Presseinformationen



25.11.2019 Wohnungslose ziehen um
(Presseinformation Nr. 15)

Wohnungslose ziehen um

Jobcenter- Anlaufstelle für besondere Lebenslagen wechselt den Standort

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund hat ein eigenes Team für die Betreuung von wohnungslosen, in Übernachtungsstellen oder in ambulant betreuten Wohneinheiten lebenden Menschen. Dort werden durchschnittlich rund 400 Personen betreut. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen muss dieses Team den bisherigen Standtort im Sozialamt an der Luisenstraße aufgeben. Erfreulicherweise können in zentraler Innenstadtlage unmittelbar auf der Nordseite des Hauptbahnhofs in dem gemeinsamen Gebäude der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Dortmund an der Steinstraße 39 freie Räumlichkeiten bezogen werden. Diese befinden sich in der sogenannten Gartenebene und können direkt vom Durchgang in den Keuning-Park betreten werden. So kann man den Zugang zu staatlichen Unterstützungsangeboten für diesen Kundenkreise erleichtern.

Der Umzug findet am 27.11.2019 statt. Ab dem 28.11.2019 können Kundinnen und Kunden dieser Anlaufstelle in der Zeit von 7.30 Uhr bis 11.00 Uhr täglich, außer mittwochs, ihre Anliegen an dem neuen Standtort klären.

Der Umzug des Teams, das in der Vergangenheit als ofW-Team (ohne festen Wohnsitz) bekannt war, bringt noch eine Änderung mit sich. Fortan wird das Team „Besondere Lebenslagen“ heißen, um auch denjenigen gerecht zu werden, die über einen temporären Wohnsitz, etwa in einer Übernachtungsstelle, verfügen, nicht aber über eine eigene Wohnung im engeren Sinne.

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Wohnungslose ziehen um
14.11.2019 Jobcenter bei der Tafel vor Ort
(Presseinformation Nr. 15)

Jobcenter bei der Tafel vor Ort

Der Arbeitsmarktdienstleister berät Leistungsempfänger jetzt auch in den Räumlichkeiten der Dortmunder Tafel.

 

Dortmund– Längst ist die Dortmunder Tafel mehr als nur eine Lebensmittelausgabestelle: der Verein bietet seinen Kunden vielfältige Angebote zu Beratung und Begleitung und möchte ihnen so helfen, Schritte aus der Bedürftigkeit zu gehen. Aus diesem Gedanken heraus ist vor einigen Jahren die Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Jobcenter entstanden. „Wir wissen, dass mindestens Dreiviertel der Menschen, die zu uns kommen, Leistungen des Jobcenters beziehen", erläutert Dr. Horst Röhr, Vorsitzender der Dortmunder Tafel. „Da war es nur naheliegend, dass wir die Institution als Netzwerkpartner für uns gewinnen. Gemeinsam können wir mehr für die Menschen leisten, sie ganzheitlich betreuen und ihnen so helfen, ihre Situation nachhaltig zu verbessern."

Viele der hauptamtlichen Tafel-Mitarbeiter sind über Förderprogramme des Jobcenters beschäftigt. Außerdem bietet die Tafel Ernährungskurse für Alleinerziehende an, die vom Jobcenter gefördert werden. Aktuell bauen Tafel und Jobcenter ihre Zusammenarbeit noch weiter aus: in einem Büro in der Osterlandwehr erhalten Tafel-Kunden jeden Montagnachmittag die Möglichkeit, Anliegen zu klären und Fragen beantworten zu lassen, - zum Beispiel zu ihrem Leistungsbescheid. Freitags werden Beratungen auch am Tafel-Standort in der Haydnstraße angeboten. „Gerade, wenn es um das Thema Geld geht, sind die Hürden zum Jobcenter zu gehen oft sehr hoch. Diese Hürden wollen wir abbauen, in dem wir den Menschen dort begegnen, wo sie sind. Unser Ziel ist es, Leistungen des Jobcenters transparent zu machen und den Zugang zu ihnen zu vereinfachen", erklärt Dr. Regine Schmalhorst, Geschäftsführerin des Dortmunder Jobcenter, den Gedanken der Vor-Ort-Beratung.

Einer, der die Menschen vor Ort bei der Tafel berät, ist Ingo Tegeder. Er ist Leistungsberater beim Jobcenter und hat bereits Erfahrungen im Außeneinsatz: seit Jahren berät er unter anderem Haftentlassene im Gefängnis und hilft ihnen bei der Antragsstellung. „Das Angebot wird dankbar angenommen. Die Menschen kommen häufig mit Fragen, wie warum ein Einkommen angerechnet wird oder wie sich ihr Leistungsbescheid zusammensetzt",

berichtet Ingo Tegeder. Die Vorsprachen bei der Tafel seien noch verhältnismäßig gering. „Das Angebot ist neu und muss sich erst noch rumsprechen. Wir hoffen aber, dass hier bald – wie bei den anderen Kooperationspartnern auch – viele Menschen das Angebot annehmen", so der Leistungsberater.

Die Leistungsberater sind immer montags von 13 bis 16 Uhr bei der Tafel in der Osterlandwehr und freitags von 12 bis 14 Uhr in der Haydnstraße vor Ort und helfen bei allen Fragen rund um Arbeitslosengeld II.

