Presseinformationen



13.09.2018 Theater überwindet Grenzen
(Presseinformation Nr. 20)

Theater überwindet Grenzen

 

Menschen mit Handicap feierten die Premiere ihres medial-szenischen ART-Walks „de:fence“ in dem alten Speichergebäude „Maschinerie“ im Dortmunder Hafen

 

Dortmund- „Wir sind eine heterogene Gruppe von Menschen, die in der Arbeitswelt aufgrund verschiedener Erkrankungen noch nicht richtig Fuß fassen konnten. Daher haben wir uns zu einem Team zusammengeschlossen, das gemeinsam diese Theaterproduktion auf die Beine gestellt hat“, so beschreiben die Teilnehmer des Projektes „Mensch gestaltet Arbeit – kurz MEgA – ihr Theaterwerk „de:fence“ in dem Programmheft, welches sie am Premierenabend an die Zuschauer verteilten. Anschließenden nahm das Ensemble die Zuschauer mit auf einen multimedialen ART-Walk durch die den gesamten Raum der „Maschinerie“. Hier wechselten sich Liveperformances mit Filmvorführungen ab, begleitet von kunstvoll eingesetzten Licht- und Toninstallationen.

 

Mit ihrem Stück „de:fence“ zeigten die Darsteller theatrale Momente der politisch-europäischen-Situation und der gesellschaftlichen Herausforderungen eines gemeinsamen Europas. Ein künstlerischer Blick auf die Angst, Ohnmacht und – schlussendlich – auf das „Denken, Fühlen & Handeln“ der Europäer, innere und äußere Grenzen zu überwinden. Schon beim Einlass in den Vorführungsraum wurden die Zuschauer emotional in die Thematik eingeführt, denn statt einer Eintrittskarte musste ein Visum vorgelegt und strenge Eintrittskontrollen überstanden werden – genauso wie es die Menschen tun müssen, die nach Europa einreisen wollen. In der anschließenden multimedialen Inszenierung zeigten die Akteure unterschiedliche Perspektiven auf die Welt, in der wir leben und von der wir ein Teil sind - Sichtweisen auf die Thematik, die sich an den aktuellen Ereignissen und Herausforderungen unserer Gesellschaft messen lassen kann. Das Inszenierung „de:fence“ ist laut, fragend, suchend, fordernd und provokant in Wort, Bild und Ton. Ein Blick auf unsere Zeit, genährt von Perspektiven aus der Mitte einer europäischen Gesellschaft, die sich fragt: Sind wir reif genug für ein Umdenken?

 

Unter professioneller Anleitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Melanie Nagler entwickelte das Ensemble des „MEgA“-Projektes, bestehend aus 18 Akteuren, eine multi-mediale Theaterreise. Die Teilnehmenden des Projektes verfolgen gemeinsam das Ziel, auf dem Arbeitsmarkt ihren Platz zu finden um eine nachhaltige Arbeitsstelle anzutreten. In dem 12-monatigen Projekt lernten sie, die freigesetzten Potentiale, Motivationen und Kompetenzen für die zukünftigen Arbeitgeber sichtbar werden zu lassen und eine Integration auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig zu verankern. Diesen Transfer übernahmen Frau Neele Preuss (M.A. of Arts/Sozialpädagogin), Herr Markus Haftka (Dipl. Ingenieur/JobCoach), sowie Frau Liven Quell (Dipl. Sozialpäd./Geschäftsführung QUEST). Die Teilnehmenden wurden ebenso unterstütz durch Herrn Roberto Belfiore (B.A. Psychologie) und Herrn Till Stauffer (system.Coach/Kompetenzberater/Geschäftsführung QUEST).

 

Die QUEST Projektagentur Dortmund begleitete die Menschen mit sozialpädagogischer und psychologischer Begleitung, JobCoaching, Kompetenzberatung, Motiv-und Potenzialanalyse und der Zusammenarbeit mit Grafikdesignern, Raumgestaltern und Choreografen. „Das Projekt „MEgA“ in Dortmund gibt Menschen die Möglichkeit durch kreatives Arbeiten,

schlummernde Ressourcen zu wecken und zu entdecken. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Potentialen, Fähigkeiten und Kompetenzen in der Zusammenarbeit in einem künstlerischen Handlungsfeld, werden Kompetenzen weiterentwickelt und nun in Form einer selbstentwickelten Inszenierung im urbanen Raum der Stadt Dortmund sichtbar. Dieser methodische und konzeptionelle Ansatz wirkt sich positiv und deutlich und sichtbar auf die gesundheitliche Situation der Rehabilitanden und Schwerbehinderten aus und steigert somit die Integrationsfähigkeit in den Arbeitsmarkt“, erklärt Liven Quell, Geschäftsführerin der Quest Projektagentur.

 

In einer Werkschau in der Uniongewerbehalle konnten Interessierte im März dieses Jahres einen ersten Einblick in den Schaffens-und Entwicklungsprozess der gemeinsamen Arbeit erhalten. Im Oktober endet das „MEgA“-Projekt und findet seinen Abschluss mit der Aufführung des selbstentwickelten Stückes „de:fence“. Das Ensemble erarbeitete eigenständig die komplette Inszenierung, von der szenischen Entwicklung über Bühnenraumgestaltung, Requisiten, Maske & Kostüm sowie Film, Ton und Medieneinsatz. Dabei feilte die Gruppe nicht nur an der Ideenentwicklung und Umsetzung, sondern auch an der Gesamtplanung des Events.

 

Während der 12-monatigen Laufzeit des Projektes wurden die Teilnehmer auch durch das Team für Rehabilitanden und Schwerbehinderte des Jobcenters Dortmund begleitet und unterstützt. Das Jobcenter Dortmund hat in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit Theaterprojekten gemacht, wenn es darum ging, die Situation von Menschen mit bestimmten Einschränkungen zu stabilisieren und ihre Stärken zu fördern. Das Jobcenter Dortmund hat die Kosten für die Teilnahme der Kunden mit überwiegend psychischen Erkrankungen übernommen. Bislang konnten sechs Frauen und ein Mann aus dem Projekt eine neue Arbeitsstelle aufnehmen. Abgebrochen hat die Maßnahme niemand. „Die Erfolge von Theaterprojekten zeigen, dass diese geeignet sein können, um eine selbstbestimmte Lebensführung positiv zu beeinflussen und die gruppendynamischen Prozesse der Teilnehmenden anzuregen. Letztlich steigert das die Integrationsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt.“, erklärt Heike Bettermann, Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund.

 

 

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10.09.2018 Dortmunds Chancengeber ausgezeichnet
(Presseinformation Nr. 19)

Dortmunds Chancengeber ausgezeichnet

Initiative „Arbeit in Dortmund“ verlieh neun Betrieben einen Preis für ihr besonderes Engagement für Langzeitarbeitslose

 

Dortmund- Langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf Arbeit und damit auf Wertschätzung und eine selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft zurückzugeben – dafür setzt sich das Bündnis „Arbeit in Dortmund“ seit knapp drei Jahren ein. Im feierlichen Art-Déco-Ambiente des Museums für Kunst und Kulturgeschichte zeichneten die Bündnismitglieder zum zweiten Mal Dortmunder Betriebe für ihr besonderes Engagement für Langzeitarbeitslose aus. Unter den neun Preisträgern waren „Big player“ wie Amazon und Netto genauso vertreten wie inhabergeführte Betriebe wie Ihr Friseur Kamin oder die Schulz GmbH Garten- und Landschaftsbau GmbH. „Alle diese Arbeitgeber haben langzeitarbeitslose Menschen eingestellt und ihnen den Weg zurück in den regulären Arbeitsmarkt ermöglicht. Mit diesem Preis möchten wir ihr Engagement würdigen und weitere Arbeitgeber ermutigen, Langzeitarbeitslosen eine Chance zu geben. Denn auch wenn der Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren einen Aufschwung erlebt, sind in Dortmund nach wie vor überdurchschnittlich viele Menschen langzeitarbeitslos. Um an dieser Situation etwas zu ändern, braucht Dortmund mehr Chancengeber wie diese neun Betriebe“, sagt Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Neben den Mitgliedern der Initiative, waren auch rund 70 weitere Unternehmen und Netzwerkpartner zugegen als die diesjährigen Preisträger ihre Auszeichnung entgegennahmen. Mit der diesjährigen Verleihung setzte sich das Bündnis auch für die beruflichen Perspektiven junger Menschen ein und richtete die Veranstaltung in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorf Dortmund aus. Das Catering übernahmen an dem Abend Auszubildende des Berufsbildungswerks. „Für unser Berufsbildungswerk suchen auch wir immer nach Chancen gebenden Kooperationsbetrieben in allen Branchen, z. B. für ein längeres Praktikum. Durch eine Kooperation mit dem CJD können die Betriebe ihre Fachkräfte von Morgen rekrutieren“, erklärt Mechtild Ronge, Leiterin des Berufsbildungswerks Dortmund.

Ein weiterer Programmpunkt der Verleihung war der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Bauer, Vizepräsident des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. und Vorsitzendem deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Er referierte zu dem Thema: „Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“ und kam zu dem Fazit: allein aufgrund des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Arbeitskräftemangels, wird es ohne Zuwanderung nicht gehen. Die Preise überreichten Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK, Stadträtin und Dezernentin Birgit Zoerner sowie Herr Kossack, Vorstand von DSW21 und Geschäftsführer bei DEW21. Die WDR-Moderatorin Karin Niemeyer leitete durch die Veranstaltung.

