 - 75 %, bei schwerbehinderten Menschen bis 100 % des Arbeitsentgelts, plus den pauschalierten Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung (ohne Arbeitslosenversicherung).Die Förderdauer beträgt zunächst 12 Monate, eine Verlängerung ist im Einzelfall um maximal weitere 12 Monate möglich.

Als weiteres Instrument besteht letztlich noch die Möglichkeit einen Eingliederungszuschuss zu gewähren (EGZ). Bei der Einstellung einer Person mit Vermittlungshemmnissen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis kann der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Lohnkosten bis zu 50 Prozent über die Dauer von zwölf Monaten erhalten.

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„Ich hatte keine Lust, schon gar nicht für 1,50 Euro!“
12.01.2017 200 zusätzliche Plätze für Dortmund
(Presseinformation Nr. 1)

200 zusätzliche Plätze für Dortmund

Jobcenter erhält Förderbescheid des Bundes – Weitere Arbeitgeber gesucht

 

Dortmund- Um Menschen den Weg aus der Arbeitslosigkeit zurück ins Berufsleben zu ebnen, gibt es verschiedene Ansätze. Einer davon ist das Projekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Darüber konnten in den letzten anderthalb Jahren bereits rund 180 Personen gefördert werden. Das Jobcenter stellte im vergangenen Jahr erneut einen Förderantrag. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat diesen nun bewilligt. Bis zum 31.12.2018 haben 200 weitere Kundinnen und Kunden des Jobcenters die Chance daran teilzunehmen.

Worum geht es dabei? Das Projekt richtet sich ausschließlich an Personen mit mehreren sogenannten Vermittlungshemmnissen, die es ihnen in der Regel erschweren, wieder eine Arbeit zu finden. Die Teilnehmenden erhalten einen Arbeitsvertrag über zwei Jahre für eine Tätigkeit, die wettbewerbsneutral und im öffentlichen Interesse stehen muss. Die Lohnkosten werden in Höhe des Mindestlohns inklusive der Sozialversicherungsabgaben durch den Bund finanziert. Zusätzlich können Arbeitgeber aus Mitteln des Landes 190,00 Euro pro Monat für Fachanleitungen oder Sachmittel erhalten.

„Das Besondere an diesem Projekt ist, dass im Rahmen eines geschützten Arbeitsverhältnisses und durch reguläre Lohnzahlungen eine Steigerung des Selbstwertgefühls entsteht, die zu einer Stabilisierung der Teilnehmenden, sowie dem Auf- und Ausbau von fachlichen Kenntnissen führt. Erfahrungsgemäß wirkt sich dies sehr motivierend aus“, betont Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund.

Welche Tätigkeiten kommen in Frage? Über das Projekt „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Personalkosten für Tätigkeiten übernommen werden, deren Erledigung gesellschaftlich wichtig wäre, aber anderweitig nicht finanziert werden können. Dies kann der Fahrgastbegleitdienst in Bussen sein (Foto), Servicedienstleistungen an Schulen, Kitas, bei der Tafel, im Sozialkaufhaus oder ein Begleitservice für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Neben sozialen Trägern kommen auch Vereine in Betracht.

„Gegenwärtig suchen wir noch weitere Arbeitgeber für dieses umfangreiche Förderangebot. Denkbar ist jede Tätigkeit, die allein durch das Ehrenamt nicht abgedeckt werden kann, aber wichtig für die Menschen in unserer Stadt ist. Ich kann mir beispielsweise vorstellen, dass über die Fördervereine an Schulen viel bewegt werden könnte“, wirbt Heike Bettermann.

Die Teilnehmenden erhalten zudem ein berufsbegleitendes und qualifizierendes Coaching. So besteht beispielsweise die Möglichkeit eines Führerscheinerwerbs oder die Teilnahme an Sprachförderkursen. Bei Interesse können Sich Unternehmen, Verbände und Vereine gern unter der Rufnummer (0231) 842 – 1282 an den zuständigen Koordinator des Projektes, Herrn Nigge, wenden.

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200 Plätze für Dortmund
23.12.2016 Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017
(Presseinformation Nr. 35)

Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017

 

Umgangssprachlich als „Aufstocker“ bezeichnete Personen werden ab dem 01.01.2017 durch die Agentur für Arbeit betreut, wenn es um Fragen rund um die Arbeitsvermittlung geht. Betroffen sind Personen, die zusätzlich zum Arbeitslosengeld I Leistungen des Jobcenters zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes erhalten. Geht es um Leistungen der aktiven Arbeitsförderung, Anträge für Bewerbungskostenerstattungen oder Ortsabwesenheiten, ist die Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit zukünftig zuständig.