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Jobcenter-Tafel_19-11-04.pdf
29.10.2019 Das sind die Zukunft Macher Dortmunds
(Presseinformation Nr. 14)

Das sind die Zukunft Macher Dortmunds

Bündnis gegen Langzeitarbeitslosigkeit zeichnete acht Betriebe für ihre vorbildliche Personalpolitik aus        

 

Dortmund- Ein Kiosk, ein Elektromaschinen-Aufbereiter, ein Catering-Betrieb - so unterschiedlich diese Unternehmen auf den ersten Blick zu sein scheinen, sie haben eines gemeinsam: sie geben Menschen eine Chance, die über mehrere Jahre arbeitslos waren und tragen damit aktiv zum Abbau der (Langzeit-)Arbeitslosigkeit in Dortmund bei. Für dieses Engagement wurden acht Dortmunder Betriebe von der Initiative Arbeit in Dortmund mit einem Preis gewürdigt. Die Initiative, zu deren 16 Mitgliedern neben Dortmunder Jobcenter und Arbeitsagentur auch die Kammern, Arbeitgeberverbände auch lokale Unternehmen wie REWE, Post und der BVB gehören, verlieh den Preis nun im dritten Jahr. Die diesjährige Ehrung fand im industriellen Ambiente der Alten Kaue auf dem Ausbildungsgelände der Handwerkskammer Dortmund – ebenfalls Mitglied in der Initiative – statt.

 

„Heute feiern wir mutige Unternehmer, die ihre Zukunft aktiv gestalten. In der Zeit des Fachkräftemangels beweisen sie Mut, weil sie Menschen eine Chance geben, die eine lange Zeit ohne eine Beschäftigung waren. Mit der Verleihung möchten wir weitere Arbeitgeber ermutigen, ihrem Vorbild zu folgen“, sagt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst, die die Preisverleihung im Namen der Initiative vor rund 150 Gästen eröffnete. Vor rund 150 geladenen Gästen nahmen die Preisträger Alpha Stores GmbH, Claus Reformwaren Service Team GmbH Niederlassung Dortmund, ATLAS Schuhfabrik GmbH & Co. KG, Lennhof Gastronomie GmbH & Co. KG, Hausmeisterservice Winski, Catering by Mohr GmbH, BOSS Elektromaschinen und Pumpentechnik GmbH und der Ilka Mildner Betreuungsservice NRW ihre Trophäen auf der Bühne entgegen.

 

Überreicht wurden die Preise von Carsten Harder, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dirk Rutenhofer als Vorsitzender des Cityrings, Volker Walters, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen sowie Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Als weiterer Bühnengast sprach Mechthild Ronge vom CJD Dortmund ein Grußwort. Cartoonpreis-Träger Stefan Wirkus führte durch die Veranstaltung.

 
Mehr Informationen über die Initiative Arbeit in Dortmund und die Preisträger finden Interessierte unter zukunft-macher.com unter der Rubrik „Zukunft Macher“.

 

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PI_14_Preisverleihung_2019.pdf
14.10.2019 Neues Gesicht in der Geschäftsführung
(Presseinformation Nr. 13)

Neues Gesicht in der Geschäftsführung

Anna Markmann wird Leiterin Markt und Integration im Jobcenter Dortmund.

Dortmund- die Geschäftsführung des Dortmunder Jobcenter ist nun wieder komplett: Anna Markmann folgt auf Heike Bettermann, die den Posten im August Richtung Geschäftsführungs-Vorsitz der Dortmunder Arbeitsagentur verlassen hatte. Als Leiterin Markt und Integration steuert Anna Markmann ab sofort alle Prozesse, die auf die Förderung der beruflichen Integration von Arbeitslosen im Jobcenter Dortmund zielen. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, insbesondere da wir im Jobcenter aktuell einige zukunftsweisende Projekte anstoßen, wie die Einrichtung eines Gesundheitshauses oder den Ausbau der dezentralen Beratung“, so 49-Jährige, die seit seiner Gründung 2005 im Jobcenter Dortmund beschäftigt ist.

Ihre Karriere startete Anna Markmann vor fast 30 Jahren als Verwaltungsinspektoranwärterin in der Agentur für Arbeit Hagen. In das Jobcenter Dortmund führte ihr beruflicher Weg die damalige Berufsberaterin zunächst als Arbeitsvermittlerin für Hochschulabsolventen, ab 2008 übernahm sie dann Führungsaufgaben. Sechs Jahre lang leitete Anna Markmann unterschiedliche Teams, seit 2014 war sie als Bereichsleiterin unter anderem für den Arbeitgeberservice verantwortlich.

Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst begrüßte Anna Markmann im neuen Amt und zeigte sich erfreut über die Unterstützung: „Ich freue mich, eine so erfahrene Kollegin an meiner Seite zu wissen. Anna Markmann kennt nicht nur das Haus, sondern auch die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden in unserer Stadt gut. Genau dieses Wissen brauchen wir aktuell, wenn es darum geht, unsere Dienstleistungen stärker auf unsere Kundschaft auszurichten“, sagte die 47-Jährige, die selbst ihren Posten im September dieses Jahres angetreten hat.

 

 

 

 

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PI_13_Markmann.pdf
25.09.2019 Jobcenter Dortmund am 02. Oktober geöffnet
(Presseinformation Nr. 12)

Agentur für Arbeit und Jobcenter Dortmund am 02. Oktober geöffnet

 

Aufgrund des Feiertages zum Tag der Deutschen Einheit öffnen das Jobcenter und die Agentur für Arbeit Dortmund außerplanmäßig am Mittwoch, den 02. Oktober 2019. Kundinnen und Kunden können ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters und der Agentur für Arbeit im Dortmunder Stadtgebiet.