Der „Arbeit in Dortmund"-Initiative zur Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit haben sich seit 2015 neben dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit Dortmund der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen, der Bildungskreis Handwerk e.V., der Handelsverband Westfalen-Münsterland, der City-Ring Dortmund, die Stadt Dortmund, die Industrie- und Handelskammer Dortmund, der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Dortmund-Hellweg, die Handwerkskammer Dortmund, der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung, angeschlossen. Auch namhafte Unternehmen wie der REWE-Großhandel Dortmund, die Deutsche Post DHL Group, DSW21, DEW21 und Borussia Dortmund sind vertreten. Weitere Informationen zu der Initiative, ihren Bausteinen und Aktionen erhalten Interessierte unter www.jobcenterdortmund.de.

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29.08.2018 Minister Laumann lobt Hilfe aus einer Hand im Jugendberufshaus
(Presseinformation Nr. 18)

 

Minister Laumann lobt Hilfe aus einer Hand im Jugendberufshaus

Bei seinem Besuch der Einrichtung in Dortmund sprach der NRW-Arbeitsmister mit ausbildungssuchenden Jugendlichen und lobte die Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, Arbeitsagentur und Kommune.

 

Dortmund. Welcher Beruf passt zu mir? Wie bewerbe ich mich richtig? Wer hilft mir, wenn ich von zu Hause ausziehen möchte? Dies sind nur einige der möglichen Fragen, die sich junge Menschen auf dem Weg von Schule ins Arbeitsleben stellen müssen. In Dortmund gibt es eine Anlaufstelle, die ihnen bei diesen und anderen Anliegen hilft: das Jugendberufshaus. Seit Ende 2015 betreuen hier Agentur für Arbeit, Jobcenter und Jugendamt Jugendliche und junge Erwachsenen unter 25 Jahren unter einem Dach, um ihnen die individuelle Hilfe zu geben, die sie brauchen. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besuchte die Einrichtung, um sich ein Bild von der erfolgreichen Zusammenarbeit der Akteure zu machen.

Nach einem Rundgang durch das Haus sprach der Minister mit Vertretern des Jobcenters, der Agentur für Arbeit und der Stadt Dortmund und erhielt einen Eindruck davon, wie die einzelnen Träger im Jugendberufshaus zusammenarbeiten und welche Förderangebote sie jungen Menschen bieten. Im Anschluss erhielt der Minister dann die Gelegenheit, sich persönlich mit Ausbildungssuchenden über die Herausforderungen, denen die jungen Menschen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben begegnen, auszutauschen.

Karl-Josef Laumann zeigte sich beindruckt von der erfolgreichen Zusammenarbeit und dem hohen Engagement aller Beteiligten: „Die sinkenden Jugendarbeitslosigkeitszahlen zeigen, dass hier in Dortmund in den letzten Jahren mit dem Ansatz „alle Hilfe aus einer Hand“ viel erreicht wurde. Nach wie vor gilt: Eine abgeschlossene Ausbildung ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und der erste Schritt in eine erfolgreiche berufliche und private Zukunft. Die Mitarbeiter des Jugendberufshauses arbeiten hart dafür, auch jenen die Chance auf eine Lehrstelle zu geben, deren Lebensweg nicht immer geradeaus verlief.“

„Circa 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten im Jugendberufshaus das gesamte Dienstleistungsangebot für unter 25-Jährige von Agentur für Arbeit und Jobcenter an“, erklärt Martina Würker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit. „Das Jugendamt ist mit einer Mitarbeiterin als Verbindungsstelle zu allen Dienstleistungen des Jugendamtes und zu den Jugendhilfediensten vertreten. Zudem koordiniert das Jugendamt das Projekt Mobile zur intensiven Beratung Jugendlicher, die durch das Angebot des Jugendberufshauses den Anschluss wieder bekommen können“, ergänzt Stadträtin und Dezernentin des Kinder- und Jugendbereiches der Stadt Dortmund, Daniela Schneckenburger. „Unser Ziel ist es, dass alle arbeitssuchenden Jugendlichen in der Betreuung bleiben und niemand verloren geht. Aus diesem Grund arbeiten wir kontinuierlich an unseren internen Schnittstellen, führen gemeinsame Fallbesprechungen durch und schalten unsere Beratungsfachkräfte frühzeitig ein, wenn das Risiko einer Abkopplung droht. Zudem arbeiten wir mit externen Trägern, um bereits abgekoppelte Jugendliche zu erreichen und sie in das Regelsystem zurück zu führen“, berichtet Frank Neukirchen-Füsers.

Und die Bemühungen zeigen Erfolg: rund 150 mehr Ausbildungs- und 250 mehr Arbeitsaufnahmen konnten bisher in 2018 im Vergleich zum Vorjahr in Dortmund gezählt werden. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist in Dortmund innerhalb der letzten drei Jahre von 3.763 auf 2.907 – und damit stärker als im Landesschnitt NRW – gesunken.

 

 

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PI_18_Laumann_zu_Besuch_im_Jugendberufshaus.pdf
14.08.2018 Busse werben für Langzeitarbeitslose
(Presseinformation Nr. 17)

Busse werben für Langzeitarbeitslose

DSW21 unterstützt die Initiative „Arbeit in Dortmund“

 

Dortmund- „Arbeit in Dortmund- Gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“, das ist der Name des Bündnisses, das Menschen wieder eine berufliche Perspektive geben will, die schon länger keinen Job haben. In diesem Zusammenschluss engagieren sich 16 Partner* bestehend aus Kammern, Vereinen, Verwaltungsinstitutionen, Verbänden und namhaften Unternehmen. Sie nutzen ihre Netzwerke und die eigenen Möglichkeiten, um oft erlebte gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Langzeitarbeitslosen abzubauen und für attraktive Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von langzeitarbeitslosen Dortmunderinnen und Dortmundern zu werben.

So auch die Dortmunder Stadtwerke. Zwischen dem Dortmunder Nahverkehrsunternehmen und dem Jobcenter besteht bereits seit Jahren eine gute und enge Zusammenarbeit. Über verschiedene Förderprogramme konnten zum Beispiel Busbegleiter für einen zusätzlichen Fahrgastservice eingesetzt werden.

Seit Mitte des letzten Jahres sind DSW21 und auch die Energietochter DEW21 Mitglieder der Initiative „Arbeit in Dortmund“. Manfred Kossack vom Vorstand DSW21 betont: „Als wir angesprochen wurden, ob wir der Initiative beitreten wollen, haben wir uns sehr gefreut und sofort unsere Unterstützung zugesagt. Wir wollen dabei helfen, den Menschen in dieser Stadt den Weg zurück in Arbeit zu ebnen. Gemeinsam mit dem Jobcenter haben wir zum Beispiel einen Aktionstag für Langzeitarbeitslose organisiert, die in unserer Fahrschule eine Probefahrt mit dem Linienbus machen und sich danach direkt bewerben konnten. In wenigen Wochen führen wir diese erfolgreiche Aktion noch einmal mit der Stadtbahn durch.“

Die DSW21 unterstützen das Bündnis nicht nur aktiv, sie stellen auch Werbeflächen auf und in ihren Bussen und Stadtbahnen zur Verfügung. Der DSW21-Vorstand Manfred Kossack und der Jobcentergeschäftsführer Frank Neukirchen-Füsers stellten nun die neue Kampagne vor, die Arbeitgeber auf die Fördermöglichkeiten des Jobcenters aufmerksam machen soll. Lohnkostenzuschüsse bis zu 75 Prozent bei der Einstellung einer arbeitslosen Person sind derzeit möglich. Der Arbeitgeberservice des Jobcenters ist gerne bei der Auswahl von Personal behilflich. Interessierte Arbeitgeber können sich unter der Rufnummer 0231 842 2888 für die Personalgewinnung an das Jobcenter wenden.

„Wir danken DSW21 für ihr Engagement. Neben der großen Heckscheibenwerbung haben sie uns auch zahlreiche Werbeflächen an den Seitenscheiben von Bussen und Stadtbahnen ermöglicht. Wir hoffen, dass wir so viele Arbeitgeber mit unseren Botschaften erreichen können und weitere Chancengeber für arbeitsuchende Menschen finden“, erklärt Neukirchen-Füsers.

 

*Dazu gehören:

Der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.; der Bildungskreis Handwerk e.V.; der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland; der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung e.V.; die Wirtschaftsförderung und das Sozialdezernat der Stadt Dortmund; die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund; der Deutsche Gewerkschaftsbund; der City-Ring Dortmund; Borussia Dortmund; Rewe Großhandel Dortmund; die Handwerkskammer Dortmund; DEW21 und DSW21; die Deutsche Post DHL Group; die Agentur für Arbeit Dortmund und das Jobcenter Dortmund.

 

Die Initiative „Arbeit in Dortmund- Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ entstand Ende 2015. Seit dem veranstalten die Bündnispartner zahlreiche Kooperationsveranstaltungen und werben in den Netzwerken der Partner dafür, Langzeitarbeitslose einzustellen.

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PI__17_Busse_werben_für_Langzeitarbeitslose.pdf
10.08.2018 Jugendliche suchen einen (Aus-)Weg
(Presseinformation Nr. 16)

 

Jugendliche suchen einen (Aus-)Weg

16 Jugendliche nahmen an einem Live Escape Game durch das Jugendberufshaus teil. Am Ende erwartete sie eine Belohnung.

Dortmund. Spannung, Aufregung, Freude, Erleichterung – all diese Emotionen gab es heute im Jugendberufshaus am Dortmunder Hauptbahnhof. 16 Jugendliche haben hier an einer Rallye im Stil eines Live Escape Games teilgenommen. In Teams mussten sie dabei gemeinsam Rätsel lösen, Hinweisen nachgehen und nach Lösungen suchen. Anlass für die Aktion ist der Internationale Tag der Jugend am kommenden Sonntag. „Mit dem Escape Game wollten wir Jugendlichen auf unterhaltsame Weise die vielfältigen Angebote des Jugendberufshauses näherbringen“, erläutert Nicole Gödde, Teamleiterin im Jugendberufshaus und Mitinitiatorin des Spiels. „Was muss ich tun, wenn ich von zu Hause ausziehen muss? Wie kann mir die Berufsberatung weiterhelfen? Welche Angebote gibt es im Berufsinformationszentrum? Das Escape Game gibt auf diese und andere Fragen eine Antwort“.