Bei Leistungsfragen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, ist weiterhin das Jobcenter zuständig. Entsprechende Anliegen sind dort zu klären. Die Betreuung der übrigen Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft, also des Familienverbundes ohne die „aufstockende“ Person, erfolgt ebenfalls unverändert über das Jobcenter. An der Höhe der Leistungen ändert sich dadurch nichts.

Hintergrund dieser Anpassung ist das neunte Änderungsgesetz zum Zweiten Sozilagesetzbuch, das eine Umsetzung zum 01.01.2017 verlangt.

Alle in Dortmund betroffenen Personen sind bereits durch das Jobcenter angeschrieben und informiert worden. In Kürze werden sie zu Beratungsgesprächen durch die Agentur für Arbeit eingeladen. Die organisatorische Umstellung erfolgt intern, die betroffenen Kundinnen und Kunden müssen selbst nichts veranlassen.

Bei eventuellen Fragen stehen die Service-Center des Jobcenters (0231/ 842-1110) und der Agentur für Arbeit (0800/ 45555 00) gern zur Verfügung.

 

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Hintergrundinformation:

Durch die Arbeitslosenversicherung werden Menschen in Deutschland finanziell abgesichert, die aus verschiedensten Gründen ihren Arbeitsplatz verloren haben und dadurch arbeitslos geworden sind. Die Höhe des Arbeitslosengeldes richtet sich dabei nach dem vorherigen Verdienst. In einigen wenigen Fällen, reicht das Arbeitslosengeld jedoch nicht aus und liegt unter dem Satz für den Bezug von Leistungen aus der Grundsicherung. In diesem Fall können die Betroffenen Arbeitslosengeld II aufstockend erhalten. Sie beziehen dann beide Leistungen zeitgleich.

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Betreuung der Aufstocker ändert sich zum 01.01.2017
08.12.2016 Perspektive praktisch erleben
(Presseinformation Nr. 34)

Gemeinsame Presseerklärung des Jobcenters Dortmund und des Bildungskreises Handwerk

 

Perspektive praktisch erleben

 

Jobcenter und Handwerk bieten Flüchtlingen Orientierung

 

Dortmund- Rund 4.000 Flüchtlinge, überwiegend aus Syrien, betreut das Jobcenter Dortmund gegenwärtig. Wie kann es gelingen, diese Menschen mit den unterschiedlichsten Bildungs- und Berufshintergründen auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten? Die Grundstruktur des Jobcenters sieht zunächst eine sprachliche, dann eine berufliche Qualifikation vor. Wenn diese Basis geschaffen ist, folgen konkrete Vermittlungsbemühungen.

Die Berufsausbildung weicht beispielsweise in Syrien erheblich von der in Deutschland ab. Dort üben meist ungelernte Kräfte handwerkliche Tätigkeiten aus. Der Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V.*, Volker Walters, führt diesbezüglich aus: „Die duale Ausbildung und der Stellenwert des Handwerks sind ein kleiner Kulturschock für die Teilnehmer. Das kennen Sie aus ihrer Heimat so nicht. Aber die Vielfalt und die Perspektiven im Handwerk begeistern sie.“

Seit August haben 255 Menschen, darunter auch sieben Frauen, an der sogenannten praktischen Kompetenzfeststellungsmaßnahme beim Bildungskreis Handwerk e.V. teilgenommen. Sie wurde gemeinsam konzipiert und durch das Jobcenter finanziert. Die Zielgruppe sind Personen mit einem Alter bis zu 35 Jahren, die sich vom Maler bis hin zum Friseur in verschiedensten Handwerksberufen selbst erproben können. Zusätzlicher Bestandteil ist beine sozialpädagogische Betreuung.

„Diese Maßnahme bietet den Teilnehmenden nicht nur Berufsorientierung, sie wirkt sinnstiftend, stabilisierend und hilft den Menschen in der neuen Lebensrealität in Deutschland wirklich anzukommen. Obendrein machen sie sprachlich erhebliche Fortschritte“, betont Heike Bettermann von der Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund.

Sollte es doch einmal zu sprachlichen Verständigungsproblemen kommen, stehen Dolmetscher zur Verfügung. Vorerst läuft das Projekt zum 09.12.2016 aus. Für eine Vielzahl der Teilnehmenden steht fest, dass Sie bald eine Ausbildung im Handwerk beginnen wollen. Aufgrund des großen Erfolgs soll die Maßnahme im kommenden Jahr erneut ermöglicht werden.