 

Die kostenlose Hotline für Arbeitnehmer (0800 45555 00) und Arbeitgeber (0800 45555 20) steht in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Service-Center des Jobcenters ist ebenfalls montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

13.09.2019 Was kann ein Minijob?
(Presseinformation Nr. 11)

Was kann ein Minijob?

Jobcenter präsentiert Wanderausstellung und räumt mit Irrtümern auf

Dortmund – Kaum etwas hält sich so beständig wie Fehlinformationen über Rechte und Pflichten bei Minijobs. Die Vor- und Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse zeigt das Jobcenter Dortmund im Rahmen einer Wanderausstellung vom 12.09.2019 bis zum 24.09.2019 plakativ auf acht Säulen in wechselnden Räumlichkeiten (siehe unten).

Minijobs sind grundsätzlich für eine kürzere Beschäftigungsdauer und einem monatlichen Verdienst bis zu 450,00 Euro gedacht. Sie sind nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig. Eine Befreiung von der Rentenversicherung kann erfolgen. Arbeitgeber zahlen dabei einen Pauschalbetrag. Arbeitnehmer sind nicht krankenversichert, begründen auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I und in der Regel auch keinen Rentenanspruch.

Dennoch bestehen Ansprüche der 450-Euro-Kräfte auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub und den gesetzlichen Mindestlohn.

Weil diese Punkte häufig nicht bekannt sind, werden Minijobs in vielen Branchen für die bessere Beschäftigungsmöglichkeit betrachtet. Die Ausstellung zeigt durch einfache Rechenbeispiele, dass die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse deutliche finanzielle Vorteile für den Betrieb bringt.

„Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten, an Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Die Umwandlung von Minijobs hat für alle Vorteile: Angestellte entwickeln eine engere Bindung an den Betrieb und bringen sich mehr ein. Betriebe profitieren finanziell und decken neue Potentiale zur Deckung des Fachkräftebedarfs auf. Unsere Mitarbeitenden stehen während der Ausstellungsdauer jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie informieren über attraktive Förder- und Qualifizierungsmöglichkeiten“, wirbt die neue Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund, Dr. Regine Schmalhorst.

Sie können die Ausstellung an folgenden Tagen hier besuchen:

12. bis 13.09.2019, Jobcenter Königshof 1

16. bis 17.09.2019, Jobcenter Steinstraße 39

19. bis 20.09.2019, Jobcenter Kaiserhain 1

23. bis 24.09.2019, Jobcenter Kampstraße 49

 

Testen Sie als Arbeitgeber die Wirtschaftlichkeit Ihrer Minijobs über unseren Modellrechner unter: http://www.jobcenterdortmund.de/site/minijob/

Gerne beraten wir Sie auch unter der Rufnummer 0231/ 842-1670.

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Was kann ein Minijob?
29.08.2019 Jobcenter bekennt Farbe
(Presseinformation Nr. 10)

 

Jobcenter bekennt Farbe

Sozialer Arbeitsmarktdienstleister tritt dem Dortmunder Netzwerk gegen Antisemitismus bei.

 

Dortmund – nach der Stadt Dortmund, der Polizei und rund 20 weiteren Organisationen spricht sich nun eine weitere große lokale Institution offen gegen Antisemitismus in der Stadt aus: das Dortmunder Jobcenter hat vergangene Woche die Grundsatzerklärung des Netzwerks zur Bekämpfung des Antisemitismus unterzeichnet. „Ich halte es – gerade in der heutigen Zeit - für immens wichtig, immer wieder deutliche Signale für Vielfalt und Toleranz zu setzen. Wenn wir uns als Institution daran beteiligen können, dass das passiert, finde ich das richtig klasse. Außerdem freut es mich persönlich außerordentlich, dass ich als Noch-Geschäftsführer im Namen des Jobcenters die Erklärung unterzeichnen darf“, sagt Frank Neukirchen-Füsers, der die Grundsatzerklärung noch vor seinem anstehenden Amtswechsel zur Bochumer Arbeitsagentur unterschrieben hat.                   

In der Vergangenheit hat das Jobcenter Dortmund bereits immer wieder die Gelegenheit genutzt, sich positiv für Diversität auszusprechen. So hat der Unterzeichner der Charta der Vielfalt in diesem Jahr gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern den "DiversityParcours" im Dortmunder Studieninstitut mitveranstaltet. Auch aktuell zeigt das Jobcenter wieder Flagge: rund 50 sichtbare Aufkleber mit der Aufschrift „Vielfalt“ zieren die Glasflächen in den fünf Dienststellen.

Aktionen wie diese erarbeiteten rund 30 Mitarbeitende des Jobcenters in zwei Arbeitskreisen, die sich den Themen „Diversity“ und „Demokratie und Menschenrechte“ widmen. „Die Geschäftsführung unterstützt diese engagierten Arbeitskreise, um innerhalb der Belegschaft, wie auch nach außen, den Diversity-Gedanken sowie demokratische Grundwerte immer wieder zu betonen und dadurch voranzutreiben“, berichtet Frank Neukirchen-Füsers. Für ihre Mitarbeit werden die Mitarbeiter freigestellt. Weitere Informationen über das Jobcenter Dortmund finden Interessierte unter jobcenterdortmund.de (Rubrik „Service“ – „Das Jobcenter Dortmund – über uns“).