Live Escape Games, die von sogenannten „Escape the Room“-Computerspielen abstammen, sind derzeit voll im Trend. Das Ziel: Das Team muss sich in einer bestimmten Zeit den Weg - üblicherweise aus einem Raum - heraus rätseln. Heute ging es für die Jugendlichen durch das gesamte Jugendberufshaus. „Das Jugendberufshaus unterstützt Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Berufsleben. Im besten Fall verlassen die Jugendlichen das Jugendberufshaus mit einem Ausbildungsplatz. Auf diesem Weg können viele Situationen eintreten, in denen die Jugendlichen Hilfe brauchen. Diesen Gedanken haben wir in unserem Escape Game aufgegriffen: Auf ihrem Weg durch die verschiedenen Stationen des Jugendberufshauses finden die Jugendlichen am Ende ihre Lösung bzw. den Ausweg“, erklärt Dirk Engelsking, Bereichsleiter im Jugendberufshaus.

In 5er-Teams bahnten sich die Jugendlichen ihren Weg durch die verschiedenen Abteilungen. Wenn alles gut lief, hielten sie am Ende einen Zahlencode in der Hand, mit dem sie eine Kiste aufschließen konnten. In dieser Kiste erwartete sie eine Belohnung: Neben einem modischen Festival-Beutel und etwas zu Naschen, gab es auch einen wertvollen Gutschein für ein digitales Bewerberprofil. „Wenn sie den Gutschein einlösen, erhalten sie eine persönliche und professionelle Bewerbungsseite mit Video, die sie an Arbeitgeber versenden können. Das ist nicht nur ein moderner Weg, sich zu bewerben, damit stechen sie auch aus der Masse heraus und überzeugen mit ihrer Persönlichkeit“, erklärt Nicole Gödde. Zu der Aktion hatten die Initiatoren gezielt Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem sogenannten Förderzentrum eingeladen. Hier werden Jugendliche betreut, die keinen perfekten Lebenslauf vorweisen können und durch diese Form der Bewerbung besonders profitieren.

Im Jugendberufshaus bieten das Jobcenter Dortmund, die Agentur für Arbeit Dortmund und das Jugendamt der Stadt Dortmund jungen Menschen am Übergang von der Schule in das Berufsleben auf den individuellen Bedarf abgestimmte Unterstützung  aus „einer Hand“. Dabei ist es Ziel, keine Jugendlichen auf dem Weg in das Berufsleben aus dem Auge zu verlieren.

 

 

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23.07.2018 Dortmunder Langzeitarbeitslose fassen Fuß in Emsdetten
(Presseinformation Nr. 15)

Dortmunder Langzeitarbeitslose fassen Fuß in Emsdetten

Kooperation zwischen Agentur für Arbeit Rheine und Jobcenter Dortmund verhilft TWE Group zu neuen Mitarbeitern

Dortmund. Während einige Arbeitgeber im Münsterland Schwierigkeiten haben, Arbeitnehmer für ihre Produktion zu finden, gibt es in Dortmund viele Menschen, die nach längerer Zeit der Erwerbslosigkeit wieder zurück in den Beruf möchten. Eine Kooperation zwischen der Agentur für Arbeit Rheine und dem Jobcenter Dortmund hat  aktuell für fünf Kunden des Jobcenters Dortmund zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der TWE Vliesstoffwerke GmbH in Emsdetten geführt.

 

„Das Münsterland ist geprägt durch eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit“, erklärt Reiner Zwilling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rheine. „Das bedeutet aber auch, dass unsere Unternehmen offene Stellen häufig nur mit größerer Anstrengung neu besetzen können. Im Ruhrgebiet stellt sich die Marktlage jedoch anders dar, dort suchen mehr Menschen eine Beschäftigung. So entstand im Jobcenter Dortmund die Idee mit der Agentur für Arbeit Rheine zu kooperieren und Langzeitarbeitslosen aus Dortmund im Kreis Steinfurt eine neue Perspektive zu verschaffen.“ „Während Dortmund mit einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquote von über 10 Prozent kämpft, könnten in Emsdetten viele freie Stellen mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerber besetzt werden. Wenn wir es also schaffen würden, unsere Kundinnen und Kunden in Dortmund von einer Arbeitsaufnahme in Emsdetten zu überzeugen, wäre das eine Win-Win-Situation für beide“, fügt Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund hinzu. Mit großem Engagement präsentierten Agentur und Jobcenter die Idee unter anderem dem Emsdettener Unternehmen TWE.

 

Was folgte, war ein gemeinschaftliches Projekt, das mit mehreren Partnern erfolgreich startete. Im Frühjahr fand ein Vorstellungstag bei TWE in Emsdetten statt, zu dem viele interessierte Kunden des Dortmunder Jobcenters anreisten. Einige von ihnen fühlten sich derart angesprochen, dass sie sich für ein mehrwöchiges Praktikum in der münsterländischen Stadt entschieden haben. „Fünf von sechs haben gegen Ende ihrer Praktikumszeit unser Arbeitsplatzsangebot angenommen“, erklärt Peter Kemper, Personaldirektor bei TWE. Anfang Juli haben sie einen Arbeitsvertrag bei TWE unterschrieben. Einer von ihnen, Rachid Ziali El Hachmi, wird in den nächsten Monaten mehrere Abteilungen der TWE kennen lernen und zum August 2019 sogar eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik aufnehmen.

 

„Üblicher Weise rekrutieren wir Mitarbeiter über unsere Facebook-Seite oder Stellenanzeigen in den hiesigen Zeitungen. Auch im Helferbereich besteht immer Bedarf an neuen Einstellungen, insbesondere, da ein Großteil der Arbeitsplätze sogenannte Anlerntätigkeiten sind“, erklärt Peter Kemper. „Eine Kooperation wie diese würden wir jederzeit wieder eingehen, da wir die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit als sehr angenehm und die Unterstützung durch das Jobcenter Dortmund als sehr professionell und hilfreich empfunden haben. Mit diesem Erfolg, dass wir fünf neue Mitarbeiter erhalten, hatte keiner von uns zu Beginn des Projektes gerechnet!“

 

Unterstützt wurden die Praktikanten und neuen Mitarbeiter durch die Dortmunder Bildungs-, Entwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft dobeq, die ihnen während des Praktikums sozialarbeiterisch zur Seite stand. „Wir haben seit einigen Jahren ein Konzept vorliegen, um Langzeitarbeitslose außerhalb der Heimatregion in Arbeit zu bringen“, so Oliver Schröter, der sich bei der dobeq insbesondere um Beschäftigungsprojekte kümmert. „Hier hat es sehr gut funktioniert, und wir betreuen die Arbeitnehmer auch in den nächsten Monaten weiter, damit sie den Schritt ins Arbeitsleben gemeinsam mit ihren Familien gut schaffen können.“ Derzeit geht es besonders um die Suche nach Wohnraum, und die Integration der Kinder in Schule und Kita.

 

Reiner Zwilling zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Projekts: „Um dem Personalengpass in unserer Region zu begegnen, ist es gut neue, kreative Wege zu gehen und dabei mit allen Akteuren am Arbeitsmarkt eng zusammenzuarbeiten und im kontinuierlichen Austausch zu bleiben“, so Reiner Zwilling. „Für eine neue Arbeit in eine fremde Stadt zu ziehen und damit seinen Lebensmittelpunkt zu verlagern, erfordert viel Mut. Diesen haben die fünf Kunden des Jobcenters Dortmund mit ihrer Entscheidung bewiesen.

 

 

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PI_15_Emsdetten.pdf
19.07.2018 Volltreffer: Über Tischfußball zum neuen Job!
(Presseinformation Nr. 14)

Volltreffer: Über Tischfußball zum neuen Job!

BVB und Jobcenter organisieren Kickerturnier für Langzeitarbeitslose

Dortmund- Am Freitag (13.07.2018) hatten Borussia Dortmund und das Jobcenter in den Signal Iduna Park eingeladen. Acht Arbeitgeber spielten mit 35 Langzeitarbeitslosen in gemischten Gruppen Tischfußball. Die Idee dahinter: Arbeitgeber bringen Stellenangebote mit und kommen mit Langzeitarbeitslosen locker und ungezwungen zusammen. Sie lernen sich durch das gemeinsame Kickern kennen und schauen, ob sie beruflich zusammenpassen. „Im persönlichen Gespräch zu überzeugen, fällt unseren Kundinnen und Kunden häufig leichter, als durch Bewerbungsunterlagen“, erklärt Susanne Cziske, Teamleiterin beim Jobcenter Dortmund.

Begonnen hatte das Job-Event mit einer gemeinsamen Führung durch das Stadion des BVB. Ob auf der Trainerbank oder in der Mannschaftskabine: Das erste Kennenlernen konnte ganz unförmlich beim Gang durch die „heiligen Hallen“ des BVB erfolgen.