„Wir freuen uns, dass wir über die Maßnahme viele Potentiale für das Handwerk gewinnen konnten. In einigen Gewerken fehlen uns Fachkräfte. Dabei bestehen gute Beschäftigungs- und Verdienstmöglichkeiten. Hier haben die Flüchtlinge beste berufliche Chancen. Ich denke, dass wir ihnen so einen vielversprechenden Weg aufzeigen können“, erklärt Heike Bettermann abschließend.

 

*Der Bildungskreis Handwerk e.V. ist eine hundertprozentige Tochter der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

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Perspektiven praktisch erleben
08.12.2016 Mit dem Bus Richtung Zukunft
(Presseinformation Nr. 33)

Gemeinsame Presseerklärung der Agentur für Arbeit Dortmund und Jobcenter Dortmund.

 

Mit dem Bus Richtung Zukunft

 

Jobcenter und Agentur werben mobil für die duale Ausbildung

 

Dortmund- Welcher Beruf passt zu mir und wie bekomme ich einen Ausbildungsplatz? Diese Fragen begegnen Jugendlichen am Ende ihrer schulischen Laufbahn. Je höher der Schulabschluss, umso leichter ist meist auch der Traumjob zu ergattern. Nicht selten fallen Hauptschülerinnen und –schüler dabei durchs Raster und bekommen keinen Ausbildungsplatz.


Um genau das zu verhindern, haben das Jobcenter und die Agentur für Arbeit die „Ausbildungsscout-Tour“ organisiert. Gemeinsam mit 15 Jugendlichen sowie Repräsentanten der Stadt Dortmund, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, dem Bildungskreis Handwerk und dem Deutschen Gewerkschaftsbund wurden insgesamt sieben Ausbildungsbetriebe mit einem knallroten Doppeldeckerbus angesteuert. Vor Ort konnten die Jugendlichen sich ganz plastisch über die Inhalte und Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsberufe informieren, Kontakte für ein Praktikum knüpfen oder sich direkt bewerben.

„Ohne fundierte berufliche Qualifikation ist die Gefahr arbeitslos zu werden besonders hoch. Daher engagieren wir uns in diesem breit aufgestellten Bündnis für jeden, der einen Ausbildungsplatz sucht. Wir wollen nicht nur für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen werben und Hauptschülerinnen und –schüler als Azubis in den Fokus rücken, sondern auch auf die Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in Dortmund aufmerksam machen“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers.

Und davon gab es jede Menge. Haltestellen waren die Gebäudereinigung Erich Kullik KG, das Tiefbauunternehmen Höhler, der Malerbetrieb Riko-R, der Fahrzeuglackierer Rittberg und Zimmer, der Kunststoffhersteller Murtfeldt, der Lebensmittelhändler Rewe und das Sanitätshaus Kraft. Vom Orthopädietechniker bis zum Straßenbaufacharbeiter, über 15 verschiedene Ausbildungsberufe wurden vorgestellt.

Zum Ausbildungsmarkt erklärte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Astrid Neese: „Im vergangenen Ausbildungsjahr war die Lage stabil. Wir haben einen leichten Anstieg der betrieblichen Ausbildungsstellen zu verzeichnen, bei einem leichten Rückgang der Bewerber. Es bleibt jedoch noch eine deutliche Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Gleichzeitig fehlt es aber in vielen handwerklichen Berufen an Nachwuchs. Wenn wir heute mit dem Bus die Endstation erreichen, hoffen wir den Weg der jungen Leute in ihre berufliche Zukunft geebnet zu haben und dass wir auf gute Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht haben, die zuvor nicht im Bewusstsein der Jugendlichen verankert waren.“

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PI_33_2.Ausbildungstour.pdf
11.11.2016 Beruflich wieder durchstarten!
(Presseinformation Nr. 32)

Beruflich wieder durchstarten!

Infotag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein voller Erfolg

 

Dortmund- Kinder sind eine Bereicherung für Eltern und wichtig für die Gesellschaft. Wer aber nach der Babypause beruflich wieder einsteigen will, der hat es nicht ganz leicht. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht es eine Kinderbetreuung, Organisationstalent, aktuelle Bewerbungsunterlagen und familienkompatible Arbeitsplätze.