 

 

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PI_11_Antisemitismus.pdf
23.07.2019 Jobcenter und Arbeitsagentur am Donnerstag wegen Hitze früher geschlossen
(Presseinformation Nr. 9)

Jobcenter und Arbeitsagentur am Donnerstag wegen Hitze früher geschlossen

Aufgrund der hohen Temperaturen schließen alle Dienststellen der Dortmunder Arbeitsverwaltung am 25. Juli vorzeitig um 16 Uhr. Vorsprachen sind bis 18 Uhr nur mit Termin möglich.

 

Dortmund – bei vorhergesagten 38 Grad und größtenteils nicht-klimatisierten Räumen haben die Geschäftsführungen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Dortmund beschlossen, am kommenden Donnerstag die offiziellen Öffnungszeiten zu verkürzen. Kunden ohne einen Termin können ihre Anliegen bis 16 Uhr klären, danach bleiben die Türen der fünf Jobcenter-Dienststellen sowie die der Arbeitsagentur geschlossen.

 

Von der Schließung unberührt bleiben lediglich die bereits vereinbarten Termine nach 16 Uhr, beispielsweise in der Arbeitsvermittlung. Unterminierte Vorsprachen sind regulär wieder am Freitag ab 07:30 Uhr möglich. Wer bei den sommerlichen Temperaturen nicht lange warten möchte, hat unter jobcenterdortmund.de die Möglichkeit, für alle Anliegen der Eingangszonen der Jobcenter einen Online-Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit dranzukommen.

 

Durch die vorzeitige Schließung erhalten die Beschäftigten angesichts der hohen Temperaturen die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Gleitzeit- und Überstundenregelung, früher nach Hause zu gehen. Das Jobcenter Dortmund und die Agentur für Arbeit Dortmund bitten um Verständnis.

 

 

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PI_09_Hitzefrei.pdf
18.07.2019 Wechsel an der Spitze des Jobcenters
(Presseinformation Nr. 8)

Wechsel an der Spitze des Jobcenters

Geschäftsführer Frank Neukirchen-Füsers wechselt nach Bochum. Frau Dr. Regine Schmalhorst tritt seine Nachfolge an.

 

Bochum/Dortmund- Nach fast 15 Jahren als Geschäftsführer eines der größten Jobcenter Deutschlands, steht für Frank Neukirchen-Füsers eine berufliche Veränderung an: ab September wechselt der 60-Jährige vom Jobcenter Dortmund in den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bochum. „Nach rund 15 Jahren Aufbau, Entwicklung und Verstetigung der Arbeit im Jobcenter Dortmund habe ich eine neue und interessante Herausforderung gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit befindet sich im Wandel und ich hoffe viele Erfahrungen in die „Agentur der Zukunft“ einbringen zu können“, kommentiert der Dortmunder seine Entscheidung.

 

Im Jahr 2002 wechselte Frank Neukirchen-Füsers von der Agentur für Arbeit Essen nach Dortmund. Als Geschäftsführer für das operative Geschäft der Dortmunder Arbeitsagentur setzte er sich schon früh für eine gemeinschaftliche und rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit ein. 2003 nahm unter seiner Führung, gemeinsam mit der Sozialverwaltung, das Jobcenter24 für Jugendliche und junge Erwachsene seinen Betrieb auf. Diese Einrichtung für junge Menschen war Vorläuferin des heutigen Jugendberufshauses. 2004 wurde die Konzeption für die gemeinsame Einrichtung nach dem SGB II entwickelt. 2005 wurde Frank Neukirchen-Füsers zum Geschäftsführer des Jobcenter Dortmund gewählt.

 

„Als Geschäftsführer des Jobcenters war es mir immer wichtig, unter den bestehenden Rahmenbedingungen des SGB II, das Beste für langzeitarbeitslose Menschen und die Stadt in diesem System zu erreichen. Ich blicke auf eine interessante, spannende und herausfordernde Zeit des Aufbaus und der Entwicklung der Institution Jobcenter zurück. Prägend für meine Arbeit in Dortmund war das kooperative Miteinander und das gegenseitige Vertrauen der Mitarbeitenden und der Partner in der Stadtgesellschaft. Dies zeigte sich beispielsweise im Kontext Flucht und Migration, als unter schwierigsten Bedingungen die richtigen Angebote für geflohene Menschen geschaffen werden mussten. Nur dank dieser guten Zusammenarbeit ist es auch immer wieder aufs Neue gelungen, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Sei es mit der Umwandlung von Minijobs, neuen eigenen Förderprojekten oder der vollumfänglichen Ausnutzung gesetzlicher Förderprogramme - in Kooperation mit vielen Netzwerkpartnern konnten stets neue und innovative Modelle erprobt und verstetigt werden. 

 

In Bochum freue ich mich auf ähnliche, aber auch auf neue Herausforderungen, wie die Entwicklung der lebensbegleitenden Beratungsprozesse und die Sicherung des Fachkräftebedarfs im technologischen Wandel“, so Frank Neukirchen-Füsers.

 

Nachfolgerin von Frank Neukirchen-Füsers wird Dr. Regine Schmalhorst, die jetzige Leiterin der Agentur für Arbeit Bochum. Die 47-Jährige übernimmt die Aufgabe als Geschäftsführerin nahtlos zum September.

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PI_08_Wechsel_an_der_Spitze.pdf
13.06.2019 Jobcenter Dortmund am 19.06.2019 geöffnet
(Presseinformation Nr. 7)

Jobcenter und Agentur für Arbeit am 19.06.2019 geöffnet

 

Aufgrund des Feiertages Fronleichnam öffnen das Jobcenter und die Agentur für Arbeit Dortmund außerplanmäßig am Mittwoch, den 19. Juni 2019. Kundinnen und Kunden können ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters und der Agentur für Arbeit im Dortmunder Stadtgebiet.