Danach begrüßte Reinhard Beck, der Personaldirektor des BVB, die Teilnehmenden: „Als wir gefragt wurden, ob wir der Initiative ‚Arbeit in Dortmund- Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit‘ beitreten wollen, haben wir sofort ja gesagt! Trotz sehr guter Wirtschaftslage gibt es immer noch zu viele Menschen, die keinen Job haben, weil ihnen als Langzeitarbeitslose ein Stempel aufgedrückt wird. Wir als BVB wollen mithelfen, daran etwas zu ändern und den Menschen eine berufliche Perspektive ermöglichen. Wir nutzen unsere Netzwerke und sprechen mit anderen Arbeitgebern darüber.“

Der Geschäftsführer des Jobcenter Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, unterstrich die Bedeutung des Bündnisses „Arbeit in Dortmund“ für diese Stadt: „Es gibt viele Arbeitgeber, die leider und oft völlig zu Unrecht, zurückhaltend bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen agieren. Über unsere gemeinsame Initiative mit 15 großen Partnern in dieser Stadt, wollen wir für Langzeitarbeitslose und dafür werben, auch mit Fördermöglichkeiten des Jobcenters, Langzeitarbeitslosen eine berufliche Perspektiven zu geben.“

Im Rahmen der Kooperation des Bündnisses wurde die Idee für das gemeinsame Kickerturnier geboren. „Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Es hat nicht nur ungeheuerlich viel Spaß gemacht, von Arbeitgebern, Kundinnen und Kunden habe ich durchweg positive Rückmeldungen erhalten. Viele werden sich in den nächsten Tagen zu weiteren Gesprächen treffen. In einem Pflegeberuf und im Einzelhandel bahnen sich bereits sehr konkrete Beschäftigungsmöglichkeiten an“, erklärt Susanne Cziske vom Jobcenter abschließend.

Der Jobcenter-Kunde Stefan Maerz äußerst sich ebenfalls zufrieden: „Das ist ein ganz lockerer Raum, in dem die Gesprächsführung vereinfacht wird. Man kommt sich näher und ist sich schneller sympathisch. Ich konnte so mit drei Arbeitgebern sprechen, bei denen ich mir eine Anstellung gut vorstellen könnte!“

 

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Die Initiative „Arbeit in Dortmund- Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ entstand Ende 2015. Seit dem veranstalten die Bündnispartner zahlreiche Kooperationsveranstaltungen und werben in den Netzwerken der Partner dafür, Langzeitarbeitslose einzustellen. Arbeitgeber können attraktive Fördermöglichkeiten des Jobcenters erhalten. Das Jobcenter hilft auch bei der Auswahl der Bewerber. Interessierte Arbeitgeber können sich unter der Rufnummer 0231/ 842- 2888 informieren.

Zu dem Bündnis gehören: Der Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.; der Bildungskreis Handwerk e.V.; der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland; der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung e.V.; die Wirtschaftsförderung und das Sozialdezernat der Stadt Dortmund; die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund; der Deutsche Gewerkschaftsbund; der City-Ring Dortmund; Borussia Dortmund; Rewe Großhandel Dortmund; die Handwerkskammer Dortmund; DEW21 und DSW21; die Deutsche Post DHL Group; die Agentur für Arbeit Dortmund und das Jobcenter Dortmund.

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Volltreffer: Über Tischfußball zum neuen Job!
18.07.2018 300 Förderplätze für geflüchtete Frauen
(Presseinformation Nr. 13)

300 Förderplätze für geflüchtete Frauen

Träger können sich bis zum 15. August für neues Förderprojekt des Jobcenters bewerben

 

Dortmund- Sprache lernen, sich weiterbilden, eine Arbeit finden – so sieht idealerweise der Weg aus, wenn Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, im Jobcenter betreut werden. Was in der Theorie einfach klingt, ist für die Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte des Jobcenters oftmals eine schwierige Aufgabe. „Insbesondere geflüchtete Frauen müssen auf ihrem beruflichen Weg häufig intensiv beraten und begleitet werden. Hinzu kommen interkulturelle Besonderheiten, wie zum Beispiel, dass die Familie häufig in wichtige Entscheidungen miteinbezogen wird. Es bedarf in vielen Fällen einer ganzheitlichen, interkulturellen und gendersensiblen Beratung, die wir allein nicht leisten können“, erklärt Gabriele Herweg-Zaide, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Dortmund.

 

Gezielte Förderung

 

Um Flüchtlingsfrauen besser fördern zu können, möchte das Jobcenter Dortmund in Zukunft mit erfahrenen Trägern zusammenarbeiten. Träger können sich auf ein neues Förderprogramm des Jobcenters Dortmund bewerben und eine Zuwendung erhalten. „Viele Träger haben in der Vergangenheit bereits mit geflüchteten Frauen gearbeitet und kennen die familiären und interkulturellen Rahmenbedingungen. Auf diese professionell einzugehen und die Frauen dabei schrittweise hin zu der Aufnahme einer Weiterbildung und einer Arbeit zu führen, das ist das Ziel des Projektes“, erklärt Heike Bettermann, Geschäftsführerin im Jobcenter Dortmund. So sollen die Frauen in Einzel- und Gruppencoachings erfahren, welche Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, wie eine Kinderbetreuung organisiert werden kann oder wie Gesundheitsangebote genutzt werden können. Die Frauen sollen dabei möglichst in ihrer Muttersprache beraten werden, zum Beispiel in Arabisch, Kurdisch oder Türkisch.

 

Auf drei Jahre ausgelegt

 

Das Projekt richtet sich an Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund zwischen 16 und 64 Jahren, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland eingereist sind. 300 Frauen sollen in einem Projektzeitraum von drei Jahren gefördert werden. Bis zum 15. August 2018 können interessierte Träger ihr Konzept einreichen.

 

Die gesamte Förderrichtlinie nach § 16f ist auf der Homepage des Jobcenters Dortmund unter dem Pfad „Service“ – „Downloadcenter“ – „Weisungen und Leitfäden“ eingestellt.

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PI13_300_Förderplätze_für_geflüchtete_Frauen.pdf
27.06.2018 Umwandlung von Minijobs in Gesundheitsberufen
(Presseinformation Nr. 12)

Umwandlung von Minijobs in Gesundheitsberufen

Gute Resonanz bei den Unternehmenstagen 2018

 

Dortmund-Halbzeit bei den Unternehmenstagen 2018. Bei der fünften Veranstaltung ging es um die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Rund 30 Gäste informierten sich über das Thema in den Räumen des Dortmunder Jobcenters.

Raus aus der Minijobfalle

Die Umwandlung von Minijobs ist beim Jobcenter schon seit 2011 ein wichtiges Thema. Damals hatte sich deren Zahl in der Region innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Eine Zunahme, die weit über dem Bundes- und Landesdurchschnitt lag. Heike Bettermann, Geschäftsführerin Markt und Integration ist froh, dass ihre Arbeit Früchte getragen hat und seitdem rund 2.500 Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen umgewandelt werden konnten.

Heute werden immer noch 54.000 Minijobs in der Region gezählt. Eine unbefriedigende Situation für das Jobcenter. Nicht nur weil viele Beschäftigte regelrecht in der Minijobfalle feststecken, auch weil an anderen Stellen händeringend Fachkräfte gesucht werden.

Eine andere Nummer: Fachkräfte im Minijob

Eine Branche, in der das schon heute der Fall ist, ist die Gesundheitsbranche. Daher hat das Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet, die regionale Anlaufstelle des Landesprojektes Competentia, die Umwandlung von Minijobs in der Gesundheitsbranche ins Auge gefasst.

Dr. Cordula Sczesny von der Sozialen Innovation GmbH stellte die Ergebnisse einer Befragung von mehr als 100 Betrieben aus dem Gesundheitsbereich in der Region vor, die sie im Rahmen des Projektes durchgeführt hat. Mehr als 60 % aller Betriebe würden Minijobs gerne ausweiten und in Teilzeit- oder Vollzeitarbeit umwandeln. Allerdings benötigt ein Drittel aller Befragten Unterstützung dabei, die Minijobber oder Minijobberinnen von einer Umwandlung zu überzeugen. „Die Unternehmen wissen nicht, was sie tun können, wenn die Kollegin sagt: „Ich muss und ich will nicht mehr arbeiten.“ Wir müssen Frauen Lust auf mehr Arbeit machen.“, fasst Dr. Cordula Sczensy das Kernproblem zusammen.

 

Beispiele aus der Praxis: Lust auf mehr Arbeit

Annette Pelzer, Inhaberin eines ambulanten Pflegedienstes, hat diese Erfahrung bisher noch nicht gemacht. Sie macht die Mehrbeschäftigung unter anderem über Zusatzqualifikationen schmackhaft, die dann auch besser bezahlt werden: „Die ehemaligen Minijobber wachsen, bekommen mehr Selbstvertrauen und haben Spaß. Dadurch machen sie auch automatisch bessere Arbeit.“

Auch Ligia Viegas von My Health Club hat schon mehrere Minijobs zu Teil- und Vollzeitjobs ausgeweitet. Stimmt die Chemie, weitet sie Beschäftigungsverhältnisse gerne aus. Mit Unterstützung des Jobcenters konnte eine Fachkraft den Führerschein machen, den sie für den externen Einsatz in Unternehmen zwingend brauchte.

„Etwas Besseres kann mir gar nicht passieren, als unseren Minijobber*innen eine Festanstellung anzubieten, wenn es passt“, ist Ligia Viegas froh über die Möglichkeit neue Kräfte im Minijob zu testen.