All das und noch viel mehr bot sich heute den Besucherinnen und Besuchern des Infotages des Netzwerkes „Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende“. „Alleinerziehende sind natürlich nicht nur Frauen, das können auch Männer sein. Wir bieten die Veranstaltung zwei Mal im Jahr an. Etwa 200 Interessierte besuchen uns jedes Mal. Jeder findet das passende Angebot für sich “, betonte die Organisatorin vom Mütterzentrum e.V., Coralie Siebert. Friseurinnen und Visagistinnen gaben Tipps, und legten Hand an um auf Bewerbungsfotos, die ebenfalls durch eine professionelle Fotografin gemacht werden konnten, besonders ansprechend auszusehen. Zudem wurden Workshops angeboten, wie man sich erfolgreich bewirbt, welche Möglichkeiten es bei der beruflichen Orientierung gibt oder wie Körpersprache im Berufsleben zielgerichtet eingesetzt werden kann. Eine Rechtsanwältin informierte die jungen Eltern, welche Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Elternzeit bestehen. Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit konnten mit besonderen Fördermöglichkeiten berufliche Perspektiven eröffnen. „Wir haben auch Kundinnen und Kunden des Jobcenters zu der Veranstaltung eingeladen. Speziell für Alleinerziehende haben wir die Möglichkeit, Berufsausbildungen in Teilzeit und Förderungen der beruflichen Weiterbildung anzubieten. Zudem gibt es weitere Förderungsmöglichkeiten bei einer Arbeitsaufnahme. Mit diesen Instrumenten bestehen gute Aussichten, nach einer beruflichen Auszeit wieder in den Job zu gelangen“, erklärt Carina Ritscher, Teamleiterin und Fachkoordinatorin für Alleinerziehende im Jobcenter Dortmund.

Als weitere Besonderheit haben Arbeitgeber Stellenangebote mitgebracht, die von den Arbeitszeiten besonders familienfreundlich sind. Erste Kontakte und gute Gespräche kamen zustande, so dass viele Bewerberinnen hoffnungsvoll sind, bald wieder beruflich durchstarten zu können.

Das breite Angebot ist stets kostenlos. Interessierte können auch weitere Informationen unter www.wiedereinstieg-dortmund.de erhalten. Die einzelnen Netzwerkpartner bieten jederzeit ihre Hilfe rund um die Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

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Infotag für Alleinerziehende
27.10.2016 Jobcenter öffnet am 02. November
(Presseinformation Nr. 31)

Jobcenter öffnet am 02. November

Änderung der Öffnungszeiten nach Feiertag und für den Integration Point

 

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund weist darauf hin, dass sich die Öffnungszeiten des Integration Points ändern. Der Integration Point ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge, gemeinsam betrieben von der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dortmund. Ab dem 03.11.2016 gelten dort die zentralen Öffnungszeiten des Jobcenters Dortmund. Bürgerinnen und Bürger können Ihre Anliegen montags, dienstags und freitags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, mittwochs nach Vereinbarung und donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr klären. Diese Öffnungszeiten gelten für alle Liegenschaften des Jobcenters Dortmund.

 

Wegen des Feiertages Allerheiligen am kommenden Dienstag, öffnet das Jobcenter ausnahmsweise am Mittwoch, dem 02.11.2016, von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr seine Pforten für den Publikumsverkehr.

 

Die Erreichbarkeit des Service-Centers bleibt unverändert. Es steht den Kundinnen und Kunden des Jobcenters wie gewohnt von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr zur Verfügung. Feiertage sind ausgenommen.

 

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Jobcenter öffnet am 02. November
20.10.2016 Informationstag für den Sozialausschuss
(Presseinformation Nr. 30)

Informationstag für den Sozialausschuss

 

Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Dortmund hat in der letzten Woche in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter eine Informationsreise zu ausgewählte Dortmunder Einrichtungen unternommen, um praktisch und anschaulich eine „Förderkette im Bereich der Pflege“ zu erleben.

               

Der Ausschuss startete im Berufsförderungswerk, um dort Angebote der beruflichen Rehabilitation sowie Um- und Neuorientierung kennen zu lernen. Die nächste Station führte den Ausschuss zum Förderzentrum Nordwest, das sich aus den freien Trägern Dobeq, Grünbau und Werkhof zusammensetzt. Im Förderzentrum können verschiedene Berufsfelder wie z. B. Pflege und Soziales erprobt werden, die Teilnehmer erhalten zudem auch individuelle Unterstützungen wie z. B. Gesundheitsförderung oder Jobcoaching.