 

Die kostenlose Hotline für Arbeitnehmer (0800 45555 00) und Arbeitgeber (0800 45555 20) steht in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Service-Center des Jobcenters ist ebenfalls montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

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Öffnungszeiten Frohnleichnam
21.05.2019 „Mitmachmesse“ ein voller Erfolg
(Presseinformation Nr. 6)

„Mitmachmesse“ ein voller Erfolg

1700 Besucher kamen zur interaktiven Job-, Bildungs- und Gesundheitsbörse „ARBEIT (ER)LEBEN“ in der DASA

Live erleben wie leckere Gerichte entstehen, professionelle Malertechniken ausprobieren oder an einem Yoga-Schnupperkurs teilnehmen – das und vieles mehr konnten die 1735 Besucher der DASA Arbeitswelt Ausstellung am 15. Mai. Zum zweiten Mal führten Jobcenter und Agentur für Arbeit zusammen mit der DASA Arbeitswelt Ausstellung die interaktive Großveranstaltung ARBEIT (ER)LEBEN für Dortmunder Arbeitssuchende durch.

Bei freiem Eintritt konnten sie an zahlreichen Mitmachaktionen rund um die Themen „Jobs“, „Weiterbildung“ und „Gesundheit“ teilnehmen. Über 30 Aussteller zeigten auf anschauliche Art, welche Vakanzen, Weiterbildungsgänge oder Gesundheitskurse sie anbieten. Die Deutsche Post zeigte mit ihrem StreetScooter den modernen Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter, bei Amazon konnten Interessierte mit einer VR-Brille das Lager erkunden und REWE Dortmund ließ die Besucher im echten 40-Tonnen-LKW sitzen und frisch zubereitete Weißwurst probieren.

Auch der kulinarische Genuss kam nicht zu kurz: Die Dortmunder Tafel zeigte mit Live-Koch-Vorführungen inklusive anschließender Verköstigung, dass gesundes, günstiges und vor allem leckeres Kochen funktioniert. Die Schülerfirma des Paul-Ehrlich-Berufskollegs schnibbelte, pürierte und presste in Rekordtempo Obstsalate, Smoothies, Säfte und Gemüsesticks für die Besucher. Wer an drei verschiedenen Aktionen teilgenommen hatte, erhielt zum Dank eine Rezepttüte mit frischen, saisonalen Bio-Lebensmitteln und passendem Rezept zum Nachkochen. Gepackt wurden die Tüten von Arbeitskräften der „Abokiste“, einem Angebot der Werkhof Service GmbH. BVB-Maskottchen EMMA, der TEDi-Bär und die Hip-Hop-Gruppe „Loyal T“ sorgten für gute Stimmung.

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PI_ARBEIT_(ER)LEBEN_2019.pdf
20.05.2019 Online-Termine und WLAN
(Presseinformation Nr. 5)

Online-Termine und WLAN ab sofort in jedem Dortmunder Jobcenter

Der Arbeitsmarktdienstleister weitet sein digitales Serviceangebot weiter aus.

 

Dortmund- Einen Antrag auf Leistungen stellen, einen Umzug anmelden oder den Arbeitsvertrag einreichen – diese und viele andere Anliegen können Bezieher von Arbeitslosengeld II in den fünf Eingangszonen des Dortmunder Jobcenters erledigen. Damit die Kunden bei ihrem Besuch der Eingangszone nicht lange warten müssen, hatte das Jobcenter Dortmund vor einem Jahr die Online-Terminvergabe eingeführt. Nachdem der Service zunächst am Jobcenter an der Kampstraße getestet wurde, steht er ab sofort an allen fünf Standorten zur Verfügung. „Die flächendeckende Einführung der Online-Terminierung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Kundenfreundlichkeit. Die meisten Vorsprachen im Jobcenter sind planbar – zum Beispiel, wenn ein Umzug ansteht oder die Betriebskostenabrechnung eingereicht werden muss. Wer vorher einen Termin bucht, kommt punktgenau dran und hat so schnell wie möglich wieder Zeit für andere Dinge“, so Geschäftsführer des Jobcenters Frank Neukirchen-Füsers.

In der Kampstraße nutzen im Durchschnitt 100 Menschen im Monat die Möglichkeit der Online-Terminierung. Wenn es nach Frank Neukirchen-Füsers geht, können es gerne mehr werden: „In der Testphase haben wir festgestellt, dass Onlinetermine vor allem für Neuanträge genutzt werden. Wir wünschen uns, dass unsere Kundinnen und Kunden den Service auch stärker für alle übrigen Dienstleistungen der Eingangszone nutzen. Gerade zu stark frequentierten Zeiten - wie um die Mittagszeit – profitieren alle von den Onlineterminen - die Kundinnen und Kunden, da sie ohne Wartezeit drankommen und unsere Mitarbeitenden, da sie den Kundenzulauf einfacher steuern können“. 

Falls es doch zu Wartezeiten kommt, bietet das Jobcenter Dortmund ab sofort einen weiteren Service: freies WLAN in allen Dienststellen.

Online-Termine lassen sich direkt über die Startseite jobcenterdortmund.de buchen: auf den Button „Termine online vereinbaren“ klicken, zuständiges Jobcenter, Anliegen sowie Wunschdatum und Uhrzeit auswählen und Terminbestätigung erhalten. Gebuchte Termine können übrigens bis kurz vor dem Termin wieder über das Portal storniert werden.