 

Motto des Jobcenters: „Mehrwert schaffen – Minijobs umwandeln“

Doch nicht immer sind Betriebe bereit, Minijobs umzuwandeln. „Viele Arbeitgeber und Minijobber*innen wissen nicht um die Gleichbehandlung im Arbeitsrecht“, stellt Daniel Biermann, zuständiger Teamleiter für Minijobs beim Jobcenter Dortmund, fest. „Regelungen für Urlaub, Krankheit, Weihnachtsgeld und Kündigungsfristen sowie Tarifentgelte gelten auch für Minijobber.“ Für Arbeitgebende verringern sich die Abgaben bei einer Umwandlung sogar von 30 auf 20 Prozent. „Doch die Ersparnisse spielen gar nicht so eine große Rolle bei Unternehmen. Die Erfahrung, die wir machen ist, dass Bindung und Zuverlässigkeit der Minijobber geringer ist.“

Um Umwandlungen für Unternehmen zu erleichtern, bietet das Jobcenter Lohnzuschüsse für Unternehmen und Einstiegsgeld für Beschäftigte. Seit März diesen Jahres kümmert sich ein Projekt beim Jobcenter auch um sogenannte Midijobs bis 850 €. „Wir haben ein Interesse, dass sich Teilzeit nicht verfestigt“, betont Biermann. Denn sonst sei es am Ende zu wenig zum Leben und im Alter reiche die Rente sicherlich auch nicht aus.

 

Unternehmenstage 2018: Frauen im Fokus

Ursula Bobitka vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf war sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Viele der Gäste kamen aus Unternehmen und nutzten die Gelegenheit, um individuelle Fragen zu stellen, so dass am Ende alle vom Praxisaustausch profitierten.

Im Rahmen der „Unternehmenstage 2018“ zeigt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) bei insgesamt neun Veranstaltungen innovative Wege zur Rekrutierung und Bindung weiblicher Fachkräfte für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu stellen Unternehmen und Institutionen aus der Region ihre Räume zur Verfügung.

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Umwandlung von Minijobs in Gesundheitsberufen
16.05.2018 Wer nicht startet, kommt nicht ans Ziel!
(Presseinformation Nr. 9)

Wer nicht startet, kommt nicht ans Ziel!

Jobcenter tauscht zum 7. Mal Bürostuhl gegen Laufschuhe

 

Dortmund- Bereits zum siebten Mal liefen die Mitarbeitenden des Jobcenters Dortmund beim Firmenlauf B2RUN mit. Unter dem Motto „Wer nicht startet, kommt nicht ans Ziel“ traten in diesem Jahr 70 lauffreudige Kolleginnen und Kollegen den Wettlauf gegen die Zeit an. Schnellster Kollege und 14. in der Gesamtwertung der Männer wurde Pascal Meisterjahn, der die Distanz von 6 Kilometern in 22 Minuten und sechs Sekunden absolvierte.

 

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Wer nicht startet, kommt nicht ans Ziel!
16.05.2018 Behörde wird digitaler
(Presseinformation Nr. 8)

Behörde wird digitaler
Jobcenter bietet mehr Online-Service

Dortmund- E-Government ist nicht mehr nur Vision, der digitale Fortschritt in der Kommunikation und im Service zwischen Behörden und Bürgern schreitet in großen Schritten voran.

Das Jobcenter Dortmund hat sich in Sachen Digitalisierung für dieses Jahr viel vorgenommen: „Wir arbeiten ganz entschieden daran, unseren Kundinnen und Kunden durch neue technische Möglichkeiten ein Plus an Service und Leistungen bieten zu können“, beton der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, zukunftsorientiert.

Am Jobcenter-Standort Kampstraße wurde nun die Möglichkeit eingerichtet, Termine für Vorsprachen online zu buchen. Kundinnen und Kunden nehmen diese Option über die Jobcenter-Homepage gut und gerne an. „Ich finde das neue System klasse. Die Termine werden zuverlässig eingehalten und ich spare viel Wartezeit“, erklärt die Jobcenter-Kundin Ramona Michel. Bei einem Volumen von rund 1.000 Kundenvorsprachen in der Woche am Standort Kampstraße verteilen sich die Besucher nun deutlich besser über die Öffnungszeiten.

Zudem wird im Wartebereich des Jobcenters an der Kampstraße kostenlos WLAN zur Verfügung gestellt. Kundinnen und Kunden können auf diese Weise die informativen Angebote auf der Homepage des Jobcenters wahrnehmen oder  ihre Wartezeit angenehm gestalten.

Im Weiteren werden die Online-Terminierung und das kostenfreie WLAN auch für Kundinnen und Kunden an den Standorten Steinstraße, Königshof, Südwall und Kaiserhain zur Verfügung stehen.

Im November vergangenen Jahres wurde bereits die digitale Kundenakte eingeführt. „Das digitale Verarbeiten von Dokumenten eröffnet uns und unseren Kundinnen und Kunden neue Möglichkeiten, nicht nur den digitalen Versand, sondern auch die Option online Anträge einzureichen, eigene Dokumente zu verwalten oder Terminerinnerungen zu erhalten. Wir loten gerade die technische Realisierbarkeit verschiedener EDV-Schnittstellen aus. Wir wollen den technischen Fortschritt bestmöglich für den Ausbau und die Intensivierung von Beratungs- und Servicemöglichkeiten für unsere Kunden nutzen“, erklärt Neukirchen-Füsers den Hintergrund der Digitalisierungsoffensive.

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Behörde wird digitaler
28.03.2018 Jobcenter und Agentur für Arbeit testen neues Auszahlungsverfahren
(Presseinformation Nr. 6)

Auszahlung im Ausnahmefall

Jobcenter und Agentur für Arbeit testen neues Auszahlungsverfahren

 

Um Kundinnen und Kunden in besonderen Notsituationen schnell zu helfen, testen das Jobcenter sowie die Agentur für Arbeit Dortmund ein neues Auszahlungsverfahren. Wer in Notsituationen schnell Bargeld braucht, kann dieses ab Juni mit einem ausgestellten Zahlschein des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit im Einzelhandel bekommen.

 

War bisher die „Auszahlung im Ausnahmefall“ in Dortmund nur an speziell errichteten Kassenautomaten möglich, wird dieses Verfahren nun testweise ab Juni durch das neue Auszahlungsverfahren im Einzelhandel ersetzt. Kundinnen und Kunden, die in einer Notsituation dringend Bargeld benötigen, können vom Jobcenter sowie der Agentur für Arbeit Dortmund einen Zahlschein erhalten. Mit diesem Beleg bekommen sie an den Kassen der beteiligten Einzelhändler die festgelegte Summe ausbezahlt.

 

Generell gilt: Arbeitslosengeld wird auch weiterhin auf das Konto überwiesen. „Barauszahlungen im Ausnahmefall“ betreffen nur wenige Kundinnen und Kunden und machen weniger als ein Prozent der Gesamtauszahlungen aus. „Doch gerade in Notsituationen ist es wichtig, schnell an finanzielle Hilfen zu gelangen“, sagt Martina Würker,  Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. „Durch die Auszahlung im Einzelhandel erhöht sich die Zahl der Auszahlstellen deutlich, dadurch werden weite Fahrwege an bisherige Kassenautomaten erspart“, so Würker. Auch der Geschäftsführer des Jobcenters, Frank Neukirchen-Füsers, begrüßt das neue Verfahren: „Mit dem Verfahren gehen wir mit der Zeit. Auszahlungen in Notsituationen werden dadurch unkomplizierter. Davon werden unsere Kundinnen und Kunden profitieren. Die Auszahlung erfolgt völlig anonym.“ 

 

Der Zahlschein kann bei den Einzelhändlern Rewe, real, Rossmann, Penny, dm und Dr. Eckert eingelöst werden. Der ausgehändigte Zahlschein ist anonym, enthält keine Personendaten und lässt keinen Rückschluss auf das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit zu. Die Barzahlung kann dann als  Vorschuss etwa für die Ersatzbeschaffung einer defekten Waschmaschine oder als Erstattung für Reisekosten zum Bewerbungsgespräch eine schnelle Hilfe garantieren.

 

Dortmund ist einer von bundesweit neun Pilot-Standorten, an dem das neue Verfahren getestet wird. Das neue Verfahren soll 2018 bundesweit eingeführt werden.

 

FAKTENCHECK

 

Zukünftig werden alle Leistungen nur noch über das Zahlscheinverfahren ausgezahlt. Stimmt das?

Nein. Für die meisten Kunden ändert sich nichts, weil Überweisungen unberührt bleiben. Die Änderung betrifft nur Kundinnen und Kunden, denen wir zur Vermeidung einer Notsituation mit einer sofortigen Barauszahlung helfen wollen. Das ist zum Beispiel bei begrenzten Vorschüssen der Fall oder bei außergewöhnlichen Aufwendungen etwa für die Neuanschaffung einer Waschmaschine.

 

Bleiben Leistungsempfänger im Supermarkt anonym?

Ja. Der Zahlschein wird auf einen A4 Bogen gedruckt, enthält einen Barcode und eine Auflistung von teilnehmenden Märkten in der Nähe. Die ausgebende Stelle wird verborgen. Auch der auszahlende Markt und der Anbieter erhalten keine Klardaten von Kundinnen und Kunden der BA. Der Supermarktmitarbeiter an der Kasse kann anhand des Zahlscheins nicht erkennen, ob etwa die Auszahlung einer Online-Retoure des Versandhandels abgewickelt wird oder ein Vorschuss auf das Arbeitslosengeld Grund der Barzahlung ist.

 

Ist die BA zu Barauszahlungen verpflichtet?