 

Im Anschluss folgte der Besuch des Altenheims Christinenstift vom Caritasverband Dortmund e.V., wo eine Arbeitsgelegenheit im Bereich nachmittäglicher Seniorenbetreuung hautnah miterlebt wurde. Die Langzeitarbeitslosen erhalten hier neben dem Erwerb einer Tagesstruktur Einblicke in berufliche Kenntnisse, das stärkt das Arbeits- und Sozialverhalten. Eine Vermittlung in entsprechende Helferberufe ist nach einer erfolgreichen Arbeitsgelegenheit deutlich besser möglich.

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch bei Grone, hier erhielten die Ausschussmitglieder nähere Einblicke zu den Ausbildungsinhalten zur/m Altenpfleger/in und zur/m Altenpflegehelfer/in. Vor Ort konnten vielfältige Eindrücke über verschiedene Qualifikationen und Ausbildungen in der Pflege gewonnen werden, die für die Arbeit des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit von Bedeutung sind, da aufgrund des demografischen Wandels der Bedarf an Pflegepersonal weiter ansteigen wird. Das Ziel von Förderketten sind mittelfristige und nachhaltige Arbeitsaufnahmen von gut geschultem und qualifiziertem Pflegepersonal.

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Informationstag für den Sozialausschuss
20.10.2016 Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“
(Presseinformation Nr. 29)

Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“

Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Dortmund (ASAG) besucht am Mittwoch, dem 05.10.2016, ganztägig ausgewählte Einrichtungen, um vor Ort Eindrücke zu verschiedenen Qualifizierungen, die Schritt für Schritt aufeinander aufbauen, zu gewinnen. Diese „Förderkette“ insbesondere für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte lässt sich gut für den Pflegebereich darstellen.

 

Aufgrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Pflegepersonal deutschlandweit ansteigen. Dabei gibt es zwei gegenläufige Entwicklungen: Immer weniger Pflegende für immer mehr Pflegebedürftige. Dies führt zwangsläufig zu Engpässen und Qualitätseinbußen in der Pflege. Ein rechtzeitiges Gegensteuern durch einen regen Informationsaustausch und entsprechende Angebote im Ausbildungs- und Bildungssektor helfen, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen.

 

Qualifizierungen und Ausbildungen im Pflege- und Gesundheitsbereich gehören grundsätzlich zu den Angeboten des Jobcenters. Die Pflegebranche bietet gerade Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten eine Möglichkeit, den Einstieg ins Arbeitsleben zu finden, da sich in der Pflege das Aufgabenspektrum von unterschiedlichsten Helfertätigkeiten bis hin zur qualifizierten Behandlungspflege erstreckt.

 

Die aufeinander aufbauenden und abgestimmten Maßnahmeangebote bilden im Idealfall eine sogenannte Förderkette. So kann ein erster Schritt im Rahmen der Berufsfindung ein Praktikum bei einem Arbeitgeber oder eine Teilnahme im Förderzentrum bei der Dobeq sein. Als nächster Schritt könnte eine Teilnahme an einer Arbeitsgelegenheit, zum Beispiel im Altenheim Christinenstift von der Caritas folgen.

Verläuft diese Maßnahme erfolgreich, kann bei Vorliegen entsprechender schulischer und persönlicher Voraussetzungen, eine berufliche Weiterbildung angeboten werden. Zum Beispiel eine Ausbildung als staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in oder Altenpflegehelfer/in bei Grone.

Langzeitarbeitslose oder Geringqualifizierte können dabei an jeder Stelle einsteigen,  je nach beruflichen Vorstellungen und Qualifikationen. Ein Ziel steht jedoch immer im Vordergrund: Die mittelfristige und nachhaltige Arbeitsaufnahme von gut geschultem und qualifiziertem Personal in der Pflege. Dies gilt auch für berufliche Rehabilitanden und schwerbehinderte Menschen, daher findet die Auftaktveranstaltung im BWF statt:

 

                        Die Stationen der Informationsreise „Förderkette in der Pflege“

8:00 Uhr          Start der Informationsreise vom Friedenplatz

8:30 Uhr          Berufsförderungswerk Dortmund; Hacheneyer Straße 180

-       Begrüßung und Vorstellung BFW

-       Vortrag Maßnahmen Jobcenter

11:00                Dobeq GmbH; Lindenhorster Straße 37 Besuch im Förderzentrum Nordwest (FZ)

12.30                Caritasverband Dortmund e.V.

                          Altenheim Christinenstift; Eisenmarkt 2-6

                          Besuch einer Arbeitsgelegenheit (AGH)

14:00                Grone;           Kampstraße 37-39

                          Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)

-       Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in

-       Staatlich anerkannte/ Altenpflegehelfer/in

15:00                    Ende und Verabschiedung

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Wie funktionieren Förderketten – Am Beispiel „Pflege“

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