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WLAN und Onlinetermine
02.04.2019 Bescheiderklärung im Aktionsbüro
(Presseinformation Nr. 4)

Bescheiderklärung im Aktionsbüro

Jobcenter berät am Borsigplatz

 

Dortmund- Das Jobcenter Dortmund bietet neben seinen regelmäßigen Angeboten zur individuellen Leistungsberatung und Bescheiderklärung am Standort Südwall 5-9 ab Donnerstag dem 04.04.2019 neue Beratungsmöglichkeiten im Aktionsbüro am Borsigplatz 1 an. In der Zeit von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr können Kundinnen und Kunden des Jobcenters unangemeldet ohne Termin dieses Angebot wahrnehmen, wenn sie Verständnisfragen zu ihren Leistungsbescheiden oder ein komplexes leistungsrechtliches Anliegen haben.

Alle Beratungsmöglichkeiten finden sich auf der Homepage (www.jobcenterdortmund.de) im Veranstaltungskalender.

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Bescheiderklärung im Aktionsbüro
20.03.2019 Das entkoppelte Leben des Brian
(Presseinformation Nr. 3)

Das entkoppelte Leben des Brian

Wie junge Menschen in Dortmund wieder an das Unterstützungssystem angedockt werden können

 

Dortmund- „Entkoppelt“- kommt von dem englischen Begriff „disconnected Youth“ und meint den Zustand, wenn junge Menschen den Kontakt zu Familie, Schule oder Arbeitswelt verloren haben und letztlich wohnungslos geworden sind. Sie haben nicht nur persönliche Bindungen weitestgehend hinter sich gelassen, sie haben auch eine Distanz zu staatlicher Unterstützung aufgebaut. Oft sind ihre Problemlagen durch ungünstige Übergangsverläufe gekennzeichnet. Schwierige familiäre Situationen, Schulabsentismus, fehlende berufliche Perspektive, das Scheitern der persönlichen Selbstständigkeit, Suchterfahrungen und Obdachlosigkeit. Schätzungsweise 37.000 jungen Menschen geht es in Deutschland so. Aber wie geht man mit dieser vielschichtigen Problematik um?

Die Ausstellung der Deutsche Bahn Stiftung „Entkoppelt“, die gegenwärtig bis zum 21.03.2019 im Dortmunder Hauptbahnhof gezeigt wird, nahmen die Akteure des Jugendberufshauses Dortmund zum Anlass, das Licht auch lokal auf diese Personengruppe zu richten. Die Ausstellung porträtiert 20 junge Menschen mit unterschiedlichsten Lebensverläufen und Hintergründen aus ganz Deutschland. Als nächstes wird die Wanderausstellung im Hauptbahnhof Dresden zu sehen sein.

Das Jugendberufshaus Dortmund ist eine gemeinsame Anlaufstelle für junge Menschen mit Schwierigkeiten im Bereich der beruflichen Orientierung, familiärer Schieflagen und der Grundversorgung, die unter einem Dach von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Jugendamt der Stadt Dortmund an der Steinstraße 39 betrieben wird. Hier erhalten junge Menschen gebündelt die Hilfe aus einer Hand, um ihnen einen Weg in eine berufliche Perspektive zu vermitteln. Über gesetzliche Fördermöglichkeiten hat das Jobcenter Dortmund ein Projekt aus der Taufe gehoben, in dem durch aufsuchende Jugendarbeit außerhalb des behördlichen Kontextes wieder ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden soll, auf dessen Basis in der Folge weitere Schritte sukzessive unternommen werden sollen, um die jungen Menschen letztlich wieder in das System der staatlichen Unterstützungsleistungen zurückzuholen. Konkret bedeutet dies, sie mit psychologischer Betreuung, einer Wohnung und Geldleistungen für den Lebensunterhalt und Anbindungen an soziale Gefüge zu versorgen. Sodann kann gemeinsam eine berufliche Perspektive erarbeitet werden.

Regine Kreickmann, Bereichsleiterin des Jobcenters im Jugendberufshaus resümiert: „Projekte dieser Art brauchen zunächst eine gewisse Anlaufzeit für das Aufschließen von Strukturen, das Kennenlernen von Helfernetzwerken, Treffpunkten und man muss übliche Zeiten und Gewohnheiten der jungen Menschen kennenlernen. Seit dem Projektstart im September 2018 wurden 370 junge Männer und Frauen angesprochen. Davon haben wir 25 in das Projekt aufgenommen und bereits acht von ihnen konnten erfolgreich wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückkehren.“ Auch Daniela Pollei vom Projektteam „Dock16“, das über den Träger grünbau in der Mallinckrodtstraße 138 mit vier Mitarbeitenden verortet ist, teilt diese Erfahrungen: „Die Aufbauphase war zunächst sehr wichtig, um Schnittstellen klar zu ziehen und Netzwerke zu spinnen. Inzwischen läuft die Arbeit sehr gut. An Beispielen wie Brian merken wir, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind.“