Die BA und die Jobcenter zahlen im gesetzlichen Auftrag Geldleistungen an Kundinnen und Kunden aus. Dies erfolgt im Regelfall per Überweisung auf das Konto des Zahlungsempfängers. Unter bestimmten Voraussetzungen können Vorschuss- bzw. Abschlagszahlungen geleistet werden. Eine gesetzliche Verpflichtung, Abschläge oder Vorschüsse als Barzahlung auszuführen, gibt es nicht. Arbeitsagentur und Jobcenter bieten diesen Service aber im Ausnahmefall und zur Vermeidung einer Notsituation an.

 

Wie viele Barauszahlungen gibt es? Welche Summe wurde dafür aufgewendet?

Barauszahlungen sind nur zur Vermeidung einer Notsituation im Ausnahmefall notwendig. Im Jahr 2017 wurden an den Kassenautomaten rund 310.000 Transaktionen verbucht, die ein Gesamtvolumen von 78 Millionen Euro umfassten. Zum Vergleich: Die Arbeitsagenturen haben im letzten Jahr 14 Milliarden Euro Arbeitslosengeld I bewilligt, die Jobcenter 16,2 Milliarden Euro Arbeitslosengeld II (ohne Kosten der Unterkunft). Barauszahlungen sind also eher die Ausnahme.

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Neues Auszahlungsverfahren
08.03.2018 Was bringt ein Minijob?
(Presseinformation Nr. 5)

Was bringt ein Minijob?

Jobcenter seit 2011 mit Umwandlungen erfolgreich

 

Dortmund- Wie kann aus einem Minjob eine vollwertige Beschäftigung entstehen? Wir besuchen ein Reifenhotel in der Nordstadt. An der Münsterstraße führen Hüseyin Kocak und seine Frau Gülcan den Meisterbetrieb Reifendienst Esko für Reifenhandel und Kfz-Reparaturen. 2014 kam Yuliyan Kotov mit seiner Frau und zwei Kindern aus Bulgarien nach Dortmund. Bei Esko bekam er einen Minijob, weil er in seiner Heimat bereits zwei Jahre bei einem Reifenhändler Erfahrungen gesammelt hatte. Die Firma in Bulgarien machte Pleite, er suchte eine neue berufliche Perspektive. Wegen der Kinder machte sich seine Familie auf den Weg nach Deutschland.

„Wir sind sehr zufrieden mit ihm. Er leistet gute Arbeit und ist sehr fleißig. Mehr als ein Minijob war aber zunächst nicht drin. Reifenhandel ist ein Saisongeschäft“, erklärt Gülcan Kocak.

Die Firma Esko ist seit 2010 in Dortmund ansässig und beschäftigt sieben Mitarbeiter. Neben dem klassischen Reifenwechsel werden auch TÜV-Abnahmen, Kfz-Reparaturen und die Einlagerung von Reifen im sogenannten Reifenhotel angeboten. So entstand inzwischen mehr Arbeitsvolumen.

Von einem Minijob allein kann niemand leben, daher erhält die Familie Kotov vom Jobcenter Dortmund ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt. Im Jobcenter gibt es ein beratendes Expertenteam, das Arbeitgebern die Vorteile einer Umwandlung von Minijobs in Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse vorrechnet und empfiehlt. Zahlen Arbeitgeber den gleichen Stundenlohn, so sparen sie dennoch bei den Abgaben und Rentenversicherungsbeiträgen etwa einen Euro pro Arbeitsstunde. „Auch wenn sich der Irrglaube hartnäckig hält, die Rechte und Pflichten sind bei beiden Beschäftigungsarten gleich“, erklärt der Leiter des Teams Minijob, Daniel Biermann.

„Die Argumente haben uns überzeugt. Wir haben ja auch eine soziale Verantwortung als Arbeitgeber, kannten Herrn Kotov ja bereits, haben seine Stunden erhöht und der Steuerberater ist auch zufrieden“, begründen die Eheleute Kocak ihre Entscheidung.

Seit dem 01.12.2017 arbeitet Herr Kotov in Teilzeit. Eine Perspektive für eine weitere Stundenaufstockung besteht auch bereits. Was mit einem Minijob angefangen hat, kann also bald schon zur finanziellen Unabhängigkeit führen. Seit 2011 wurden über das Minijob-Team des Jobcenters bereits über 2400 Stellen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt.

Mehrwert schaffen – Minijob umwandeln! Lassen Sie sich von den Vorteilen überzeugen! Das Jobcenter Dortmund berät Sie gern unter der Rufnummer 0231 / 842 – 1670 oder nutzen Sie unseren Modellrechner auf www.jobcenterdortmund.de .

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Was bringt ein Minijob?
08.03.2018 Schicksal bricht Antrieb nicht
(Presseinformation Nr. 3)

Schicksal bricht Antrieb nicht

Mehr Geflüchtete bereits in Arbeit als erwartet

 

Dortmund – Es werden nicht nur Ärzte zu uns kommen. Das war ein Satz, der seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 oft zu hören war. In der Tat kamen damals über 80 Prozent der Menschen ohne eine nachgewiesene oder verwertbare Qualifikation zu uns, über 90 Prozent sprachen kein Deutsch.

„Unser Ziel war es, die Menschen möglichst schnell mit Sprach- und Qualifizierungsangeboten zu versorgen. In ihnen steckt ein großes Potential. Die Meisten sind jung und hochmotiviert“, erklärt Frank Neukirchen-Füsers, der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund.

Ein Paradebeispiel ist die Familie Suprun, die aus der Nähe von Damskus stammt und seit 2015 in Deutschland wohnt. 2012 sind Vater Maher und Sohn Amir Opfer eines terroristischen Brandanschlags geworden. Amirs Haut ist zu 33 Prozent verbrannt. Das war der Moment in dem Maher Kakour und seine aus Weißrussland stammende Frau Alena Suprun mit Amir die Flucht über Lybien nach Deutschland antraten.

Zunächst wurden sie in einer ehemaligen Schule in Eving untergebracht, später bekamen sie eine Sozialwohnung. Ein erster ruhiger Moment. Gelegenheit um die tragischen Erlebnisse zu verarbeiten. Sie hätten allen Grund, das Leben negativ zu betrachten. Aber genau das Gegenteil zeichnet sie aus. Sie und viele ihrer Landsleute blicken optimistisch nach vorn und wollen sich in Deutschland ein neues Zuhause aufbauen.

„Wir leben hier in Freiheit. Es fühlt sich an wie das Paradies. Wir sind dankbar für die Unterstützung in diesem Land. Es gibt viele berufliche Möglichkeiten und die wollen wir nutzen“, erklärt Herr Kakour.

Alena Suprun hat in Weißrussland Betriebswirtschaft studiert und sieben Jahre in Minsk als Steuerberaterin gearbeitet. Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit halfen ihr bei der Anerkennung ihrer Zeugnisse, vermittelten sie in eine Maßnahme für Perspektiventwicklungen bei der Caritas, wodurch sie in das Programm „Frauen und Wirtschaft für ausländische Frauen mit Qualifikation“ gelangte. Dort entstand ein erster Kontakt zur Continentale-Versicherung, es folgten ein Praktikumsplatz und ein Minijob. Mit Unterstützung und einer Förderung des Jobcenters konnte Frau Suprun seit dem 01.01.2018 in Teilzeit in der Lohnbuchhaltung eingestellt werden.

Herr Kakour ist gelernter Schwimmtrainer und Bademeister. Er ist getrieben von dem Wunsch zu arbeiten. Beide haben die deutsche Sprache in kürzester Zeit sicher erlernt. Er engagiert sich im Schwimmverein und hat bereits an vielen Wettkämpfen erfolgreich teilgenommen. Bereits 2016 konnte er als Bademeister in einem Essener Freibad beruflich Fuß fassen. Er hat kein Auto, so beginnt die Frühschicht für ihn mit der Anreise um 3.30 Uhr. In den Wintermonaten sucht er sich etwas anderes, zuletzt hat er in der Poststelle einer großen Versicherung gearbeitet. Gern würde er in einem Schwimmbad in Dortmund arbeiten, um mehr Zeit für seinen Sohn zu haben. Amir besucht die dritte Klasse und ist bestens integriert. Familie Suprun ist nun völlig selbstständig und benötigt keine Unterstützung mehr vom Jobcenter. „Ich bin heute sehr froh und stolz, wir können alles alleine bezahlen, danke Deutschland, danke Mama-Merkel“, betont Herr Kakour sichtlich gerührt.

Diese hohe Motivation ist bei vielen Menschen aus den acht stärksten nicht-europäischen Asylherkunftsländern, wie etwa Syrien und Irak, ebenfalls deutlich erkennbar. Zudem sind Maßnahmen zur beruflichen und sprachlichen Qualifizierung weit vorangeschritten. So lassen sich die guten Integrationszahlen des Jobcenters Dortmund erklären. Im Jahr 2017 haben mit 1.260 Flüchtlingen mehr als doppelt so viele eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen können, als im Jahr zuvor. Der Anteil der Hochqualifizierten beträgt etwa ein Fünftel. „Wir stellen fest, dass viele geflüchtete Menschen nicht lange im Leistungsbezug bleiben, sondern schneller eine Arbeit finden als prognostiziert. Für nachhaltige Erfolge ist es wichtig, diese Menschen fundiert zu qualifizieren. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die steigende Zahl der Menschen, die eine Ausbildung, beispielsweise im Handwerk, aufnehmen. Sie können die Fachkräfte von morgen werden“, führt Neukirchen-Füsers dazu aus.

Wer als Arbeitgeber einem Flüchtling eine berufliche Chance oder einen Praktikumsplatz im Rahmen der beruflichen Orientierung geben möchte, kann den Arbeitgeberservice des Jobcenters unter der Rufnummer 0231/ 842 – 2888 gerne ansprechen. Das Jobcenter hilft bei der Suche geeigneter Bewerberinnen und Bewerber und berät über aktuelle Fördermöglichkeiten.