Damit meint sie den 18jährigen Brian Donavan Winzeck. Als sie ihn kennenlernte, hatte er keine Ausbildung, das Elternhaus war zerrüttet und durch mehrere Schieflagen, auch Gewalterfahrungen, gekennzeichnet. Mehrfach war er im Heim untergebracht und konnte aber auch dort nicht länger bleiben. Seine beste Freundin wurde Opfer eines Tötungsdeliktes im Februar 2018 in einem Parkhaus in Dortmund Hörde. Sein Leben als Punker nahm keinen perspektivischen Verlauf. Von einem erfolgreichen Start ins Berufsleben war er so weit entfernt, wie das rettende Ufer für einen Ertrinkenden. Doch dann kamen die ersten Kontakte durch die aufsuchende Sozialarbeit zustande. Man lerne sich kennen, fasste Vertrauen und entwickelte gemeinsame Perspektiven. Brians psychosoziale Situation konnte stabilisiert werden. Er erhält nun Leistungen für den Lebensunterhalt vom Jobcenter und gemeinsam wird eine Wohnung für ihn gesucht. Eine wichtige Sorge weniger. Abgesichert und stabilisiert ist der Kopf nun wieder frei für die Zukunft. Inzwischen hat sich Brian zu einem selbstbewussten und motivierten Menschen entwickelt. Entsprechend zuversichtlich blickt er in seine Zukunft: „Als erstes möchte ich meinen Realschulabschluss machen und dann auf jeden Fall eine Ausbildung als Gerüstbauer beginnen.“

Welchen Verlauf sein Leben ohne dieses Projekt genommen hätte, wäre spekulativ, aber viel Phantasie braucht es nicht, um zu erkennen, dass der gleiche Erfolg sich sicherlich nicht in der konkreten Gestalt ergeben hätte.

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Das entkoppelte Leben des Brian
07.02.2019 Service Center für lokale Arbeit zieht Halbzeitbilanz
(Presseinformation Nr. 2)

Service Center für lokale Arbeit zieht Halbzeitbilanz

Bereits mehr als 100 Langzeitarbeitslose wieder mit Anstellung

Dortmund, 06.02.2019. Fachkräfte entlasten und Erwerbslosen Chancen bieten – so lautet das ambitionierte Ziel des Service Center für lokale Arbeit (SCA). Im Herbst 2017 gab Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit einem Förderbescheid über 5,5 Millionen Euro den Startschuss für das deutschlandweit einmalige Vorhaben, mit dem langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Jetzt ziehen die Projektverantwortlichen eine Zwischenbilanz: Das System funktioniert!

Dortmund setzt mit dem SCA ein Zeichen gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Selbstgesetztes Ziel des Modellprojektes, das seit Juni 2017 und noch bis zum 30. September 2019 läuft, ist die Vermittlung von 210 langzeitarbeitslosen Menschen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Die Bilanz zur Projekthalbzeit fällt positiv aus: „Über 100 Integrationen konnten bereits realisiert werden“, freut sich Heike Bettermann, Geschäftsführerin Markt und Integration im Jobcenter Dortmund. „Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Alle Beteiligten sind sehr motiviert und insbesondere die Unternehmen positiv überrascht“, fügt Bettermann hinzu.

Langfristig umdenken

Das bundesweit einzigartige Projekt richtet sich an Menschen, die seit mindestens vier Jahren Arbeitslosengeld II beziehen und absehbar keine Beschäftigungschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Über öffentliche Vergaben und dem Aufbau neuer, einfacher Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt in den Betrieben am Standort Dortmund, sowie durch den geförderten Ausbau einfacher Tätigkeiten in stadtgesellschaftlich relevanten Feldern, sollen Langzeitarbeitslose in Dortmund neue Beschäftigungsperspektiven bekommen.


„Statt den Menschen nur befristete Jobs ohne Anschlussperspektive anzubieten, setzt das SCA auf die langfristige Unterstützung örtlicher Betriebe. An- und Ungelernte sollen hier einfache Arbeiten übernehmen und dadurch das Fachpersonal nachhaltig entlasten. Das erhöht die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Betriebsakquisiteure wenden sich gezielt an wirtschaftlich starke Unternehmen mit Personalnot und ermitteln ihre Umstrukturierungspotenziale. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt durch das SCA in enger Zusammenarbeit mit dem Jobcenter.

Das Projekt wird mit einer Integrationsprämie für die Schaffung eines Arbeitsplatzes für ein Jahr gefördert, zudem unterstützt das SCA sowohl die Firmen als auch die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Eingliederungsphase durch ein Coaching-Angebot. „Viele Langzeitarbeitslose haben seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zum Arbeitsmarkt und bedürfen einer intensiven Betreuung. Damit werden die Unternehmen selbstverständlich nicht allein gelassen“, sagt Birgit Zoerner, Sozialdezernentin der Stadt Dortmund. „Auf diese Weise können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Ruhe kennenlernen.“

Neue Perspektiven für beide Seiten

Denn was den Langzeitarbeitslosen hilft, dient letzten Endes auch den Unternehmen. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen Tätigkeiten im Helfersegment, die sonst auf den Schultern der Fachkräfte lasten. Diese können sich in der Folge wieder verstärkt ihren eigentlichen Aufgaben widmen.

„Wir fühlen uns in unserem Ansatz bestätigt und blicken zuversichtlich in die zweite Projekthälfte“, resümiert Thomas Westphal. „Was als Modellprojekt begann, könnte nicht nur in Dortmund, sondern auch in anderen Städten und Regionen Deutschlands Schule machen.“

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Service Center für lokale Arbeit zieht Halbzeitbilanz
01.02.2019 Bescheid(-)wissen
(Presseinformation Nr. 1)

Bescheid(-)wissen

Jobcenter bietet Erklärung der Leistungsbescheide an

Dortmund- Den Bescheid einer Behörde zu verstehen fällt nicht immer leicht. Bescheide sind häufig voll von Begrifflichkeiten, die der Rechtssprache entliehen sind und müssen zudem formale Anforderungen erfüllen. Um die Verständlichkeit zu fördern oder ganz konkrete einzelfallbezogene Fragen zu klären, bietet das Jobcenter Dortmund ab sofort eine neue, individuelle Bescheiderklärung an. Fünf Kolleginnen und Kollegen stehen montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Jobcenter-Standort Südwall 5-9 für Kundinnen und Kunden des Jobcenters zur Verfügung. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann während der genannten Zeiten ohne Termin oder Vorankündigung eine Beratung in den Räumen 334-340 in Anspruch nehmen.

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21.12.2018 Jobcenter am 02. Januar geöffnet
(Presseinformation Nr. 30)

Dortmund- Aufgrund der Weihnachtsfeiertage, Silvester und Neujahr öffnet das Jobcenter Dortmund außerplanmäßig am Mittwoch, den 02. Januar 2019. Kundinnen und Kunden können ihre Anliegen in der Zeit von 07.30 bis 12.30 Uhr persönlich klären. Dies gilt für alle Liegenschaften des Jobcenters im Dortmunder Stadtgebiet.

 

Telefonisch ist das Service-Center des Jobcenters immer montags bis freitags in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Feiertage ausgenommen.

 

Das Jobcenter Dortmund wünscht Allen ein schönes Weihnachtsfest und einen angenehmen Jahreswechsel.

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PI_30_Öffnungszeiten.pdf
13.12.2018 Vom Geflüchteten zur Fachkraft
(Presseinformation Nr. 29)

Vom Geflüchteten zur Fachkraft

Wenn Motivation und Engagement zusammenkommen kann es klappen!

Dortmund- In Deutschland ist seit einiger Zeit immer wieder die Rede vom sogenannten Fachkräftemangel. Insbesondere ist aus den Reihen des Handwerks zu hören, dass junge Leute immer seltener Ausbildungsberufe wie Bäcker, Dachdecker oder Reinigungsfachkräfte ergreifen. Auf der anderen Seite gibt es beispielsweise in Dortmund rund 5.700 Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und nach dem Spracherwerb versuchen, beruflich Fuß zu fassen.

„Wir wollen unter anderem mit dieser Veranstaltung erreichen, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. Viele junge Menschen wollen heute nach dem Abitur lieber studieren und keine Ausbildung im Handwerk beginnen. Dabei sind die Verdienstmöglichkeiten in den insgesamt 111 Ausbildungsberufen im Handwerk durchaus attraktiv“, erklärt Joachim Susewind, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

Das Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ organisiert in Kooperation mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer, gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium, gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft und dem Bildungskreis Handwerk Dortmund und Lünen, dem Multikulturellen Forum und dem Jobcenter Dortmund ein Veranstaltungsformat, das zwei wichtige Punkte miteinander vereint: Einerseits sollen Arbeitgeber von den positiven Erfahrungen anderer Handwerksbetriebe bei der Einstellung von Flüchtlingen profitieren und Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Fördermöglichkeiten erhalten. Andererseits können interessierte Unternehmen bei einem „Job-Speed-Dating“ in einen direkten Austausch mit 20 anwesenden Geflüchteten einsteigen.

„Menschen mit Fluchtbiographie erleben wir überwiegend als ausgesprochen motiviert und engagiert, eine berufliche Tätigkeit aufnehmen zu wollen. Nach einer vorangegangenen sprachlichen Qualifikation, wollen wir die überwiegend jungen Menschen fundiert qualifizieren, damit sie nachhaltig ihren Platz am Arbeitsmarkt finden. Sie besitzen sie ein großes Potential für den Fachkräftebedarf im Handwerk“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers.

Zunächst gab es eine Podiumsdiskussion mit dem Kreishandwerksmeister Christian Sprenger, den heimischen Handwerksmeistern Kai-Uwe Kullig, Ulrich John und Alexander Schwanitz. Sie berichteten von ihren positiven Erfahrungen. Durchweg lobten sie die hohe Einsatz- und Lernbereitschaft ihrer heutigen Azubis. Allerdings wurde auch deutlich, dass bei Eintritt in die Ausbildung das Sprachniveaus häufig noch ausbaufähig war. In den jeweiligen Betrieben war man sehr engagiert und brachte in Kooperation mit dem Bildungskreis Handwerk e.V. weitere Qualifizierungen auf den Weg. „Der Bildungskreis Handwerk e.V. ist gegenwärtig der einzige zertifizierte Träger für Sprachqualifizierungen im gewerblich-technischen Bereich, der durch das BAMF anerkannt wird. Insbesondere im Hinblick auf die Abschlussprüfungen in der Berufsschule ist es wichtig, hier flankierend zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V. Volker Walters.

An verschiedenen Ständen konnten die rund 30 eingeladenen Handwerksbetriebe sich zu Fördermöglichkeiten und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Beschäftigung von geflüchteten Menschen durch das Jobcenter Dortmund, das Multikulturelle Forum und die Handwerkskammer beraten lassen.

Im November 2018 verzeichnete das Jobcenter Dortmund einen Bestand von rund 5.700 arbeitssuchenden Menschen mit Fluchthintergrund. Darunter waren 519 ausgebildete Fachkräfte und 274 Menschen mit akademischem Bildungsniveaus. Im Verlauf des vergangenen Jahres nahmen 1.256 Geflüchtete eine Beschäftigung auf, 242 eine Ausbildung. Tendenz steigend.

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