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Schicksal bricht Antrieb nicht
28.02.2018 Sie haben ihr Handwerk gelernt
(Presseinformation Nr. 4)

Sie haben ihr Handwerk gelernt

Jobcenter-Umschüler gehören zu den Jahrgangsbesten

 

Dortmund- Am vergangenen Sonntag erhielten 135 Auszubildende aus der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, sowie der Innung für Elektrotechnik des Kammerbezirks Dortmund und Lünen ihre Ausbildungszeugnisse. Diese festliche, im Handwerk traditionell als Freisprechung bezeichnete Veranstaltung bildet den krönenden Abschluss der Ausbildungszeit. Fortan werden die Azubis zu Gesellinnen und Gesellen. Ein besonderer Grund zur Freude ist das überdurchschnittlich gute Abschneiden der Umschüler des Bildungskreises Handwerk e.V. „Drei der vier jahrgangsbesten Auszubildenden kommen aus unseren Umschulungen. Wir haben einen hohen qualitativen Anspruch an uns selbst, an unsere Ausbildung und an unsere Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, die jungen Menschen zu fördern, für das Handwerk zu begeistern und intensiv zu betreuen“, erklärt Volker Walters, der Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V. zufrieden.

Unter allen 70 Auszubildenden Elektronikern gelang es Denis Reiband die besten Prüfungsergebnisse zu erzielen, gefolgt von Alihsan Ertem, der Rang Zwei erreichen konnte. Bei den 65 Anlagenmechanikern konnte Marcel Klabs als zweitbester Prüfungsteilnehmer abschließen.

Die Umschulungen enden mit einem vollwertigen handwerklichen Berufsabschluss. Sie sind zur Qualifizierung der Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit und des Jobcenters konzipiert und eröffnen nachhaltige Beschäftigungsperspektiven. „Es freut mich, dass die jungen Leute ihre Chancen über unsere Qualifizierungsangebote so gut für sich nutzen. Die herausragenden Prüfungsergebnisse verdeutlichen neben der guten Arbeit des Bildungskreises, welches Potential in unseren Kundinnen und Kunden steckt“, hebt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers, hervor.

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Sie haben ihr Handwerk gelernt
13.02.2018 Berater informieren über SGB II - Leistungen
(Presseinformation Nr. 1)

Berater informieren über SGB II - Leistungen

Änderung bei Beratungsterminen und Angebote für Träger

Dortmund- Im Jobcenter Dortmund gibt es ein Team von Leistungsberatern, das neuen Kundinnen und Kunden alles rund um den Bezug von Arbeitslosengeld II erklärt. Welche Leistungen das Zweite Sozialgesetzbuch ermöglicht, wie man sie beantragt und wie beispielsweise Erwerbseinkommen auf den Leistungsanspruch angerechnet wird. Auch bei Fragen zu den Leistungsbescheiden und den Antragsformularen helfen die Berater gern weiter.

Immer dienstags um 12.00 Uhr im Jobcenter am Königshof 1 und neuerdings freitags um 09.00 Uhr im Jobcenter am Kaiserhain 1, statt am Südwall 5-9, stehen die Leistungsberater für alle leistungsrechtlichen Fragen zum Arbeitslosengeld II zur Verfügung. Interessenten sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gern stehen die Leistungsberater auch ehrenamtlichen Unterstützern von Vereinen oder Trägern zur Verfügung. So werden aktuell beispielsweise die Lotsen der Auslandsgesellschaft für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe leistungsrechtlich fit gemacht.

Aktuelle Beratungstermine können Sie auf der Homepage des Jobcenters unter www.Jobcenterdortmund.de einsehen.

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Berater informieren über SGB II - Leistungen
21.12.2017 Öffnungszeiten nach Weihnachten
(Presseinformation Nr. 34)

Öffnungszeiten nach Weihnachten

 

Dortmund- Aufgrund der beiden Weihnachtsfeiertage am 25. und 26. Dezember 2017 öffnet das Jobcenter Dortmund am Mittwoch, den 27. Dezember 2017. Kundinnen und Kunden können Ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Dortmunder Stadtgebiet.

Zudem ist das Service-Center von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr für telefonische Anfragen erreichbar. Feiertage ausgenommen.

Das Jobcenter Dortmund wünscht allen ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2018.

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PI34_Öffnungszeiten_Weihnachten.pdf
04.12.2017 Handicaps in Szene gesetzt
(Presseinformation Nr. 33)

Handicaps in Szene gesetzt

 

Jobcenter und Agentur zeigen Foto-Reihe zum Thema berufliche Inklusion   

 

Dortmund- Anlässlich der bundesweiten Woche der Menschen mit Behinderung, die am 27.11.2017 begonnen hat und mit dem internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am Sonntag, dem 03.12.2017, endet, zeigen das Jobcenter Dortmund und die Agentur für Arbeit Dortmund eine Fotoreihe namens „Handicap in Szene setzen“. Die zwölf Darstellungen schildern in eindrucksvoller Weise den Wunsch nach der beruflichen und sozialen Teilhabe von Menschen, die von Behinderung und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Ausstellung beginnt am Freitag, dem 01.12.2017 im Geschäftsbereich für Rehabilitanden und Schwerbehinderte des Jobcenters Dortmund, am Südwall 5-9. Sechs der zwölf Bilder werden später in der Agentur für Arbeit Dortmund an der Steinstraße 39 zu sehen sein.

 

Entstanden ist die Reihe im Modellprojekt „ISPA - Inklusion in Sport und Arbeit“, einer gemeinsamen Entwicklung des Jobcenters Dortmund, der Agentur für Arbeit Dortmund und den Grone Bildungszentren NRW gGmbH. Seit Februar 2016 trägt ISPA maßgeblich dazu bei, dass von Behinderung und Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen selbstbestimmte und gestaltende Möglichkeiten zur beruflichen Teilhabe erhalten. Das ISPA-Personal arbeitet mit einem personenzentrierten Ansatz, der zur Steigerung des sozialen und körperlichen Wohlbefindens der Teilnehmenden auch den Bereich Sport umfasst. Außerdem sensibilisiert das ISPA-Team Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für das Thema der beruflichen Inklusion bei Behinderung. Fast die Hälfte der am Projekt Teilnehmenden findet eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Das zeigt, dass die Dortmunder Unternehmen zunehmend inklusiv denken und Menschen mit Behinderung berufliche Teilhabe ermöglichen.

 

Auch der Fotograf der Ausstellung, Frank Scherer, gehört zu den Teilnehmenden, die mit der Hilfe von ISPA den Sprung auf den Arbeitsmarkt geschafft haben. Der 40-Jährige ist hörbeeinträchtigt und hat sich nach seiner sechsmonatigen Teilnahme erfolgreich in den Patientenbegleitdienst des Klinikums Dortmund beworben. „Neben dem Finden eines passenden Jobs, habe ich mich durch das Fotoprojekt bei ISPA mit meiner eigenen Behinderung auseinandersetzen können. Früher habe ich mich für mein Handicap geschämt, heute trage ich sogar farbige Hörgeräte“, so der Dortmunder.                                                                                                                                                  

 

„Der Ansatz, die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung durch Sport zu stärken, ist innovativ und erfolgreich. Bisher haben bereits 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jobcenters Dortmund über das Modellprojekt ISPA den Weg zurück in den Arbeitsmarkt geschafft. Herr Scherer hat mit seiner Arbeit wirkungsvolle Bilder geschaffen, die für die Situation von behinderten Menschen sensibilisieren und anderen Betroffenen Mut machen. Wir sind stolz drauf, die Fotografien in unserem Geschäftsbereich für Rehabilitanden und Schwerbehinderte zeigen zu können. Durch die Bilder möchten wir das Selbstbewusstsein unserer Kundinnen und Kunden stärken“, sagt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Herr Neukirchen-Füsers.

 

„Das Besondere an diesem Projekt ist die Verbindung aus Qualifizierung, Sport und Arbeit. Die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden über den Breitensport als Aktivierungsplattform soll die Motivation und das Selbstbewusstsein steigern. Die Teilnehmenden fassen wieder neuen Mut, sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes zu stellen. Die erzielten Erfolge unterstreichen die Wirksamkeit dieses neuen Ansatzes“, erläutert Dirk Engelsking, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit Dortmund.

 

„Handicap in Szene setzen“ ist als Wanderausstellung buchbar für Unternehmen oder Einrichtungen, die auf das Thema Inklusion aufmerksam machen möchten. Den Start macht das Klinikum Dortmund Standort Mitte, wo die Bilder bis zum 31.03.2018 in der Magistrale zu sehen sind. Weitere Informationen finden sich unter www.ispa-dortmund.de.

 

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PI_33_Ausstellung_ISPA.pdf
21.11.2017 Leselust statt Wartefrust
(Presseinformation Nr. 32)

Leselust statt Wartefrust

Die Glocke beschert Jobcenterkunden Blättervergnügen

 

Dortmund- Jeder kennt sie - ob beim Friseur oder im Wartezimmer beim Zahnarzt - ausliegende Zeitschriften von Lesezirkeln verkürzen die Wartezeit und sorgen für angenehme Unterhaltung. Gabriele Zagelski ist Teamleiterin der Eingangszone des Jobcenters am Standort Südwall. In den Eingangszonen der fünf Jobcenterstandorte in Dortmund sprechen die Kundinnen und Kunden des Jobcenters vor, wenn sie ihre Anliegen persönlich klären wollen. Je nach Andrang kann die Wartezeit schon mal etwas länger ausfallen. „Mit unserem Team haben wir kürzlich überlegt, wie wir unseren Wartebereich optimieren können.

Da kam mir die Idee, dass wir vielleicht Zeitschriften auslegen könnten, um das Warten für unsere Kundinnen und Kunden angenehmer zu gestalten“, erklärt Gabriele Zagelski. Ein Budget steht für diesen Service leider nicht zur Verfügung, daher musste man im Jobcenter einen alternativen Plan entwickeln. Man wandte sich an den Lesezirkel „Die Glocke“ und fragte, ob die Möglichkeit bestünde, dort ausgelesene Zeitschriften zu erhalten.

Der Geschäftsführer des Familienunternehmens, Hans-Joachim Dustmann, war sehr angetan von dieser Idee: „Viele unserer Zeitschriften behalten Ihre Aktualität lange. Wenn wir mit diesen Magazinen, Menschen etwas Gutes tun können, die sich sonst keine Illustrierten kaufen würden, dann freut mich das sehr.“

Jede Woche stellt der Lesezirkel rund 30 Zeitschriften zur Verfügung, die dann in den fünf Wartebereichen des Jobcenters Dortmund ausgelegt werden. „Wir sind Herrn Dustmann sehr dankbar für diese Spende. Unsere Kundinnen und Kunden nehmen dieses Angebot sehr gut an. Von der Autozeitschrift, über Revue- bis hin zu Nachrichtenmagazinen, für alle ist etwas dabei. So vergeht die Wartezeit deutlich schneller und angenehmer.“

Täglich nutzen mehrere hundert Kundinnen und Kunden die persönlichen Serviceangebote der Eingangszonen des Jobcenter am Königshof, am Südwall, der Steinstraße, der Kampstraße sowie Am Kaiserhain.

 

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Leselust statt Wartefrust
10.11.2017 Frauen starten durch
(Presseinformation Nr. 31)

Frauen starten durch

Netzwerk stärkt Alleinerziehende für Berufsrückkehr

 

Dortmund- Gestern fand der siebte Fraueninfotag des Netzwerkes „Beruflicher Wiedereinstieg für Alleinerziehende“ im Jobcenter an der Kampstraße statt. Wer allein für die Erziehung des Nachwuchses sorgen muss, hat es ohnehin nicht leicht. Wenn danach die Rückkehr in den Beruf erfolgreich gelingen soll, sind oft noch weitere Hürden zu nehmen. Wie kann ich meine Bewerbungsunterlagen für Arbeitgeber attraktiv gestalten? Wie präsentiere ich mich professionell im Bewerbungsgespräch? Ist meine berufliche Qualifikation am Arbeitsmarkt noch gefragt und hinreichend aktuell?

„Eigentlich bin ich gelernte Einzelhandelskauffrau, aber meine Kinder sind noch klein, daher kann ich leider keinen Schichtdienst mehr ausüben. Deshalb suche ich jetzt nach einer Bürotätigkeit“, erklärt Frau Fuchs. Sie ist erst vor vier Montane von Hasenwinkel nach Dortmund gezogen und hat bereits die Betreuung ihrer Kinder organisiert. Doch vielen gelingt es nicht so leicht.

Für das Netzwerk betonten, Coralie Siebert vom Mütterzentrum Dortmund e.V., und Carina Rittscher vom Jobcenter Dortmund: „Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir, wo die meisten Schwierigkeiten bestehen. Daher haben wir ein breites Angebot für die Besucherinnen auf die Beine gestellt. Netzwerkpartner aus der Arbeits- und Stadtverwaltung, aus kirchlichen und freien Beratungsstellen, Bildungsträgern und familienunterstützenden Dienstleistern gaben heute fachliche Informationen und praktische Hinweise rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Jobcenter und der Agentur für Arbeit Dortmund haben Stellenangebote für Alleinerziehende im Gepäck. Zudem bestehen die Möglichkeiten, Bewerbungsunterlagen checken und kostenlos ein hochwertiges Bewerbungsfoto erstellen zu lassen. Vor Ort haben wir eine Visagistin und zwei Fotografinnen. Weitere Experten geben wichtige Informationen zum Thema Aus- und Weiterbildung für Frauen mit Erziehungsverantwortung, insbesondere zu Chancen einer Teilzeitausbildung und Wegen dahin.“

Frau Fuchs ist nach diesem Tag zuversichtlich, bald einem neuen Job bekommen zu können. Sie fühle sich gut vorbereiten. Die dreifache Mutter Frau Esposito pflichtet ihr bei: „Die Veranstaltung ist super für Mütter, die sich erstmal neu organisieren müssen. Das ist eine große Hilfe. Wenn der organisatorische Rahmen stimmt, kann man sich viel besser auf die Jobsuche konzentrieren“. Gegenwärtig gibt es im Jobcenter Dortmund rund 7.300 alleinerziehende Kundinnen und Kunden.

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Frauen starten durch
02.11.2017 Hartz IV im Überblick
(Presseinformation Nr. 30)

Hartz IV im Überblick

Leistungsberater des Jobcenters informieren Flüchtlingshelfer und Neukunden

 

Dortmund- Im Jobcenter Dortmund gibt es ein Team von Leistungsberatern, das neuen Kundinnen und Kunden alles rund um den Bezug von Arbeitslosengeld II erklärt. Welche Leistungen das Zweite Sozialgesetzbuch ermöglicht, wie man sie beantragt und wie beispielsweise Erwerbseinkommen auf den Leistungsanspruch angerechnet wird. Auch bei Fragen zu den Leistungsbescheiden und den Antragsformularen helfen die Berater gern weiter.

Immer dienstags um 12.00 Uhr im Jobcenter am Königshof 1 und freitags um 08.00 Uhr im Jobcenter am Südwall 5-9, stehen die Leistungsberater für alle leistungsrechtlichen Fragen zum Arbeitslosengeld II zur Verfügung. Interessenten sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im November schulen die Leistungsberater verschiedene Träger und Ehrenamtler in der Flüchtlingshilfe, um sie für die Antragshilfe und Behördenbegleitung fit zu machen.

Aktuelle Beratungstermine können Sie auf der Homepage des Jobcenters unter www.Jobcenterdortmund.de einsehen.

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Hartz IV im Überblick
30.10.2017 Jobcenter wird ab 06.11.2017 digital
(Presseinformation Nr. 29)

Jobcenter wird ab 06.11.2017 digital

Start der elektronischen Aktenführung steht kurz bevor

Dortmund- Die Zeiten zahlreicher Kopien und riesiger Aktenarchive sind im Jobcenter Dortmund gezählt. Die noch relativ junge Behörde wird digital. Eingehende Poststücke werden ab dem 02.11.2017 eingescannt und in eine elektronische Akte überführt. Die sogenannte „eAkte“ bringt viele Vorteile mit sich, wie die Einführungskoordinatoren des Jobcenters Bernd Lembeck und Gerhard Geise erklären: „Wir können unsere Kundinnen und Kunden in unseren Eingangszonen und telefonisch im Service-Center jetzt noch besser beraten, da unsere Servicekräfte standortübergreifend auf die Akten zugreifen können. Zudem verkürzen sich die internen Abläufe.“

Nicht nur die rund 60.500 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die durch das Jobcenter Dortmund betreut werden, profitieren von der neuen Technologie. Die sinkenden Kosten für die Lagerung der Altakten und der geringere Papieraufwand entlasten den öffentlichen Haushalt. Zudem ist das neue Verfahren auch umweltfreundlicher.

„Für unsere Kundinnen und Kunden ändert sich zunächst eigentlich nichts. Wir gehen davon aus, dass der Start am 06.11.2017 reibungslos funktionieren wird. Sollte es dennoch während der Startphase zu geringfügigen Verzögerungen in der Bearbeitung kommen, bitten wir um Verständnis. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass alle eingereichten Unterlagen acht Wochen nach dem Scanvorgang unwiederbringlich vernichtet werden. Daher haben wir unserer Kundinnen und Kunden in Beratungsgesprächen, durch Aushänge und durch Flyer explizit darauf hingewiesen, dass sie keine Originaldokumente mehr einreichen sollen“, erklären Lembeck und Geise.

Die sogenannte „eAkte“ wird nach und nach in allen Jobcentern in Deutschland eingeführt. Dortmund befindet sich mit den NRW-Kommunen Bochum, Gelsenkirchen und Düsseldorf in der vierten Einführungswelle. Die Nachbarstadt Herne gehörte bereits zu den bundesweit ersten Jobcentern mit der eAkte. Die dort gemachten Erfahrungen sind durchweg positiv. Mittelfristig wird es voraussichtlich auch die Möglichkeit geben, Unterlagen direkt per Mail einreichen zu können.

23.10.2017 Jobcenter sammelt für Obdachlosenstiftung
(Presseinformation Nr. 28)

Jobcenter sammelt für Obdachlosenstiftung

Mit leeren Flaschen nebenbei Gutes tun

 

Dortmund- Ein gutes Jahr haben die Jobcentermitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Jugendberufshauses ihre Pfandflaschen auf der Arbeit gesammelt. Nun haben sie die Mehrwegflaschen zurückgegeben und einen Erlös in Höhe von 330,00 Euro erhalten. Diesen Betrag übergab die Leiterin des Jobcenters für den Bereich der unter 25-jährigen, Regine Kreickmann, am Montag an Jens Elberfeld, den Dortmunder Standortleiter der spendenfinanzierten Stiftung „Off Road Kids“.

Die Stiftung finanziert Streetworker, die sich um Straßenkinder und junge Obdachlose in Deutschland kümmern.

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Jobcenter sammelt Pfand für Obdachlosenstiftung

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